Dermatologie am Hauptbahnhof

Dermatologie am Hauptbahnhof
in Zürich

Klassische Dermatologie

Die Haut ist das grösste Organ des Menschen – entsprechend umfangreich und komplex ist das Aufgabengebiet der klassischen Dermatologie. Dazu gehören sämtliche Erkrankungen, welche die Haut, Schleimhäute, Haare und Nägel befallen können. Doch nicht nur reine und äussere Hauterkrankungen deckt die Dermatologie ab. Auch innere Krankheiten, die sich häufig zuerst auf der Haut manifestieren, sind Teil der Dermatologie. In diesen Fällen ergänzt die Labordiagnostik die körperliche Untersuchung. Mit gezielten Fragestellungen überweisen wir mit bildgebenden Untersuchungen wie Röntgen oder Ultraschall an medizinische Fachspezialisten.
Klassische Dermatologie

Entzündliche Hauterkrankungen

Zu den häufigsten und wichtigsten entzündlichen Hauterkrankungen zählen die Neurodermitis, Schuppenflechte, Akne und Rosazea (Hautrötungen). Viele weitere dermatologische Erkrankungen sind uns bekannt, die wir selbstverständlich auch in unserer Praxis behandeln können. Die genaue Diagnose ist für die Wahl der Therapie von wichtiger Bedeutung. Deshalb setzen wir zur Abklärung unterschiedliche und individuelle diagnostische Methoden ein. Bei Bedarf auch weitere Spezialuntersuchungen wie Biopsien oder Blutuntersuchungen.

Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris)
Die Psoriasis zählt zu den häufigsten entzündlichen Hauterkrankungen. Schuppenflechte verläuft oftmals chronisch, ist genetisch veranlagt und weist oft unterschiedliche Erscheinungsbilder auf. Meist äussert sich die Erkrankung in einem hartnäckigen Auftreten von roten Schuppenherden, die beispielweise im Bereich des behaarten Kopfes, des Knies, der Ellenbogen oder des Perianalbereichs (After) auftreten. In sehr schweren Fällen können die gesamte Hautoberfläche oder auch Nägel, Gelenke und Schleimhäute betroffen sein. 

Neurodermitis und Ekzeme  
Unter Ekzemen versteht man Entzündungsreaktionen der Haut. Die Herkunft und Ursache eines Ekzems kann ganz unterschiedlich sein.
Die Neurodermitis zählt zu den endogenen Ekzemen. Endogen bedeutet, dass etwas aus inneren Ursachen entsteht also oftmals aufgrund erblicher Veranlagung ausgelöst wird. Diese Erkrankung tritt in Schüben auf und zeigt sich mit einem hartnäckigen Juckreiz sowie trockener, schuppiger und geröteter Haut. Neurodermitis beginnt oft bereits im Kindesalter, kann aber auch noch bei Erwachsenen ausbrechen.
Exogene Ekzeme werden von äusseren Einflüssen und durch den Kontakt mit einwirkenden Substanzen auf der Haut ausgelöst. Dieser Kontakt kann auch über feinste Substanzspuren in der Luft erfolgen. Jede Stelle des Körpers kann von Ekzemen betroffen sein. Nicht jeder Reiz löst ein Ekzem aus. Entscheidend ist, ob der Reiz die Toleranzschwelle der Haut überschreitet und eine Entzündung verursacht.
Die verschiedenen Formen von Ekzemen sehen häufig sehr ähnlich aus, weshalb eine genaue Einschätzung notwendig ist. Wir überprüfen in unserer dermatologischen Praxis genau, um welche Form es sich bei Ihnen handelt. Anhand einer präzisen Diagnose finden wir entsprechende Therapiemöglichkeiten für Sie oder für Ihr Kind. 

Akne
Unter Akne hat fast jeder Mensch schon einmal gelitten und es handelt sich dabei eigentlich um eine normale Entwicklungsphase der Haut. Leider hat Akne aber oft Krankheitswert und wirkt sehr stark belastend, so dass sie sowohl physisch wie psychisch Narben hinterlassen kann. Wir behandeln Akne je nach Stadium der Erkrankung mit individuell angepassten äusserlichen und innerlichen Therapien (z.B. Antibiotika und Vitamin A (Retinoide).

Hautrötungen (Rosazea)
Die Rosazea ist eine der häufigsten Hauterkrankungen, die hauptsächlich bei Erwachsenen auftritt. Die feinen Äderchen der Haut sind bei dieser Krankheit dauerhaft geweitet, was zu einer Rötung der Haut führt. Anzeichen für Rosazea sind plötzlich auftretende Gesichtsrötungen, Eiterpickel oder Knötchen. 



Hautkrebs & Hautkrebsvorsorge

Hautkrebs

  1. Hautkrebserkrankungen nehmen weltweit zu. Die verstärkte UV-Strahlung und Sonnenbaden ohne ausreichenden Schutz sind Hauptursachen der Erkrankung. Hautkrebs ist der Oberbegriff für alle bösartigen Tumore, welche die Haut betreffen, unser grösstes Organ. Es gibt unterschiedliche Formen des Hautkrebses. In der Regel wird zwischen dem Schwarzen (malignes Melanom) und Weissen Hautkrebs (Basaliom, aktinische Keratose oder Spinaliom) unterschieden. Beide Arten von Hautkrebs entstehen aus unterschiedlichen Zelltypen. Sie variieren nebst ihrer Form auch in der Pigmentierung, Ursache und an der auftretenden Stelle.
  2. Bei einer frühzeitigen Erkennung des Hautkrebs besteht eine sehr gute Heilungschance. Deshalb ist das sogenannte Hautkrebsscreening (Krebsfrüherkennungsuntersuchung der Haut) von essentieller Bedeutung. 


Hautkrebsvorsorge

  1. Vor dem eigentlichen Hautkrebs-Screening prüfen wir Ihre Krankengeschichte und kontrollieren die Haut detailliert von Kopf bis Fuss. Um eine zuverlässige Diagnose zu stellen ist ein Ganzkörpercheck mit dem blossen Auge oft nicht ausreichend. Durch die Anwendung von bildgebenden Verfahren wie der Dermatoskopie wird die frühzeitige Erkennung von Hautkrebs deutlich verbessert.
  2. Sobald sich neue asymmetrische Leberflecke bilden oder sich bereits bestehende Leberflecke plötzlich verändern ist ein verantwortungsvolles Handeln und die Kontrolle durch einen Dermatologen besonders wichtig. 

Infektiöse Hauterkrankungen

Pilzerkrankungen

Zu den häufigsten erregerbedingten Hauterkrankungen zählen die Pilzerkrankungen (Mykosen). Nebst der Haut können je nach Art des Erregers auch Haare, Schleimhäute oder Nägel betroffen sein.

Virale Warzen

Virale Warzen sind Wucherungen und Geschwülste auf der Haut, die durch Papillomaviren (HPV) verursacht werden und in verschiedenen Formen auftreten. Die häufigsten sind Stachelwarzen, Mosaikwarzen, Dornwarzen und Feigwarzen. Übertragen wird der Papillomavirus durch kleine Verletzungen auf der Haut oder der Schleimhaut, über die der Erreger eindringen kann. Ob sich eine Warze entwickelt hängt stark von der Immunlage des betroffenen Menschen ab, auch die Inkubationszeit kann stark variieren. Gewöhnliche Warzen sind ansteckend.

Die Behandlung von Warzen erfolgt mit topischen Präparaten, Vereisung mit flüssigem Stickstoff oder operativen Massnahmen (Laserabtragung, Kürettage, Exzision). 

Hyperhidrosis (Übermässiges Schwitzen)

Die Hyperhidrosis ist eine Überfunktion der Schweissdrüsen, die im Rahmen innerer Erkrankungen oder auch ohne eine besondere Ursache vorkommen kann. Das übermässige Schwitzen kann an einzelnen Körperstellen oder am ganzen Körper auftreten.

Für die Betroffenen bedeutet Hyperhidrosis eine starke Belastung des Soziallebens. Neben der Elimination von Auslösefaktoren stehen zur Behandlung
sowohl konservative (äusserliche und innerliche Therapien) als auch operative Methoden zur Verfügung.

Therapeutisch verwenden wir unter anderem Botulinumtoxin A.
Dieser Wirkstoff verhindert die nervale Stimulation der Schweissdrüsen und hat sich als einfache und schnelle Behandlung gegen überproduktive Schweissdrüsen etabliert. Die Wirkung dieser sanften Behandlung hält bis zu sieben Monate an und die Therapie kann jederzeit wiederholt werden. 

Haarausfall

Haarausfall und Kopfhautprobleme sind für viele Betroffene jeden Alters der Grund für einen Besuch beim Hautarzt.

Nebst der erblichen Komponente (androgenetische Alopezie) gehören auch Hormone, Stoffwechselerkrankungen, eine Minderversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen oder Hauterkrankungen zu den mögliche Ursachen für einen verstärkten Haarausfall. Es gibt zahlreiche Sonderformen des Haarausfalles wie zum Beispiel die Alopecia areata.

Es gibt für einige Haut- und Kopfhautveränderungen gut wirksame Therapiemethoden. Für viele fehlt jedoch eine rasch und gut wirkende Behandlungsmethode. Der Erfolg einer Behandlung ist aufgrund des langsamen Wachstums der Haare erst nach Wochen oder Monaten zu sehen. Die Behandlung wird daher oft zu früh abgebrochen bevor sie eine Wirkung zeigt.

Operative Dermatologie

Es gibt eine Vielzahl von Veränderungen an der Haut. Aus medizinischen Gründen müssen einige davon entfernt werden wie z.B. aktinische Keratosen, spinozelluläre Karzinome, Basalzellkarzinome oder Melanome. Bei anderen kann die Entfernung aus kosmetischen Gründen gewünscht sein. Dazu gehören z.B. Alterswarzen, Sonnenflecken, Fibrome oder gutartige Muttermale.

Ambulante Operationen
Wir führen in unserer dermatologischen Praxis chirurgische Eingriffe schmerzlos unter örtlicher Betäubung durch. Ziel der Eingriffe ist die Entfernung verdächtiger Hautveränderungen mit den neuesten dermato-chirurgischen Methoden um eine feingewebliche Untersuchung zu ermöglichen. Wir informieren Sie vor jeder Operation ausführlich über den geplanten Eingriff. Kurze Operationen mit bestmöglicher Gewebeschonung ermöglichen komplikationsfreie Wundheilungen.
Ablative Lasertherapie 
Bei der Entfernung gutartiger Hautveränderungen wie Fibromen und Alterswarzen setzen wir bei Bedarf einen geeigneten Laser (CO2-Laser) ein. Das zu entfernende Gewebe tragen wir mit dem Laser Schicht für Schicht sehr fein und exakt ab. Die angrenzende Haut bleibt dabei unversehrt.
Kryochirurgie
Die Kryochirurgie ist eine Vereisungsbehandlung bei der krankes Hautgewebe durch Kälte zerstört wird. Die Kryotherapie wird eingesetzt zur Behandlung von Warzen, Narben und bei Formen von hellem Hautkrebs und dessen Vorstufen.

Klassische Dermatologie

Allergologie

Es gibt zahlreiche allergisch bedingte Erkrankungen und die Anzahl dieser Erkrankungen nimmt ständig zu.
Die wohl bekanntesten Allergieformen sind der allergische Schnupfen (’Heuschnupfen’) und das häufig daraus resultierende allergische Asthma bronchiale. Darüber hinaus existiert eine Reihe allergisch bedingter Ekzemerkrankungen der Haut.

Neben einem ausführlichen Anamnesegespräch wenden wir zur Diagnose allergischer Erkrankungen verschiedene Hauttests (z.B. Prick-Test, Epikutantest) und Blutuntersuchungen an. 
Es gibt Fragestellungen, die sich nur in Zusammenarbeit mit einer allergologischen Fachabteilung einer Klinik klären lassen. Beispielsweise bei schwer zu unterscheidenden Inhalationsallergien, Insektengiftallergien und Arznei- oder Nahrungsmittelallergien, die eine erweiterte Diagnostik erfordern. Auch in Form von Provokationstestungen oder einer Untersuchung unter erhöhten Sicherheitsmassnahmen.

Klassische Dermatologie

Klassische Dermatologie

 Lichttherapie

UV-Therapie (UVA, Creme-PUVA, UVB 311nm)

Als juckreizlindernde und antientzündliche Massnahme ist die UV-Therapie bei zahlreichen Hautkrankheiten eine unverzichtbare Basistherapie. Bei chronischen Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechte (Psoriasis) kann die Verwendung von Kortison oder anderen Medikamenten mit Nebenwirkungen durch die UV-Therapie reduziert werden.
Für optimale Ergebnisse sollte die Ganzkörperbehandlung drei Mal pro Woche durchgeführt werden. Die eigentliche Behandlung dauert nur wenige Sekunden bis Minuten.

Die Risiken einer UV-Therapie entsprechen grundsätzlich jenen der natürlichen Sonnenbestrahlung.

Photodynamische Therapie (PDT)

Die photodynamische Therapie ist ein lichtbiologisches Verfahren zur Behandlung von Vorstufen weissen Hautkrebses (Praekanzerosen) und oberflächlichen Basaliomen. Diese Methode ist
bei sinnvoller Anwendung eine Alternative zur Operation. Das Verfahren eignet sich vor allem aufgrund hervorragender kosmetischen Resultate für grossflächige Veränderungen an prominenten Stellen wie im Gesicht, Glatzenbereich und Dekolleté.

Ästhetische Dermatologie

Besenreiserbehandlung
Besenreiser haben in den allermeisten Fällen keine gesundheitliche Bedeutung, sehr wohl aber eine ästhetische. Wir wenden zur Behandlung von Besenreisern nach wie vor den Goldstandard an, die Verödung. In ausgewählten Fällen greifen wir auf die Lasertechnologie zurück. Fast alle Patienten überweisen wir zum Ausschluss einer möglichen medizinischen Problematik vor unserer Behandlung an einen ausgewiesenen Facharzt für Gefässerkrankungen.
Narbenbehandlung 
Narben brauchen vor allem Geduld. In jedem Fall besprechen wir mit Ihnen ein abgestuftes und individuelles Vorgehen. Dies können u.a. Narbencrèmes, Folienauflagen, Kältetherapie, Laserglättung, Filler und Infiltration von Kortison sein.
Faltenbehandlung
Unter Einsatz von Botulinumtoxin A lassen sich vor allem Mimikfalten im Bereich der Zornesfalte, der Stirnfalten und Krähenfüsse an den Augen deutlich reduzieren.
Tiefere Falten wie die Nasolabialfalte (die sogenannten „Marionettenfalten“ an den Mundwinkeln) oder „Plissee“-Falten können durch gut verträgliche Füllmaterialien (Hyaluronsäureprodukte) verbessert werden.

Dermatologische Lasertherapie

LASER ist ein Acronym für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation.
Das darauf basierende physikalische Prinzip der Anwendung ist altbekannt. Die Lichtstrahlen der Sonne sind in der Lage, dunklere Farben stärker aufzuwärmen als helle. Bestimmte Farbstoffe sind in der Lage, Lichtenergie in Wärmeenergie umzuwandeln. Bei der medizinischen Laserbehandlung werden in der Haut bestimmte Farbstoffe angeregt und erwärmt oder zerstört, ohne dabei andere Gewebestrukturen zu zerstören.

Mit Hilfe der Lasertherapie werden eine Vielzahl optisch störender Hautveränderungen weitestgehend risikolos und mit ausgezeichnetem Ergebnis behandelt und entfernt.

Möglich ist die
Behandlung von u.a. Äderchen, Rötungen, Altersflecken, vermehrter Haarwuchs und Tätowierungen.
Bei kleinen Fältchen, Pigmentverschiebungen, Aknenarben und grobporiger Haut können wir eine Hautstrukturverbesserung und Hautglättung mit der nichtablativen fraktionierten Lasertherapie erreichen. Im Vergleich zu einer ablativen Technik wird das Risiko potenzieller Nebenwirkungen stark minimiert.

Die Lasertherapie wird auch für die Entfernung und Behandlung von gutartigen Hautveränderungen wie Alterswarzen, Handwarzen und Fusswarzen eingesetzt.