Glossar Informatik

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Glossar Informatik

Die Informatik ist ein Gebiet ähnlich wie die Medizin, sehr komplex und fehleranfällig. Beide Fächer arbeiten mit Systemen, die einen mit elektronischen Schaltkreisen, die anderen mit biologischen - was ist hier letztendlich der Unterschied?

?-Verbund: Verschmilzt zwei Relationen zu einer Relation, wobei die Werte von zwei Attributen der Relationen einer der festgelegten Bedingungen =, ?, ?, ?=, ?, ?= gen|gen m|ssen. (SWT 1)

A

Abgeleitete Assoziation: Assoziation, die durch andere Assoziationen definiert werden kann. In der Systemanalyse nicht verwenden! (SWT 1)

Abgeleitetes Attribut: Abgeleitete Attribute lassen sich aus anderen Attributen berechnen. Sie d|rfen nicht direkt gedndert werden. (OM)

Ablauforganisation: Raum-zeitliche Strukturierung von aufgabenbezogenen Arbeitsvorgdngen; Abstimmung der Aktivitdten beinhaltet die Festlegung von Inhalten, Reihenfolge, Zeitdauer und kalendarischen Zeitpunkten der Teilaufgaben. Die rdumliche Komponente spezifiziert die Teilaufgaben hinsichtlich Arbeitsbereich, -weg und -ort (Aufbauorganisation). (SWT 2)

Abnahme: juristisch definierter Vorgang, bei dem der Auftraggeber die Annahme des Produkts erkldrt. Das abgenommene Produkt geht in das Eigentum des Auftraggebers |ber. (SWT 1)

Abnahmephase: \bergabe eines fertigentwickelten Software-Produkts einschlie_lich der gesamten Dokumentation an den Auftraggeber (Individualsoftware) oder eine freigabeberechtigte Instanz (Standardsoftware). Die Abnahme erfolgt nach einem Abnahmetest. (SWT 1)

Abnahmetest: Der Abnahmetest pr|ft das fertige System gegen die in der Anforderungsdefinition festgelegten Benutzeranforderungen. (Liggesmeyer)

Abnahmetest: Systemtest des Auftraggebers (Beobachtung, Mitwirkung oder Federf|hrung), ob das System in der realen Einsatzumgebung und mit echten Daten die Anforderungen der Produktdefinition erf|llt. (SWT 2)

abstrakte Klasse: Spielt eine wichtige Rolle in Vererbungsstrukturen (Vererbung), wo sie die Gemeinsamkeiten einer Gruppe von Unterklassen definiert; im Gegensatz zu einer Klasse, kvnnen von einer abstrakten Klasse keine Objekte kreiert werden. (SWT 1)

abstrakte Klasse: Spielt eine wichtige Rolle in Vererbungsstrukturen ( Vererbung), wo sie die Gemeinsamkeiten von einer Gruppe von Unterklassen definiert; im Gegensatz zu einer Klasse, kvnnen von einer abstrakten Klasse keine Objekte erzeugt werden. (GDI)

Abstrakte Klasse: Von einer abstrakten Klasse kvnnen keine Objekte erzeugt werden. Die abstrakte Klasse spielt eine wichtige Rolle in Vererbungsstrukturen, wo sie die Gemeinsamkeiten einer Gruppe von Unterklassen definiert. Damit eine abstrakte Klasse verwendet werden kann, mu_ von ihr zundchst eine Unterklasse abgeleitet werden. Eine abstrakte Klasse kann auf zwei verschiedene Arten konzipiert werden 1 Mindestens eine Operationen wird nicht spezifiziert bzw. implementiert, d.h. der Rumpf ist leer. Es wird nur die Signatur dieser Operation angegeben. Man spricht dann von einer abstrakten Operation. 2 Alle Operationen kvnnen - wie auch bei einer konkreten Klasse - vollstdndig spezifiziert bzw. implementiert werden. Es ist jedoch nicht beabsichtigt, von dieser Klasse Objekte zu erzeugen. (OM)

Abstrakte Operation: Eine Operation, f|r die nur die Signatur angegeben ist, die aber nicht spezifiziert bzw. implementiert ist (pure virtual member function in C++). Enthdlt eine Klasse mindestens eine abstrakte Operation, dann handelt es sich um eine abstrakte Klasse. Die zugehvrige Spezifikation bzw. Implementierung wird erst in den Unterklassen angegeben. (OM)

Abstrakter Datentyp: Der abstrakte Datentyp (ADT) ist urspr|nglich ein Konzept des Entwurfs. Ein abstrakter Datentyp wird ausschlie_lich |ber seine (Zugriffs-) Operationen definiert, die auf Exemplare dieses Typs angewendet werden. Die Reprdsentation der Daten und die Wahl der Algorithmen zur Realisierung der Operationen sind nach au_en nicht sichtbar, d.h. der ADT realisiert das Geheimnisprinzip. Von einem abstrakten Datentyp kvnnen beliebig viele Exemplare erzeugt werden. Die Klasse stellt eine Form des abstrakten Datentyps dar. (OM)

Abstrakter Datentyp: Es wird ein Typ mit Zugriffsoperationen definiert. Es kvnnen dann abstrakte Datenobjekte (Exemplare, Instanzen) von diesem Typ deklariert werden. Auf diesen Datenobjekten sind dann die Zugriffsoperationen erlaubt, die beim Typ definiert wurden. Im Gegensatz zum abstrakten Datenobjekt sind beim abstrakten Datentyp Typdeklaration und Objektdeklaration getrennt. (SWT 1)

Abstraktes Datenobjekt: Stellt dem Anwender eine Leistung in Form von Zugriffsoperationen zur Verf|gung, die auf ein internes Geddchtnis zugreifen. Mit der Beschreibung der Zugriffsoperationen ist gleichzeitig die Deklaration genau eines Exemplars verbunden. Vergleichbar mit einem Objekt in der objektorientierten Welt. Werden mehrere Exemplare benvtigt, dann mu_ ein abstrakter Datentyp verwendet werden. (SWT 1)

Abstraktion: Abstraktion, als ein Proze_ betrachtet, bezeichnet die Vorgehensweise, die wesentlichen Informationen |ber etwas zu ermitteln und die unwesentlichen Informationen zu ignorieren. Abstraktion, als Ergebnis betrachtet, bezeichnet ein Modell oder einen bestimmten Blickwinkel. (OM)

Abstraktion: Sicht auf ein Problem, bei dem die wesentlichen Informationen herausgezogen werden, die f|r einen speziellen Zweck relevant sind, und die restlichen Informationen ignoriert werden. 2 Der Proze_, um eine Abstraktion zu bilden. (SWT 2)

Ad hoc-Test: Dynamischer Test ohne konkrete zugrundegelegte Strategie. (Liggesmeyer)

Addquanz: Ein Pr|fverfahren ist addquat, wenn es die Komplexitdtsschwerpunkte der Pr|faufgabe pr|ft. Die Addquanz eines Pr|fverfahrens beeinflu_t seine Eignung

ADT: abstrakter Datentyp (SWT 1)

advisory system: Beratungssystem (SWT 1)

Agenda: Geordnete Liste von Regeln, die dazu benutzt wird, die aktuell am besten bewertete Regel herauszufinden. Entspricht einer Auftragswarteschlange, aus der immer der aktuell wichtigste Auftrag ausgewdhlt und bearbeitet wird. (SWT 1)

Agent: Assistenzsystem (SWT 1)

Aggregation: Beschreibt eine Ist-Teil-Von-Hierarchie (is-part-of) zwischen Entitdten; typisch f|r St|cklisten. Kennzeichnend ist, da_ die Attribute der verkn|pften Entitdtsmengen unterschiedlich sind. (SWT 1)

Aggregation: Eine Aggregation ist ein Sonderfall der Assoziation. Sie liegt dann vor, wenn zwischen den Objekten der beteiligten Klassen eine Beziehung vorliegt, die sich als ;ist Teil von+ oder ;besteht aus+ beschreiben ld_t. (OM)

Aggregation: Gerichtete Assoziation zwischen den Objekten von verschiedenen Klassen. Teil-Klassen stehen in Beziehung zu einer Gesamtheits-Klasse bzw. Aggregat-Klasse. Der Komplexitdtsgrad wird durch Akteur: Ein Akteur ist eine Rolle, die ein Benutzer des Systems spielt. Akteure befinden sich au_erhalb des Systems. Akteure kvnnen Personen oder externe Systeme sein. (OM)

Akteure: Menschen oder Systeme, insbesondere Computersysteme, die als externe Beteiligte mit einem Unternehmen kommunizieren und Daten austauschen. (SWT 2)

Aktion: Eine Aktion ist eine atomare Operation, die durch ein Ereignis ausgelvst wird und sich selbst beendet. Sie kann mit einer Transition verbunden sein. Entry-Aktionen werden bei Eintritt, und exit-Aktionen bei Verlassen des Zustandes ausgef|hrt. (OM)

Aktivitdt: Eine Aktivitdt ist eine Operation, die mit einem Zustand eines Zustandsautomaten verbunden ist. Sie beginnt bei Eintritt und endet bei Verlassen des Zustandes. Sie kann alternativ durch ein Paar von Aktionen, eine zum Starten und eine zum Beenden der Aktivitdt, beschrieben oder durch ein weiteres Zustandsdiagramm verfeinert werden. (OM)

Aktivitdtsdiagramm: Ein Aktivitdtsdiagramm ist der Sonderfall eines Zustandsdiagramms, bei dem - fast - alle Zustdnde mit einer Verarbeitung verbunden sind. Ein Zustand wird verlassen, wenn die Verarbeitung beendet ist. Au_erdem ist es mvglich, eine Verzweigung des Kontrollflusses zu spezifizieren und zu beschreiben, ob die Verarbeitungsschritte in festgelegter oder beliebiger Reihenfolge ausgef|hrt werden kvnnen. (OM)

Algebraische Spezifikation: Formales Verfahren, um gegenseitige Abhdngigkeiten zwischen Zugriffsoperationen von abstrakten Datenobjekten und abstrakten Datentypen zu beschreiben. (SWT 1)

Algorithmen: Algorithmus (GDI)

Algorithmus: (Plural: Algorithmen), Problemlvsungsbeschreibung, die festlegt, wie ein Problem gelvst werden soll ( Programm). (GDI)

Analyse: Aufgabe der Analyse ist die Ermittlung und Beschreibung der Anforderungen eines Auftraggebers an ein Softwaresystem. Das Ergebnis soll die Anforderungen vollstdndig, widerspruchsfrei, eindeutig, prdzise und verstdndlich beschreiben. (OM)

Analysemuster: Ein Analysemuster ist eine Gruppe von Klassen mit feststehenden Verantwortlichkeiten und Interaktionen, die eine bestimmte - wiederkehrende - Problemlvsung beschreiben. (OM)

Analyseproze_: Der Analyseproze_ beschreibt die methodische Vorgehensweise zur Erstellung eines objektorientierten Analysemodells. Er besteht aus einem Makroproze_, der die grundlegenden Vorgehensschritte vorgibt und der situations- und anwendungsspezifischen Anwendung von methodischen Regeln. (OM)

Analytische QM-Ma_nahmen: Messen das existierende Qualitdtsniveau und identifizieren Ausma_ und Ort der Defekte. (SWT 2)

Anfang-Anfang-Beziehung (AA): Abhdngigkeitsart zwischen zwei Vorgdngen (Anfangsfolge). Der Nachfolger beginnt, wenn der Vorgdnger beginnt. Bei Angabe eines Zeitabstands entsprechend zeitlich versetzt. (SWT 2)

Anfang-Ende-Beziehung (AE): Abhdngigkeitsart zwischen zwei Vorgdngen (Sprungfolge). Ein Vorgang kann enden, sobald sein Vorgdnger anfdngt. (SWT 2)

Anfangsbedingung: Vorbedingung (SWT 2)(GDI)

Anforderung: Aussage |ber eine zu erf|llende qualitative und/oder quantitative Eigenschaft eines Produktes; eine vom Auftraggeber festgelegte Systemspezifikation, um ein System f|r den Entwickler zu definieren. (SWT 1)

Anfragesprache: (r)OQL (OM)

Anomalieanalyse: Die Anomalieanalyse ist ein Analyseverfahren zur Entdeckung von Fehlern im Quelltext von Modulen. Die Datenflu_-Anomalieanalyse ist ein Beispiel f|r eine Anomalieanalyse. Die Anomalieanalyse ist Teil der statischen Analyse. (Liggesmeyer)

Anweisungs|berdeckungstest: Der Anweisungs|berdeckungstest ist ein kontrollflu_orientiertes, dynamisches Testverfahren. Die Anweisungs|berdeckung fordert die mindestens einmalige Ausf|hrung aller Anweisungen des Quellprogramms. (Liggesmeyer)

Anweisungs|berdeckungstest: kontrollflu_orientiertes Testverfahren, das die mindestens einmalige Ausf|hrung aller Anweisungen des Quellprogramms fordert. (SWT 2)

Anwender: Mitglieder einer Institution oder Organisationseinheit, die zur Erf|llung ihrer fachlichen Aufgaben Computersysteme einsetzen (Benutzer) (SWT 1)

Anwender: Mitglieder einer Institution oder Organisationseinheit, die zur Erf|llung ihrer fachlichen Aufgaben Computersysteme einsetzen ( Benutzer). (GDI)

Anwendung: rechnergest|tztes Informationssystem (SWT 1)

Anwendungssoftware: Software, die Aufgaben des Anwenders mit Hilfe eines Computersystems lvst. Setzt in der Regel auf der Systemsoftware der verwendeten Hardware auf bzw. benutzt sie zur Erf|llung der eigenen Aufgabe. (SWT 1)

Anwendungssoftware: Software, die Aufgaben des Anwenders mit Hilfe eines Computersystems lvst. Setzt in der Regel auf der Systemsoftware der verwendeten Hardware auf bzw. benutzt sie zur Erf|llung der eigenen Aufgaben. (GDI)

Anwendungssystem: rechnergest|tztes Informationssystem (SWT 1)

application software: Anwendungssoftware (SWT 1)

Dquivalenzklasse: Eine Dquivalenzklasse ist eine Menge von Werten, die auf ein Programm eine gleichartige Wirkung aus|ben. Funktionale Dquivalenzklassen werden durch die funktionale Dquivalenzklassenbildung aus der funktionalen Spezifikation abgeleitet. Es werden g|ltige und ung|ltige Dquivalenzklassen unterschieden. Strukturelle Dquivalenzklassen werden aus der Programmstruktur abgeleitet. (Liggesmeyer)

Dquivalenzklassenanalyse: Funktionale Dquivalenzklassenbildung. (Liggesmeyer)

Arbeitsdauer: Zeit, die eine Ressource f|r die Arbeit an einem Vorgang aufbringt. (SWT 2)

Arbeitsoberfldche: Teil einer grafischen Benutzungsoberfldche, die dem Benutzer quasi als Ersatz f|r die Schreibtischoberfldche dient. Es kvnnen Objekte, Hilfsmittel, Gerdte und Anwendungen auf ihr reprdsentiert werden. Mit Hilfe der direkten Manipulation kvnnen generische Funktionen ausgef|hrt werden. \ber Fenster erfolgt die Kommunikation mit den Anwendungen. (SWT 1)

Arbeitsoberfldche: Teil einer grafischen Benutzungsoberfldche, die dem Benutzer quasi als Ersatz f|r die Schreibtischoberfldche dient. Es kvnnen Objekte, Hilfsmittel, Gerdte und Anwendungen auf ihr reprdsentiert werden. Mit Hilfe der direkten Manipulation kvnnen Funktionen ausgef|hrt werden. \ber Fenster erfolgt die Kommunikation des Benutzers mit den Anwendungen. (GDI)

Arbeitsspeicher: Medium zur kurzfristigen Aufbewahrung nicht zu umfangreicher Information; Bestandteil der Zentraleinheit; siehe auch externer Speicher. (GDI)

Architekturentwurf: Anschlu_ des OOA-Modells an die Benutzungsoberfldche, die Datenhaltung sowie Verteilung der Anwendung auf verschiedene, vernetzte Computersysteme. Wenn nvtig auch Anbindung an die Systemschnittstelle sowie Aufteilung auf Prozesse (task management). (Implementierungsentwurf). (SWT 1)

array: Feld (GDI)

ASCII: (American Standard Code of Information Interchange) genormter 7-Bit-Zeichensatz (128 Positionen) zur Darstellung von Ziffern, Buchstaben, Sonderzeichen und Steuerzeichen (siehe auch Latin und Unicode). (GDI)

assertion: Zusicherung (GDI)

assertion: Zusicherung (SWT 2)

Assessment: Bewertungs- bzw. Einstufungsverfahren, das anhand eines Fragebogens den Reifegrad eines Prozesses ermittelt (CMM, SPICE) (SWT 2)

assignment: Zuweisung (GDI)

Assistenzsystem: \bernimmt und erledigt weitgehend selbstdndig Teilaufgaben des Benutzers. (SWT 1)

Assoziation: Beschreibt eine gleichrangige Beziehung zwischen Objekten von Klassen. Der Komplexitdtsgrad der Beziehung wird durch Kardinalitdten angegeben. (SWT 1)

Assoziation: Beschreibt eine gleichrangige, fachliche Beziehung zwischen Entitdten von Entitdtsmengen. Der Komplexitdtsgrad wird durch Kardinalitdten angegeben. (SWT 1)

Assoziation: Eine Assoziation modelliert Verbindungen zwischen Objekten einer oder mehrerer Klassen. Bindre Assoziationen verbinden zwei Objekte. Eine Assoziation zwischen Objekten einer Klasse hei_t reflexiv. Jede Assoziation wird beschrieben durch Kardinalitdten und einen optionalen Assoziationsnamen oder Rollennamen. Sie kann um Restriktionen ergdnzt werden. Besitzt eine Assoziation selbst wieder Attribute und ggf. Operationen und Assoziationen zu anderen Klassen, dann wird sie zur ?assoziativen Klasse. Die Qualifikationsangabe (qualifier) zerlegt die Menge der Objekte am anderen Ende der Assoziation in Teilmengen. Eine ?abgeleitete Assoziation liegt vor, wenn die gleichen Abhdngigkeiten bereits durch andere Assoziationen beschrieben werden. Sonderfdlle der Assoziation sind die ?Aggregation und die ?Komposition. In der Analyse ist jede Assoziation inhdrent bidirektional. Im Entwurf wird die gew|nschte Navigationsrichtung angegeben. (OM)

Assoziation: Modelliert Verbindungen zwischen Objekten einer oder mehrerer Klassen. Eine Assoziation modelliert stets Beziehungen zwischen Objekten, nicht zwischen Klassen. Es ist jedoch |blich, von einer Assoziation zwischen Klassen zu sprechen, obwohl streng genommen die Objekte dieser Klasse gemeint sind. Die Art der Assoziation wird durch ihre Kardinalitdt angegeben. (GDI)

Assoziative Klasse: Eine assoziative Klasse besitzt sowohl die Eigenschaften der Assoziation als auch die der Klasse. (OM)

asymptotische Zeitkomplexitdt: Laufzeit eines Programms, wenn der Umfang der Eingaben gegen unendlich geht (Ordnung). (GDI)

Attribut: Attribute beschreiben Daten, die von den Objekten der Klasse angenommen werden kvnnen. Alle Objekte einer Klasse besitzen dieselben Attribute, jedoch im allgemeinen unterschiedliche Attributwerte. Jedes Attribut ist von einem bestimmten Typ und kann einen Anfangswert (default) besitzen. Bei der Implementierung mu_ jedes Objekt Speicherplatz f|r alle seine Attribute reservieren. Der Attributname ist innerhalb der Klasse eindeutig. Abgeleitete Attribute lassen sich aus anderen Attributen berechnen. (OM)

Attribut: Beschreibt eine Eigenschaft von Entitdten einer Entitdtsmenge. (SWT 1)

Attribut: Beschreibt, welche Daten die Objekte der Klasse enthalten. (SWT 1)

Attribut: Beschreibt, welche Daten die Objekte der Klasse enthalten. (GDI)

Attribut: Reprdsentiert in einer Programmiersprache in abstrakter Form eine bzw. mehrere Speicherzelle(n). Der Attributname gibt den Namen der Speicherzelle(n) an, der Typ beschreibt die mvglichen Werte, die in der Speicherzelle gespeichert werden kvnnen, die Zugriffsart gibt an, ob ein einmal gespeicherter Wert nochmals verdndert werden darf oder nicht und der Attributwert steht f|r den aktuell gespeicherten Wert. In Abhdngigkeit von der jeweiligen Programmiersprache werden noch weitere Eigenschaften spezifiziert. (GDI)

Attribut-Deklaration: Attribute m|ssen vor der ersten Verwendung in den meisten Programmiersprachen deklariert bzw. vereinbart werden. Dies geschieht durch Angabe der Zugriffsart, des Typs, des Attributnamens und optional des Initialisierungswerts. (GDI)

Attributspezifikation: Ein Attribut wird durch folgende Angaben spezifiziert Name: Typ = Anfangswert {mandatory, key, frozen, Einheit: ..., Beschreibung:...} wobei gilt mandatory = Mu_-Attribut, key = Schl|sselattribut, frozen = Attributwert nicht dnderbar. (OM)

Attributwert: Aktuell einem Attribut zugeordneter Wert aus seinem Wertebereich. Entspricht dem Inhalt einer Variablen. (SWT 1)

Attributwert: Aktuell einem Attribut zugeordneter Wert aus seinem Wertebereich. (GDI)

Audit: \berpr|fung, mit der festgestellt wird, ob das Vorgehen in der Praxis den schriftlichen Festlegungen entspricht. (SWT 2)

Aufbauorganisation: Bildung und Koordination aufgabenteiliger funktionsfdhiger Organisationseinheiten. (Ablauforganisation); bezieht sich auf die Aufgaben-, die Rollen-, die hierarchische und die kommunikative Dimension der Organisationsstruktur. (SWT 2)

Aufgabenangemessenheit: Der Benutzer mu_ seine Aufgaben mit den Anwendungssystemen vollstdndig und effizient erledigen kvnnen. (SWT 1)

Aufgabenspezialisierung: Arbeitsteilung erreicht man durch eine Spezialisierung in horizontaler Richtung, d.h. das Arbeitsgebiet wird eingeengt. Eine vertikale Spezialisierung reduziert die Arbeit auf ihre Durchf|hrung, wdhrend eine vertikale Erweiterung auch die Planung und Kontrolle umfa_t (professionelle Arbeit). (SWT 2)

Aufruf: Beschreibt den Wechsel der Kontrolle von der aufrufenden Stelle zu dem aufgerufenen Algorithmus und die R|ckkehr hinter die Aufrufstelle nach Beendigung des aufgerufenen Algorithmus. Ein Aufruf erfolgt normalerweise durch Angabe des Algorithmusnamens und der aktuellen Parameter. (SWT 1)

Aufruf: Beschreibt den Wechsel der Kontrolle von der aufrufenden Stelle zu dem aufgerufenen Algorithmus und die R|ckkehr hinter die Aufrufstelle nach Beendigung des aufgerufenen Algorithmus. Ein Aufruf erfolgt normalerweise durch Angabe des Algorithmusnamens und der aktuellen Parameter. (GDI)

Ausdruck: Verarbeitungsvorschrift zur Ermittlung eines Wertes. Besteht aus Operatoren und Operanden. Steht auf der rechten Seite einer Zuweisung. (GDI)

Ausnahme: Fehlerhafte Situationen wdhrend der Programmausf|hrung f|hren zur Auslvsung von Ausnahmen, auf die der Programmierer reagieren kann. (GDI)

Auswahl: Ausf|hrung von Anweisungen in Abhdngigkeit von Bedingungen (auch Verzweigung genannt). Man unterscheidet die einseitige, die zweiseitige und die Mehrfachauswahl.

Auswahl: Ausf|hrung von Anweisungen in Abhdngigkeit von Bedingungen (auch Verzweigung oder Fallunterscheidung genannt). Man unterscheidet die einseitige, die zweiseitige und die Mehrfachauswahl. (GDI)

Auswahlkette: Sonderform geschachtelter if-Anweisungen (? Auswahl), bei der der else-Teil wieder if-Anweisungen enthdlt. Durch das Sprachkonstrukt elsif ist in einigen Programmiersprachen eine kompakte Formulierung mvglich. (GDI)

Automat: Mathematisches Modell eines Systems oder Gerdtes, das auf Ereignisse oder Eingaben mit Aktionen oder Ausgaben reagiert. (SWT 1)

B

B/E-Netz: Bedingungs/Ereignis-Netz (SWT 1)

Back to Back-Test: Der Back to Back-Test ist ein diversifizierendes Testverfahren, das mehrere Programmversionen gegeneinander testet. Der Back to Back-Test arbeitet mit Programmversionen, die basierend auf identischen Spezifikationen realisiert worden sind. (Liggesmeyer)

Backtracking: R|ckgdngigmachen einer Schlu_folgerungskette, um einen anderen Suchpfad einzuschlagen. (SWT 1)

backward chaining: R|ckwdrtsverkettung (SWT 1)

Balancierter Makroproze_: Der balancierte Makroproze_ unterst|tzt die Gleichgewichtigkeit von statischem und dynamischen Modell. Er beginnt mit dem Erstellen von Geschdftsprozessen und der Identifikation von Klassen. Dann werden statisches und dynamisches Modell parallel erstellt und deren Wechselwirkungen ber|cksichtigt. (OM)

Balancing: Herstellen der Datenintegritdt (SWT 1)

Balken-Notation: Schnittstelle zwischen Flu_diagramm und zugeordneter Kontrollflu_spezifikation. Auf dem Flu_diagramm werden ein oder mehrere Balken eingetragen. Zu den Balken hinf|hrende Pfeile zeigen die Eingabekontrollfl|sse, die in der Kontrollflu_spezifikation als Eingaben verwendet werden. Von den Balken wegf|hrende Pfeile zeigen die Ausgabekontrollfl|sse, die in der Kontrollflu_spezifikation erzeugt werden. (SWT 1)

bar: Balken-Notation (SWT 1)

baseline: Referenzkonfiguration (SWT 2)

Baum: Verallgemeinerte Listenstruktur (Liste), bei der jedes Element, Knoten genannt, nicht nur einen Nachfolger, (GDI)

bedingte Wiederholung: Wiederholungs-Anweisung, bei der die Anzahl der Wiederholungen durch eine Bedingung am Anfang (while), am Ende (do...while) oder innerhalb der Wiederholungsstruktur festgelegt wird (if...break; if...continue). Mindestens eine der Anweisungen in der Wiederholungsstruktur mu_ eine R|ckwirkung auf die Bedingung haben, sonst terminiert das Programm nicht. (GDI)

Bedingungs/Ereignis-Netz: Petri-Netz, bei dem jede Stelle eine oder keine Marke enthdlt. Enthalten alle Eingabestellen einer Transition eine Marke (Vorbedingungen) und alle Ausgabestellen keine Marke (Nachbedingung), dann kann die Transition schalten. Die Stellen werden also als Bedingungen interpretiert, von denen die Ausf|hrung eines Ereignisses (Transition) abhdngt. (SWT 1)

Bedingungs|berdeckungstest: Der Bedingungs|berdeckungstest gehvrt zu den kontrollflu_orientierten, dynamischen Testverfahren. Er verlangt die \berdeckung der Teilbedingungen einer Entscheidung mit den Wahrheitswerten wahr und falsch. Es existieren die Ausprdgungen einfacher, minimal mehrfacher und mehrfacher Bedingungs|berdeckungstest. (Liggesmeyer)

Bedingungs|berdeckungstest: kontrollflu_orientiertes Testverfahren , das die \berdeckung der Teilbedingungen einer Entscheidung mit true und false fordert. Es gibt die Ausprdgungen einfacher, minimal mehrfacher und mehrfacher Bedingungs|berdeckungstest. (SWT 2)

begrenzte Entscheidungstabelle: Enthdlt als Bedingungsanzeiger nur die Elemente (J, N, -) und als Aktionsanzeiger nur das Element (X). (SWT 1)

Benutzer: Personen, die ein Computersystem unmittelbar einsetzen und selbst bedienen (Benutzer: Personen, die ein Computersystem unmittelbar einsetzen und selbst bedienen (Anwender ). (GDI)

Benutzer-Handbuch: Soll etwas beschreiben und/oder zur Benutzung oder Bedienung eines Produkts anleiten. Je nachdem, ob der Schwerpunkt auf dem Beschreibungs- oder Bedienungsaspekt liegt, werden Trainings-Handb|cher , Referenz-Handb|cher , Referenz-Karten und Benutzer-Leitfdden unterschieden. (SWT 1)

Benutzer-Leitfaden: Gibt dem Benutzer eine Arbeitsanleitung f|r die Arbeit mit dem Produkt oder hilft ihm bei der Arbeitsvorbereitung und -planung. Oft eine Kombination aus Trainings-Handbuch und Referenz-Handbuch (SWT 1)

Benutzer-Modell: spezifiziert die Charakteristika der Benutzergruppe der zu entwickelnden Anwendung.

Benutzer-Unterst|tzungssystem: Unterst|tzt den Benutzer bei dem Erlernen und Einarbeiten in ein Software-System (Hilfesystem ), berdt ihn bei der Lvsung von Problemen (Beratungssystem ) und |bernimmt die Erledigung von Teilaufgaben (Assistenzsystem ). (SWT 1)

Benutzungsschnittstelle: Schnittstelle, mit der ein Benutzer ein Anwendungssystem bedienen kann.

Beobachter-Muster: Das Beobachter-Muster ist ein objektbasiertes Verhaltensmuster. Es sorgt daf|r, da_ bei der Dnderung eines Objekts alle davon abhdngigen Objekte benachrichtigt und automatisch aktualisiert werden. (OM)

Beratungssystem: Gibt dem Benutzer einen Rat, um ihm bei der Lvsung seiner Probleme oder dem Einsatz der Mensch-Computer-Schnittstelle und der Anwendungssysteme zu helfen. (SWT 1)

Beta-Test: Erprobung eines Systems f|r den anonymen Markt bei ausgewdhlten Pilotkunden in deren Einsatzumgebung, um Fehler zu finden und zu beheben, bevor das System f|r die Markteinf|hrung freigegeben wird. (SWT 2)

betriebliche Anwendungssoftware: wird in Unternehmen eingesetzt, um die betrieblichen Aufgaben zu unterst|tzen.

betrieblicher Kern: Teil einer Organisation, in der die ausf|hrenden Mitarbeiter Produkte und Dienstleistungen erstellen. (SWT 2)

Betriebssystem: Spezielles Programm eines Computersystems , das alle Komponenten eines Computersystems verwaltet und steuert sowie die Ausf|hrung von Auftrdgen veranla_t. (GDI)

Bewegungsdaten: sind prozessorientiert und registrieren eine Verdnderung zwischen zwei Zustdnden.

Bildschirm: Ausgabegerdt zum Anzeigen von Informationen. (GDI)

bindrer Baum: Baum , bei dem jeder Knoten maximal zwei Nachfolger hat. (GDI)

bindrer Suchbaum: bindrer Baum , wobei f|r jeden Knoten p gilt: Die Schl|ssel im linken Teilbaum von p sind alle kleiner als der Schl|ssel von p. Dieser selbst ist wiederum kleiner als sdmtliche Schl|ssel im rechten Teilbaum von p. (GDI)

bindres Suchen: Wiederholte Halbierung einer geordneten sequentiell gespeicherten linearen Liste oder eines bindren Suchbaums , um einen Suchschl|ssel zu finden. (GDI)

Bindung: Gibt an, wie stark die Elemente einer Systemkomponente interagieren (funktionale Bindung ). (SWT 2)

Binnengliederung: Die Prinzipien der Ndhe, der Dhnlichkeit, der guten Fortsetzung, des gemeinsamen Schicksals und der Geschlossenheit bestimmen, wie Elemente zu einer Figur organisiert werden (Gestaltpsychologie ). (SWT 1)

Bit (binary digit): Bindrzeichen, das nur jeweils einen von zwei Zustdnden darstellen bzw. speichern kann, z.B. Null oder Eins. Acht Bits fa_t man zu einem Byte zusammen. (GDI)

Black Box: Sprachelement der Zwischensprache des wissensbasierten Qualitdtsassistenten, das zur Darstellung von sprachspezifischen Konstrukten dient. iggesmeyer)

Black Box-Test: Black Box-Tests benvtigen keine Information |ber die innere Struktur eines Moduls. Die funktionale Dquivalenzklassenbildung und der Zufallstest sind Black Box-Tests. (Liggesmeyer)

Black Box-Testverfahren: Funktionale Testverfahren . (GDI)

Black Box-Testverfahren: Funktionale Testverfahren . (SWT 2)

Botschaft: Aufforderung eines Senders (Klasse oder Objekt) an einen Empfdnger (Klasse oder Objekt), eine Dienstleistung durch Ausf|hrung einer Operation zu erbringen. Besteht aus dem Namen der Operation und den Argumenten, die diese Operation benvtigt. (SWT 1)

Botschaft: Aufforderung eines Senders (Klasse oder Objekt), eine Dienstleistung durch Ausf|hrung einer Operation zu erbringen. Besteht aus dem Namen der Operation und den Argumenten, die diese Operation benvtigt. (GDI)

Botschaft: Eine Botschaft ist die Aufforderung eines Senders (client) an einen Empfdnger (server, supplier) eine Dienstleistung zu erbringen. Der Empfdnger interpretiert diese Botschaft und f|hrt eine Operation aus. (OM)

Bottom Up-Test: Integrationstestverfahren. Integration von Modulen beginnend mit tiefen Diensten in Richtung hvherer Dienste. Schrittweises Ersetzen der Testtreiber durch die implementierten Modulen. (Liggesmeyer)

bottom-up-Methode: Vorgehensweise, bei der mit der hierarchisch tiefsten Systemkomponente begonnen und anschlie_end zu den hvheren Ebenen fortgeschritten wird. (SWT 2)

Boundary interior-Pfadtest: Der boundary interior-Pfadtest ist ein kontrollflu_orientiertes, dynamisches Testverfahren. Er sieht eine eingeschrdnkte Form des Pfad|berdeckungstests vor. Alle Pfade, die nicht mehr als eine Schleifenwiederholung enthalten, sind auszuf|hren. Der boundary interior-Pfadtest kann dem strukturierten Pfadtest zugeordnet werden. (Liggesmeyer)

Brainstorming: Kreativitdtstechnik , um durch Sammeln und wechselseitiges Assoziieren von spontanen, verbal vorgetragenen Einfdllen von Mitarbeitern in einer Gruppensitzung die beste Lvsung eines Problems zu finden. (SWT 2)

Brainwriting: Kreativitdtstechnik , um durch Sammeln und Assoziieren von spontanen, schriftlich formulierten Einfdllen von Mitarbeitern in einer Gruppensitzung die beste Lvsung eines Problems zu finden. (SWT 2)

Branchenneutrale Anwendungen: bieten eine Lvsung f|r allgemeine betriebswirtschaftliche Probleme.

Branchen-Software: unterst|tzt den betrieblichen Prozess eines Unternehmens mit seinen brachenspezifischen Eigenschaften.

Brauchbarkeit: Ein Pr|fverfahren ist brauchbar, wenn seine Anwendung auf die Pr|faufgabe eine nichttriviale, aussagefdhige Pr|fung ergibt. Die Brauchbarkeit eines Pr|fverfahrens beeinflu_t seine Eignung (Liggesmeyer)

bredthfirst search: Breitensuche (SWT 1)

Breitensuche: Strategie, bei der alle Regeln desselben Hierarchieniveaus untersucht werden, bevor irgendwelche anderen Regeln des darunterliegenden Hierachieniveaus |berpr|ft werden. (SWT 1)

Browser: WWW-Browser (GDI)

B|rokommunikations-Anwendungen: dienen zur Unterst|tzung der alltdglichen Arbeit in einer B|roumgebung.

b|rokratische Struktur: Verhalten der Mitarbeiter durch Vorschriften und Regeln stark festgelegt (standardisiert). (organische Struktur ) (SWT 2)

Business (Process) Reengineering: Business Engineering (SWT 2)

Business Engineering: Unternehmen und ihre Geschdftsprozesse werden in Abhdngigkeit von ihren Zielen und Aufgaben ingenieurmd_ig gestaltet, wobei alle Mvglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnik genutzt werden. (SWT 2)

Byte: Ma_einheit f|r die Speicherkapazitdt . In einem Byte kann ein Zeichen gespeichert werden; siehe auch Bit . (GDI)

C

C0-Test: Anweisungs|berdeckungstest (SWT 2)

C0-Test: Kurzform f|r Anweisungs|berdeckungstest (Liggesmeyer)

C1-Test: Kurzform f|r Zweig|berdeckungstest (Liggesmeyer)

C1-Test: Zweig|berdeckungstest . (GDI)

C1-Test: Zweig|berdeckungstest . (SWT 2)

call by reference: Parameter|bergabemechanismus , bei dem der Verweis auf den aktuellen Parameter an den formalen Parameter |bergeben wird. Innerhalb der Operation bewirkt jede Verwendung des formalen Parameters eine indirekte Referenzierung auf den aktuellen Parameter. Beim Aufruf der Operation wird die Adresse des aktuellen Parameters in die Speicherzelle des formalen Parameters kopiert. (GDI)

call by result: Parameter|bergabemechanismus f|r Ausgabeparameter. Der formale Parameter dient als uninitialisierte lokale Variable, der wdhrend der Operationsausf|hrung ein Wert zugewiesen wird. Beim Verlassen der Operation wird der Wert des formalen Parameters dem aktuellen Parameter zugewiesen. (GDI)

call by value: Parameter|bergabemechanismus , bei dem die gerufene Operation nur mit einer Kopie der Eingabeinformationen arbeitet. Dnderungen an dieser Kopie haben keine R|ckwirkungen auf die Original-Attribute. Der formale Parameter verhdlt sich wie eine lokale Variable, die durch den Wert des aktuellen Parameters initialisiert wird. (GDI)

Capability Maturity Model: CMM (SWT 2)

CARE: (computer aided reengineering bzw. reverse engineering) Werkzeuge zur Unterst|tzung der Sanierung . (SWT 2)

CASE: Computer Aided Software Engineering, Software-Produkte, genannt Software-Werkzeuge (CASE-Werkzeug , CASE-Umgebung ), die die Erstellung von Software unterst|tzen. (SWT 2)

CASE: Computerunterst|tzte Software-Entwicklung (Computer Aided Software Engineering), d.h. Einsatz von CASE- Werkzeugen bei der Entwicklung (SWT 1)

CASE-Plattform: Software-Produkt, das allgemeine Basisdienstleistungen wie Benutzungsschnittstelle und Datenhaltung zur Verf|gung stellt und damit CASE-Werkzeuge von diesen Dienstleistungen entlastet. In eine CASE-Plattform kvnnen CASE-Werkzeuge integriert werden (CASE-Umgebung ). (SWT 2)

CASE-Rahmen: (CASE-framework) CASE-Plattform . (SWT 2)

CASE-Umgebung: Software-Entwicklungsumgebung, die konzeptionell aus einer CASE-Plattform und mehreren darin integrierten CASE-Werkzeugen besteht. (SWT 2)

CASE-Werkzeug: (CASE-tool) Software-Produkt, das eine oder mehrere Aufgaben unterst|tzt, die |blicherweise und speziell im Rahmen einer Software-Erstellung erledigt werden m|ssen, z.B. Erfassen, Verwalten und Simulieren von Petri-Netzen. (SWT 2)

CASE-Werkzeuge: Einsatz von Werkzeugen zum Zwecke der Software-Erstellung (SWT 1)

Chats: erlauben Internet-Benutzern |ber Internet Relay Chat (IRC) interaktive, nonverbale Gesprdche in Echtzeit. (GDI)

Client: Vernetztes Computersystem , das Dienstleistungen von Servern in Anspruch nimmt. (GDI)

CMM: Referenzmodell, das Software-Entwicklungs-Prozesse in f|nf Reifegradstufen einordnet. Zu jeder Stufe gibt es Hauptkriterien, die wiederum in verschiedene Aspekte untergliedert sind. Die Hauptkriterien geben an, welche Eigenschaften Prozesse besitzen m|ssen, um den Anforderungen einer bestimmten Stufe zu gen|gen. Die Einordnung wird durch Assessments vorgenommen. (SWT 2)

Code-Inspection: Manuelle \berpr|fung von Programm-Quellcode (Liggesmeyer)

Cohesion: Bindung (SWT 2)

Compiler: Ein kompliziertes Programm, das Quell-Programme, geschrieben in einer problemorientierten Programmiersprache , in Objekt-Programme (Sprachvorrat des automatischen Prozessors) umwandelt; Sonderfall eines \bersetzers . (GDI)

Componentware: Halbfabrikat (SWT 1)

computer science: Informatik (GDI)

Computer: Technische Gerdte, die umfangreiche Informationen mit hoher Zuverldssigkeit und gro_er Geschwindigkeit automatisch, gesteuert von Programmen , verarbeiten und aufbewahren kvnnen; auch Rechner oder elektronische Datenverarbeitungsanlagen genannt. (GDI)

Computersystem: Computer (Hardware ) und Programme (Software ). (GDI)

Computersystem: Einheit von Anwendungssoftware , Systemsoftware und Hardware. (SWT1, LE1)

Constraint: Restriktion (SWT 1)

Container-Klasse: eigenstdndige Klasse, die die erzeugten Objekte einer Klasse oder mehrerer anderer Klassen verwaltet. (GDI)

Container-Klasse: Eine Container-Klasse ist eine Klasse, deren Objekte Mengen von Objekten (anderer) Klassen sind. Sie kvnnen homogene Mengen verwalten, d.h. alle Objekte einer Menge gehvren zur selben Klasse, oder auch heterogene Mengen, d.h. die Objekte einer Menge gehvren zu unterschiedlichen Unterklassen einer gemeinsamen Oberklasse. Container-Klassen werden oft mittels generischer Klassen realisiert. (OM)

Control objects: Steuerungs-Objekte (SWT 2)

control: Interaktionselement . (GDI)

conversion: Typumwandlung (GDI)

CORBA (Common Object Request Broker Architecture): CORBA ist der OMG-Standard, der spezifiziert, wie Objekte in einer verteilten, heterogenen Umgebung ommunizieren. Er beschreibt den Aufbau des ORB, seine Bestandteile sowie deren Verhalten und Schnittstellen. (OM)

CORBA: (common object request broker architecture) Standardisierte Architektur f|r den ORB (SWT 1)

CORBA-Objektmodell: Erweitert den Kern des OMG-Objektmodells um Konzepte zur Interaktion zwischen Anwender- und Anbieter-Objekten. (SWT 1)

Coupling: Kopplung (SWT 2)

CPM: (Critical Path Method) Verfahren im Projektmanagement zur Bewertung abhdngiger Arbeitsschritte |ber Kosten und Dauer dieser Schritte.

CRC-Karte (Class/Responsibility/Collaboration): Eine CRC-Karte ist eine Karteikarte. Oben auf der Karte wird der Name der Klasse (class) eingetragen. Die restliche Karte wird in zwei Hdlften geteilt. Auf der einen Hdlfte werden die Verantwortlichkeiten (responsibilities) der Klasse notiert. Darunter sind sowohl das Wissen der Klasse als auch die zur Verf|gung gestellten Operationen zu verstehen. Auf der rechten Seite wird eingetragen, mit welchen anderen Klassen die beschriebene Klasse zusammenarbeiten mu_ (collaborations). (OM)

Cspec: Kontrollflu_spezifikation (SWT 1)

c-use: Berechnende Benutzung einer Variablen. Die Variablen auf der rechten Seite einer Zuweisung werden berechnend benutzt. (Liggesmeyer)

D

Data Dictionary: Enthdlt Datenstruktur-Definitionen; |blicherweise in modifizierter Backus-Naur-Form beschrieben (SWT 1)

Data Dictionary: Enthdlt die Strukturbeschreibungen der Daten, die in einer Datenbank gespeichert werden, in Form von Schemata (Schema ). (SWT 1)

data flow diagram: Datenflu_-Diagramm (SWT 1)

Datei: Logisch zusammenhdngender Informationsbestand (z.B. Kundenstammdatei), vergleichbar mit einer Kartei bei der manuellen Informationsverarbeitung. (GDI)

Datenabstraktion: Zusammenfassung von Zugriffsoperationen, die auf gemeinsamen Daten arbeiten, zu einer Einheit. Die gemeinsamen Daten bilden das interne Geddchtnis und sollten au_erhalb der Datenabstraktion nicht sichtbar sein (Geheimnisprinzip). Die Lebensdauer des internen Geddchtnisses geht |ber die Aufrufdauer der einzelnen Zugriffsoperationen hinaus. Man unterscheidet abstrakte Datenobjekte und abstrakte Datentypen . (SWT 1)

Datenbank: Komponente eines Datenbanksystems . Enthdlt die zu verwaltenden Daten eines Anwendungsbereichs. (SWT 1)

Datenbankmanagementsystem: Komponente eines Datenbanksystems . Verwaltet die in der Datenbank oder den Datenbanken abgelegten Datenbestdnde mit Hilfe der im Data Dictionary gespeicherten Schemata (Schema ). (SWT 1)

Datenbank-Schema: Erweitert das Logische Schema um view-Schemata (Beschreibung externer Sichten), Indexangaben und Zugriffsrechte. Im Gegensatz zum logischen Schema ist das Datenbank-Schema im gew|nschten Grade normalisiert (Normalformen ). (SWT 1)

Datenbanksystem: Ein Datenbanksystem besteht aus einer oder mehreren Datenbanken, einem Data Dictionary und einem Datenbankmanagementsystem. In der Datenbank sind alle Daten gespeichert. Das Data Dictionary (DD) enthdlt das Datenbankschema, das den Aufbau der Daten der Datenbank(en) beschreibt. Die Verwaltung und zentrale Kontrolle der Daten ist Aufgabe des Datenbankmanagementsystems. (OM)

Datenbanksystem: Verwaltet gro_e, integrierte, mehrfachbenutzbare Datenbanken dauerhaft, zuverldssig und unabhdngig. Auf die Daten kann komfortabel, flexibel und gesch|tzt zugegriffen werden. Besteht aus einer oder mehreren Datenbanken , einem Data Dictionary und einem Datenbankmanagementsystem . (SWT 1)

Daten-basierter Makroproze_: Beim daten-basierten Makroproze_ wird zundchst das Klassendiagramm erstellt und aufbauend darauf werden die Geschdftsprozesse und die anderen Diagramme des dynamischen Modells entwickelt. (OM)

Datendefinitionssprache: (data definition language) Erlaubt die Definition der logischen und physikalischen Strukturen der Daten, die in einem relationalem Datenbanksystem verwaltet werden sollen. Dazu gehvrt auch das Einrichten, Lvschen und Erweitern von Tabellen. Meist Teil einer Sprache der 4. Generation . (SWT 1)

Datendefinitionssprache: Die Datendefinitionssprache(DDL) ist eine Sprache, die ein relationales Datenbanksystem zur Verf|gung stellt und die zu formalen Definition des logischen Schemas - d.h. den leeren Tabellen der relationalen Datenbank - dient. Als Standard hat sich die Sprache SQL etabliert. (OM)

Datenflu_-Anomalieanalyse: Die Datenflu_-Anomalieanalyse ist ein statisches Analyseverfahren zur Entdeckung von fehlerhaften Zugriffssequenzen auf Variablen. Variablenzugriffe sind zur Durchf|hrung einer Datenflu_-Anomalieanalyse nach definierendem Zugriff und referenzierendem Zugriff zu klassifizieren. (Liggesmeyer)

Datenflu_-Anomalieanalyse: Statisches Analyseverfahren zur Entdeckung von Datenflu_fehlern im Quellprogramm. Zur Entdeckung von fehlerhaften Zugriffssequenzen auf Variablen werden Variablenzugriffe nach definierendem und referenzierendem Zugriff klassifiziert. (SWT 2)

Datenflu_-Diagramm: Beschreibt den Flu_ der Daten bzw. Informationen, die aus der Umgebung eines Systems kommen (Schnittstellen als Quellen), durch Funktionen bzw. Prozesse transformiert werden, in Speichern abgelegt und in die Umgebung zur|ckflie_en (Schnittstellen als Senken) (SWT 1)

Datenflu_orientierte Testverfahren: Strukturtestverfahren, die die Testfdlle aus dem Datenflu_ ableiten. Die Zugriffe auf die verwendeten Variablen bilden den Datenflu_. Beispiele sind die Defs/Uses-Verfahren . (SWT 2)

Datenflu_orientierter Test: Dynamische Testverfahren sind datenflu_orientiert, falls sie Testfdlle aus dem Datenflu_ ableiten. Die Zugriffe auf die verwendeten Variablen bilden den Datenflu_. Die Defs/Uses-Kriterien, der Required k-Tupels-Test und die Datenkontext-\berdeckung sind datenflu_orientiert. (Liggesmeyer)

Datenhaltungsschicht: Die Datenhaltungsschicht realisiert die jeweilige Form der Datenspeicherung, z.B. mit einem objektorientierten oder relationalen Datenbanksystem oder mit flachen Dateien. (OM)

Datenintegritdt: Innerhalb der Strukturierten Analyse m|ssen in der Hierarchie der Datenflu_diagramme alle Datenfl|sse eines Datenflu_diagramms in den Datenfl|ssen des |bergeordneten Datenflu_diagramms subsumiert enthalten oder identisch vorhanden sein. (SWT 1)

Datenkontext-\berdeckung: Die Datenkontext-\berdeckung ist ein dynamisches, datenflu_orientiertes Testverfahren. Die einfache Datenkontext-\berdeckung verlangt, da_ alle existierenden Mvglichkeiten den Programmvariablen Werte zuzuweisen mindestens einmal gepr|ft werden. Kann der Wert, den eine Variable an einer bestimmten Stelle des Programms besitzt, an unterschiedlichen Stellen zugewiesen worden sein, so m|ssen alle diese unterschiedlichen Wertzuweisungen getestet werden. Die geordnete Datenkontext-\berdeckung verlangt zusdtzlich zur Pr|fung aller Mvglichkeiten der Wertzuweisung die Beachtung der Zuweisungs-Reihenfolge. (Liggesmeyer)

Datenmanipulationssprache: Die Datenmanipulationssprach (DML) dient dazu, die leeren Tabellen einer relationalen Datenbank mit Daten zu f|llen und diese Daten zu dndern. Eine DML enthdlt keine Kontrollstrukturen und Prozedurkonzepte. Als Standard hat sich die Sprache SQL etabliert. (OM)

Datenmanipulationssprache: Erlaubt das Eintragen, Lvschen, Verdndern und Selektieren von Daten eines relationalen Datenbanksystems . Meist Teil einer Sprache der 4. Generation . (SWT 1)

Datenmodell: Jedem Datenbanksystem liegt ein Datenmodell zugrunde, in dem festgelegt wird, welche Eigenschaften und Struktur die Datenelemente besitzen d|rfen, welche Konsistenzbedingungen einzuhalten sind und welche Operationen zum Speichern, Suchen, Dndern und Lvschen von Datenelementen existieren. Es lassen sich relationale und objektorientierte Datenmodelle unterscheiden. (OM)

Datenmodell: Legt Eigenschaften, Struktur und Konsistenzbedingungen f|r in die Datenbank zu speichernde Datenelemente fest einschlie_lich der erlaubten Erzeuge-, Manipulations- und Lvschoperationen. (SWT 1)

Datenobjekt-Modul: Realisiert ein abstraktes Datenobjekt ; passive Progammeinheit. Identische Eingabedaten f|hren nur dann zu identischen Ausgabedaten, wenn das interne Geddchtnis denselben Zustand hat. (SWT 1)

Datentyp-Modul: Beschreibt einen abstrakten Datentyp . Exemplare kvnnen statisch und dynamisch erzeugt werden. (SWT 1)

DB: Datenbank (SWT 1)

DBMS: Datenbankmanagementsystem (SWT 1)

DBS: Datenbanksystem (SWT 1)

DD: Data Dictionary (SWT 1)

DD: Data Dictionary (SWT 1)

DDL: Datendefinitionssprache (SWT 1)

dead lock: Verklemmung (SWT 1)

Definierender Zugriff (def): Zugriff auf eine Variable zum Zweck der Wertzuweisung. Die Variable auf der linken Seite einer Zuweisung wird definiert. (Liggesmeyer)

Definitionsphase: Umfa_t alle Tdtigkeiten, um die Anforderungen an ein neues Produkt aus Auftraggebersicht zu beschreiben ( Produkt-Definition ). (SWT 1)

Defs/Uses-Kriterien: Die Defs/Uses-Kriterien sind eine Gruppe von dynamischen, datenflu_orientierten Testverfahren. Die Variablenzugriffe werden in definierende, prddikativ benutzende (c-use) und berechnend benutzende (p-use) Zugriffe unterteilt. (Liggesmeyer)

Defs/Uses-Verfahren: datenflu_orientierte Testverfahren , bei denen die Variablenzugriffe in definierende, prddikativ benutzende und berechnend benutzende Zugriffe unterteilt werden. (SWT 2)

Delegations-Ereignis-Modell: Ereignisverarbeitungsmodell in Java, bei dem sich Ereignisabhvrer bei ein oder mehreren Ereignisquellen registrieren m|ssen, um dann beim Eintritt von Ereignissen von den Ereignisquellen dar|ber informiert zu werden. (GDI)

Demonstrationsprototyp: Soll einen ersten Eindruck von einem mvglichen Produkt vermitteln; noch weit vom realen Produkt entfernt, im allgemeinen ein Wegwerf-Prototyp (Prototypen-Modell ). (SWT 2)

depthfirst search: Tiefensuche (SWT 1)

design: Entwurf (SWT 1)

desktop: ;elektronische+ Arbeitsoberfldche . (SWT 1)(GDI)

Destruktor: (destructor) Operation einer Klasse, die Finalisierungsaufgaben durchf|hrt, z.B. dynamisch erzeugte Objekte lvscht. (GDI)

Destruktor: Ein Destruktor ist eine Operation, die ein Objekt lvscht. (OM)

DFD: Datenflu_- Diagramm (SWT 1)

Diagnostik: Klassifikation (SWT 1)

Dialog: Durch Eingabe von Steuerungsdaten steuert der Benutzer die Anwendung bzw. Anwendungen so, da_ er seine Arbeitsaufgaben damit erledigen kann. (SWT 1)

Dialog: Durch Eingabe von Steuerungsdaten steuert der Benutzer die Anwendung bzw. Anwendungen so, da_ er seine Arbeitsaufgaben damit erledigen kann. (GDI)

Dialog: Ein Dialog ist ein Ablauf, bei dem der Benutzer zur Abwicklung einer Arbeitsaufgabe Daten eingibt und jeweils eine R|ckmeldung |ber die Verarbeitung dieser Daten erhdlt (nach /DIN 66234, Teil 8/). Arbeitsschritte, die zur direkten Aufgabenerf|llung dienen, bezeichnet man als Primdrdialog. Benvtigt der Benutzer situationsabhdngig zusdtzliche Informationen, dann werden diese Hilfsdienste durch Sekunddrdialoge erledigt. (OM)

Dialoggestaltung: Gestaltung der Dialogstruktur und der Dialogdynamik mit Hilfe von Fenstern und Men|s unter Ber|cksichtigung der Software-Ergonomie . (GDI)

Dialogmodus: Ein modaler Dialog (modal dialog) mu_ beendet sein, bevor eine andere Aufgabe der Anwendung durchgef|hrt werden kann. Ein nicht-modaler Dialog (modeless dialog) ermvglicht es dem Benutzer, den aktuellen Dialog zu unterbrechen, wdhrend das urspr|ngliche Fenster gevffnet bleibt. (OM)

Dialogmodus: Gibt an, welchen Beschrdnkungen ein Dialog unterworfen ist. Prinzipiell unterscheidet man modale und nicht-modale Dialoge. Ein nicht-modaler Dialog ist keinen Einschrdnkungen unterworfen. Modale Dialoge sind eingeschrdnkt. Man unterscheidet systemmodale, anwendungsmodale, anwendungssemimodale und hierarchiemodale Dialoge. (SWT 1)

Dialogmodus: Gibt an, welchen Beschrdnkungen ein U Dialog unterworfen ist. Prinzipiell unterscheidet man modale (GDI)

Dialogsteuerung: realisiert die dynamischen Abldufe einer Benutzungsoberfldche als Reaktion auf Benutzereingaben.

Direkte Manipulation: Bedienungsform, bei der analog zu einem physikalischen Vorgang Objekte mit der Maus auf der Arbeitsoberfldche selektiert, bewegt und losgelassen werden (pick, drag & drop). In Abhdngigkeit von der Zielposition kvnnen dadurch Funktionen wie Kreieren, Lvschen, Kopieren, Drucken und Verschieben realisiert werden (generische Funktion ). (SWT 1)

Direkte Manipulation: Bedienungsform, bei der analog zu einem physikalischen Vorgang Objekte mit der Maus auf der Arbeitsoberfldche selektiert, bewegt und losgelassen werden (pick, drag & drop). In Abhdngigkeit von der Zielposition kvnnen dadurch Funktionen wie Kreieren, Lvschen, Kopieren, Drucken und Verschieben realisiert werden (generische Funktion). (GDI)

Dispositionssysteme: dienen zur Unterst|tzung unternehmerischer Routineentscheidungen in unteren und mittleren F|hrungsebenen.

Diversifizierender Test: Dynamische Testverfahren sind diversifizierend, falls sie mehrere Programme gegeneinander, vergleichend testen. Der Mutationen-Test und der Back to Back-Test sind diversifizierend. (Liggesmeyer)

DML: Datenmanipulationssprache (SWT 1)

DNS: (domain name system) domain-Name (GDI)

domain-Name: Hierarchisch gegliederte, funktionsbezogene Computernamen im Internet . Ein Nameserver setzt domain-Namen in IP-Adressen um. Typischer Aufbau: Computer.bereich.institution.land. (GDI)

Drei-Schichten-Architektur: Die Drei-Schichten-Architektur besteht aus der GUI-Schicht (Schicht der Benutzungsoberfldche), der Fachkonzeptschicht und der Schicht der Datenhaltung. Es sind zwei Ausprdgungen mvglich: die strenge und die flexible Drei-Schichten-Architektur. (OM)

Drei-Schichten-Architektur: \bliche Schichtenbildung von Anwendungssystemen: Benutzungsoberfldchen-Schicht, Fachkonzept-Schicht, Datenhaltungs-Schicht. Erlaubt eine flexible Verteilung auf Client-Server-Systeme. Schichten-Architektur . (GDI)

Driver: Testtreiber (SWT 2)

drop-down-Men|: Men|art, die aus einem Men|titel und zugeordneten UMen|optionen besteht. Der Men|titel ist auf einem Men|balken angeordnet. Nach dem Anklicken des Men|titels werden die zugehvrigen Men|optionen ;heruntergeklappt+ und kvnnen selektiert werden. (GDI)

Dummy: Dummies werden im Modultest benvtigt, um unterlagerte Dienste zu simulieren. Soll ein Modul allein, au_erhalb des Modulsystems getestet werden, so m|ssen aufgerufene Dienste durch dummies ersetzt werden. (Liggesmeyer)

dummy: Platzhalter (SWT 2)

Durchf|hrbarkeitsstudie: Studie zur Erarbeitung einer Empfehlung, ob ein geplantes Software-Produkt nach Pr|fung der fachlichen, personellen und vkonomischen Durchf|hrbarkeit realisiert werden soll. (SWT 1)

DV-System: Computersystem (SWT 1)

Dynamische Testverfahren: F|hren ein ausf|hrbares, zu testendes Programm auf einem Computersystem aus. (SWT 2)

Dynamischer Test: Dynamische Testverfahren f|hren ein ausf|hrbares zu testendes Programm oder ein ausf|hrbares zu testendes Modul auf einem Computer aus.

Dynamisches Binden: (r)spdtes Binden (OM)

Dynamisches Modell: Das dynamische Modell ist der Teil des OOA-Modells, welches das Verhalten des zu entwickelnden Systems beschreibt. Es realisiert au_er den Basiskonzepten (Objekt, Klasse, Operation) die dynamischen Konzepte (Geschdftsproze_, Szenario, Botschaft, Zustandsautomat). (OM)

E

E/A-Gestaltung: Gestaltung der Informationsein- und -ausgabe |ber E/A-Gerdte, so da_ die menschliche Art der Informationsverarbeitung ber|cksichtigt wird. (SWT 1)

E/A-Gestaltung: Gestaltung der Informationsein- und -ausgabe |ber E/A-Gerdte, so da_ die menschliche Art der Informationsverarbeitung ber|cksichtigt wird. (GDI)

EBNF: (Extended Backus-Naur-Form) Formalismus zur Beschreibung der Syntax von Programmiersprachen (Syntaxdiagramm ). (GDI)

ECMA: Gremium europdischer Softwarehersteller zur Standardisierung von Modellen und Schnittstellen im CASE-Bereich.

Eignung: Die Eignung eines Pr|fverfahrens bezogen auf eine gegebene Software-Komponente und eine Pr|fsituation wird durch seine Einsetzbarkeit, Brauchbarkeit und Addquanz bestimmt. (Liggesmeyer)

Einfachvererbung: Bei der Einfachvererbung besitzt jede Unterklasse genau eine direkte Oberklasse. Es entsteht eine Baumstruktur. (OM)

Einfachvererbung: Jede Klasse besitzt maximal eine direkte Oberklasse . Daraus ergibt sich eine Baumhierarchie (siehe auch Mehrfachvererbung ). (SWT 1)

Einfachvererbung: Jede Klasse besitzt maximal eine direkte Oberklasse . Daraus ergibt sich eine Baumhierarchie (siehe auch Mehrfachvererbung ). (GDI)

Einf|hrungsphase: Der Auftraggeber installiert das von ihm abgenommen Produkt in der Zielumgebung, schult die Benutzer und nimmt das Produkt in Betrieb. (SWT 1)

Eingebettete Klasse: elementare Klasse . (GDI)

Einsetzbarkeit: Ein Pr|fverfahren ist einsetzbar, wenn alle notwendigen Voraussetzungen des Verfahrens durch die Pr|faufgabe erf|llt sind. Die Einsetzbarkeit eines Pr|fverfahrens beeinflu_t seine Eignung. (Liggesmeyer)

Eintreffer-Entscheidungstabelle: Zu einem Zeitpunkt ist hvchstens eine der vorhandenen Regeln anwendbar. Ist eine g|ltige Regel gefunden, dann ist die Auswertung beendet. (SWT 1)

Elementare Klasse: Wird der Typ eines Attribut wieder durch eine Klasse realisiert, dann spricht man von einer elementaren Klasse. Sie wird nicht in das Klassendiagramm eingetragen. (OM)

Elementare Klasse: Wird ein Typ eines Attributs wieder durch eine Klasse realisiert, dann spricht man von einer elementaren Klasse. (GDI)

e-mail: Asynchrone \bertragung elektronischer Post, d.h. von Briefen und Nachrichten, zwischen vernetzten Computersystemen. Im Internet wird dazu das SMTP-\bertragungsprotokoll verwendet. Der Empfdnger benvtigt dazu eine e-mail-Adresse, die folgenderma_en aufgebaut ist: empfdnger@smtp.server. (GDI)

Ende-Anfang-Beziehung (EA): Normale Abhdngigkeitsbeziehung zwischen zwei Vorgdngen (Normalfolge). Das Ende des Vorgdngers bestimmt den Beginn des Nachfolgers. Zwischen dem Ende des Vorgdngers und dem Beginn des abhdngigen Nachfolgers kann ein positiver oder negativer Zeitabstand eingef|gt werden. (SWT 2)

Endebedingung: Nachbedingung (GDI)

Endebedingung: Nachbedingung (SWT 2)

Ende-Ende-Beziehung (EE): Abhdngigkeitsart zwischen zwei Vorgdngen (Endfolge). Der Nachfolger kann vor oder nach dem Ende seines Vorgdngers beendet sein. Ein positiver oder ein negativer Zeitabstand kann angegeben werden. (SWT 2)

endlicher Automat: Zustandsautomat

Entitdt: Ausprdgungen physikalischer Komponenten oder abstrakter Sachverhalte, die individuell und identifizierbar sind. (SWT 1)

Entitdtsmenge: Gleichartige Entitdten werden generalisiert und bilden eine Entitdtsmenge. (SWT 1)

Entity objects: Persistente Objekte (SWT 2)

entity set: Entitdtsmenge (SWT 1)

Entity: Entitdt (SWT 1)

Entity-Relationship-Modell: Datenmodellierung durch Identifikation von Entitdtsmengen (mit ihren Attributen) und Assoziationen sowie Beschreibung der Kardinalitdten . (SWT 1)

Entscheidungsbaum: Grafische Darstellung einer vertikalen Entscheidungstabelle , bei der alle Alternativen und Aktionen explizit ausformuliert werden. (SWT 1)

Entscheidungstabelle: Erlaubt die Beschreibung auszuf|hrender Aktionen in Abhdngigkeit von durch ;und+ verkn|pften Bedingungen. Man unterscheidet Eintreffer- und Mehrtreffer-Tabellen , begrenzte und erweiterte Entscheidungstabellen sowie vollstdndige Entscheidungstabellen . Entscheidungstabellen kvnnen horizontal, vertikal oder als Entscheidungsbaum dargestellt werden. Mehrere Entscheidungstabellen kvnnen zu einem Entscheidungstabellen-Verbund zusammengefa_t werden. (SWT 1)

Entscheidungstabellen-Verbund: Verkn|pfung mehrerer Entscheidungstabellen mittels Sequenz, Verzweigung, Schleife oder Schachtelung, um eine problemaddquate Beschreibung zu ermvglichen. (SWT 1)

Entwurf: Aufgabe des Entwurfs ist - aufbauend auf dem Ergebnis der Analyse - die Erstellung der Softwarearchitektur und die Spezifikation der Komponenten, d.h. die Festlegung von deren Schnittstellen, Funktions- und Leistungsumfang. Das Ergebnis soll die zu realisierenden Programme auf einem hvheren Abstraktionsniveau widerspiegeln. (OM)

Entwurf: Teilgebiet der Software-Technik; Aufgabe ist die Erstellung einer Softwarearchitektur und die Spezifikation von Systemkomponenten unter Einsatz von geeigneten Methoden, Konzepten und Werkzeugen. Das Ergebnis ist ein Produkt-Entwurf . (SWT 1)

Entwurfsmuster: beschreibt in abstrakter Form eine bewdhrte Entwurfslvsung und setzt sie in Bezug zur Problemstellung und zur Systemumgebung. (SWT 1)

Entwurfsmuster: Ein Entwurfsmuster gibt eine bewdhrte, generische Lvsung f|r ein immer wiederkehrendes Entwurfsproblem an, das in bestimmten Situationen auftritt. Es lassen sich klassen- und objektbasierte Muster unterscheiden. Klassenbasierte Muster werden durch Vererbungen ausgedr|ckt. Objektbasierte Muster beschreiben in erster Linie Beziehungen zwischen Objekten. Beispiele f|r Entwurfsmuster sind das Beobachter-Muster und das Singleton-Muster. (OM)

Entwurfsphase: Umfa_t alle Tdtigkeiten, um f|r ein Produkt, das durch eine Produktdefinition beschrieben ist, einen Produkt-Entwurf zu erstellen. (SWT 1)

Ereignis: Ein Ereignis tritt immer zu einem Zeitpunkt auf und besitzt keine Dauer. Es kann sein: eine wahr werdende Bedingung, ein Signal, eine Botschaft (Aufruf einer Operation), eine verstrichene Zeitspanne oder das Eintreten eines bestimmten Zeitpunkts. In den beiden letzten Fdllen spricht man von zeitlichen Ereignissen. (OM)

Erfassungsfenster: Bezieht sich auf ein einzelnes Objekt einer Klasse. Jedes Attribut der Klasse wird auf ein Interaktionselement des Fensters abgebildet. Das Erfassungsfenster dient zum Erfassen und Dndern von Objekten und zum Erstellen und Entfernen von Verbindungen zu anderen Objekten. (GDI)

Erfassungsfenster: Das Erfassungsfenster bezieht sich auf ein einzelnes Objekt einer Klasse. Jedes Attribut der Klasse wird auf ein Interaktionselement des Fensters abgebildet. Das Erfassungsfenster dient zum Erfassen und Dndern von Objekten und zum Erstellen und Entfernen von Verbindungen zu anderen Objekten. (OM)

ER-Modell: Entity-Relationship-Modell (SWT 1)

Erschvpfender Test: Dynamischer Test aller mvglichen Eingaben und Eingabekombinationen. Der erschvpfende Test ist unpraktikabel. (Liggesmeyer)

erweiterte Entscheidungstabelle: Bedingungsanzeiger und Aktionsanzeiger enthalten beliebigen Text. (SWT 1)

Erzeugungsmuster: Erzeugungsmuster helfen dabei, ein System unabhdngig davon zu machen, wie seine Objekte erzeugt, zusammengesetzt und reprdsentiert werden. (OM)

Evaluation: sach- und fachgerechte Bewertung, z.B. zum Zweck der \berpr|fung der Eignung eines in Erprobung befindlichen Software-Produkts. (SWT 2)

Event Driven Programming: Technik f|r die Oberfldchenprogrammierung, bei der die Ausf|hrung von Programmteilen |ber Oberfldchenereignisse angesto_en werden.

Evolutiondres Modell: Stufenweise Entwicklung eines Produktes; ausgehend von einem eingeschrdnkten Produktmodell wird zundchst ein Kernsystem (Nullversion) erstellt. Die Weiterentwicklung erfolgt anhand der gemachten Erfahrungen mit dem bisher entwickelten System (inkrementelles Modell ). (SWT 2)

Exception: Ausnahme . (GDI)

Exemplar: (r)Objekt (OM)(SWT 1)(GDI)

Expertensystem: Mit Expertensystemen wird das bereichsspezifische Wissen und die Schlu_folgerungsfdhigkeit von Experten auf eng begrenzten Aufgabengebieten nachgebildet. Expertensysteme stellen einen Spezialfall wissensbasierter Systeme dar (nach /Puppe 90/). (Liggesmeyer)

Expertensysteme: Programmsysteme, die menschliches Expertenwissen, das durch Ausbildung und Erfahrung erworben wurde, verwenden, um in erkldrungsfdhiger Form Probleme zu lvsen, die normalerweise menschliche Intelligenz erfordern. (SWT 1)

Expertensystem-Schale: Expertensystem-Shell (SWT 1)

Expertensystem-Shell: Entwicklungsumgebung f|r Expertensysteme; unterst|tzt bestimmte Wissenreprdsentationen und besteht aus einer Problemlvsungs-, Wissenserwerbs-, Erkldrungs- und Interviewerkomponente. Die Wissensbasis ist leer. (SWT 1)

expression: Ausdruck (GDI)

Extension: einer Klasse ist eine Liste mit allen bereits erzeugten Objekten der Klasse.

externe Operation: Operationen, die |ber die Benutzungsoberfldche aktiviert werden.

Externe Speicher: Speichermedien zur langfristigen Aufbewahrung von gro_en Informationsmengen (Diskettenspeicher, Plattenspeicher, CD-ROM-Speicher). (GDI)

Extranet: Erweiterung eines Intranet">Intranets hin zu anderen Unternehmen, Hdndlern, Lieferanten, die einen beschrdnkten Zugriff auf die Informationen des Intranets erhalten. (GDI)

F

Fabrikmethode-Muster: Das Fabrikmethode-Muster ist ein klassenbasiertes Erzeugungsmuster. Es bietet eine Schnittstelle zum Erzeugen eines Objekts an, wobei die Unterklassen entscheiden, von welcher Klasse das zu erzeugende Objekt ist. (OM)

Fachkonzept-Klasse: Realisiert die fachlichen Anforderungen an ein Programm. Kommuniziert nicht direkt mit der Benutzungsoberfldche (GUI-Klasse ). (GDI)

Fachkonzeptschicht: Die Fachkonzeptschicht modelliert in einer Drei-Schichten-Architektur die fachliche Anwendung und die Zugriffe auf die Datenhaltungsschicht. Das OOA-Modell bildet die erste Version der Fachkonzeptschicht. (OM)

Fachlaufbahn: Aufstiegshierarchie f|r Fachkrdfte bzw. Experten, meist beginnend ab Abteilungsreferent. Mit jeder Position innerhalb der Fachlaufbahn ist fachliche Verantwortung verbunden, im Umfang abhdngig von der Hvhe der Hierarchie. Im Gegensatz zur F|hrungslaufbahn ist mit der Fachlaufbahn keine Personalverantwortung verkn|pft. Oft entspricht jeder Position in der F|hrungslaufbahn eine Position in der Fachlaufbahn. (SWT 2)

Factor: Qualitdtsmerkmal (SWT 2)

Fallunterscheidung: Auswahl . (GDI)

Fassaden-Muster: Das Fassaden-Muster ist ein objektbasiertes Strukturmuster. Es bietet eine einfache Schnittstelle zu einem Menge von Schnittstellen (Paket) an. Die Fassadenklasse definiert eine abstrakte Schnittstelle, um die Benutzung des Pakets zu vereinfachen. (OM)

FCM-Modell: factor-criteria-metrics-Modell, Qualitdtsmodell , das sich aus Qualitdtsmerkmalen (factors), Teilmerkmalen (criteria) und Qualitdtsindikatoren (metrics) zusammensetzt. (SWT 2)

feasibility study: Durchf|hrbarkeitsstudie (SWT 1)

Fehler: Als Fehler wird jede Abweichung der tatsdchlichen Ausprdgung einer Qualitdtserigenschaft von der vorgesehenen Soll-Ausprdgung, jede Inkonstistenz zwischen der Spezifikation und der Implementation und jedes strukturelle Merkmal des Programmtextes, das ein fehlerhaftes Verhalten des Programms verursacht, bezeichnet.

Fehler: Jede Abweichung der tatsdchlichen Ausprdgung eines Qualitdtsmerkmals von der Soll-Ausprdgung, jede Inkonsistenz zwischen der Spezifikation und Implementierung und jedes strukturelle Merkmal des Quellprogramms, das ein fehlerhaftes Verhalten verursacht. (SWT 2)(GDI)

Fehlerkategorie: Fehlerkategorien dienen zur Klassifikation von Fehlern nach Fehlertypen. Fehler werden einer oder mehreren Fehlerklassen bzw. Fehlerkategorien zugeordnet. (Liggesmeyer)

Fehlerorientierter Test: Ein dynamisches Testverfahren ist fehlerorientiert, falls es auf einer konkreten Fehlererwartungshaltung basiert. Die Grenzwertanalyse und die Mutationen-Tests sind fehlerorientiert. (Liggesmeyer)

Fehlerprognose: Fehlerprognosen dienen zur Identifikation von potentiellen Fehlern bzw. Fehlertypen. Sie kvnnen zur Adaptation von Pr|fverfahren an Pr|fsituationen verwendet werden. (Liggesmeyer)

Feld: Erlaubt es, Objekte und Attribute vom gleichen Typ zu einer Einheit zusammenzufassen. Auf jedes Element eines Feldes wird |ber einen Index zugegriffen, der im allgemeinen erst zur Laufzeit berechnet wird. (GDI)

Fenster: Rechteckiger Bereich auf dem Bildschirm, der von der Anwendungssoftware zur Ein- und Ausgabe von Informationen und Kommandos benutzt wird. (SWT 1)(GDI)

Fenstertyp: F|r bestimmte Einsatzbereiche vorgesehenes Fenster mit bestimmten Eigenschaften. Es werden Anwendungs-, Unter-, Dialog- und Mitteilungsfenster unterschieden. (SWT 1)(GDI)

Fenstertypen: Es lassen sich folgende Fenstertypen unterscheiden: Anwendungsfenster, Unterfenster, Dialogfenster und Mitteilungsfenster. Das Anwendungsfenster erscheint nach dem Aufruf der Anwendung, Unterfenster unterst|tzten die Primdrdialoge, Dialogfenster werden f|r Sekunddrdialoge benvtigt und Mitteilungsfenster sind spezialisierte Dialogfenster. (OM)

Feuern: Anwendung einer Regel, wenn alle ihre Vorbedingungen erf|llt sind. (SWT 1)

FIFO-Prinzip: (first in - first out) Speicherungsprinzip, bei dem das erste gespeicherte Element auch zuerst dem Speicher wieder entnommen wird (Warteschlange ). (GDI)

Figur-Grund-Unterscheidung: Teilfldchen kvnnen als Figur oder (Hinter-)Grund wahrgenommen werden. Bei der E/A-Gestaltung ist darauf zu achten, da_ Figur und Grund eindeutig wahrgenommen werden, sonst entstehen Kippfiguren (Gestaltpsychologie ). (SWT 1)

File: Datei (GDI)

finite automaton: endlicher Automat (SWT 2)

finite state machine: Zustandsautomat (SWT 2)

Fishbone Chart: Ursache-Wirkungs-Diagramm . (SWT 2)

Flache Dateien: Unter einer Speicherverwaltung mit flachen Dateien sind ist eine Organisationsform zu verstehen, die nur rudimentdre Zugriffsoperationen anbietet. (OM)

Flexible Drei-Schichten-Architektur: Eine flexible Drei-Schichten-Architektur ergibt sich, wenn die GUI-Schicht sowhl auf die Fachkonzeptschicht als auch auf die Datenhaltungsschicht zugreifen darf. (OM)

Flip-Chart: Auf einem Gestell befestigter, gro_er Papierblock, dessen Bldtter nach oben umgeschlagen werden kvnnen (Metaplan-Technik). (SWT 2)

Flu_diagramm (FD): Erweiterung des Datenflu_diagramms von SA um Kontrollfl|sse . Jedem Flu_diagramm - mit Ausnahme des Kontextdiagramms - kann eine Kontrollflu_spezifikation zugeordnet werden. Der Zusammenhang zwischen Flu_diagramm und Kontrollflu_spezifikation wird durch eine Balken-Notation hergestellt. (SWT 1)

Formale Inspektion: Die formale Inspektion ist ein formales Verfahren zur manuellen Pr|fung der Dokumentation. (OM)

Formular: Erlaubt die Eingabe von Informationen in vorgegebene, durch F|hrungstexte beschriftete Felder. Der Eingabebereich ist meist optisch gekennzeichnet. Die einzelnen Felder kvnnen Voreinstellungen anzeigen. Eingegebene Informationen werden oft auf Plausibilitdten |berpr|ft. Die Prinzipien der Gestaltpsychologie sind bei der Gestaltung zu beachten. (SWT 1)

forward chaining: Vorwdrtsverkettung (SWT 1)

Forward Engineering: Vorgehensweise, um ein neues Software-System zu entwickeln. (SWT 2)

Framework: Ein Framework besteht aus einer Menge von zusammenarbeitenden Klassen, die einen wiederverwendbaren Entwurf f|r einen bestimmten Anwendungsbereich implementieren. Es besteht aus konkreten und insbesondere aus abstrakten Klassen, die Schnittstellen definieren. Die abstrakten Klassen enthalten sowohl abstrakte als auch konkrete Operationen. Im allgemeinen wird vom Anwender (=Programmierer) des Frameworks erwartet, da_ er Unterklassen definiert, um das Framework zu verwenden und anzupassen. (OM)

framework: Klassenbibliothek , bestehend aus kooperierenden Klassen - meist in Baumtopologie -, die abstrakte oder leere Operationen anbieten. Der Entwickler pa_t das ;framework+ an oder erweitert es durch neue Unterklassen, die die geerbten Operationen redefinieren. (SWT 1)

Fremdschl|ssel: verweist von einer Relation auf eine andere Relation. Die andere Relation enthdlt den Fremdschl|ssel als Primdrschl|ssel (Schl|ssel ). (SWT 1)

Fresco: Weiterentwicklung von Interviews, Enthdlt Komponenten zur Realisierung verteilter, CORBA-konformer Anwendungen.

ftp: (file transfer protocol) erlaubt im Internet die \bertragung kompletter Dateien und Softwarepakete (ist das Pendant zur Paketpost) mit ;Selbstabholung+. (GDI)

F|hrung: Einwirkung auf Mitarbeiter, so da_ vorgegebene Ziele erreicht werden. (SWT 2)

F|hrungslaufbahn: Aufstiegshierarchie f|r F|hrungskrdfte bzw. Manager, meist beginnend ab Gruppen- oder Abteilungsleiter. Mit jeder Position innerhalb der F|hrungslaufbahn sind Personalverantwortung einschlie_lich disziplinarischer Befugnisse verbunden, im Umfang abhdngig von der Hvhe der Hierarchie (Fachlaufbahn ). (SWT 2)

F|hrungsstil: Art und Weise, wie sich Manager gegen|ber Mitarbeitern verhalten; hdngt gegebenenfalls von einer besonderen F|hrungsphilosophie ab (Management by ...). (SWT 2)

Function Point-Methode: Methode zum Schdtzen des Personalaufwands einer Software-Entwicklung; Ausgangspunkt sind die Produktanforderungen aus Auftraggebersicht, au_erdem werden verschiedene Einflu_faktoren auf die Entwicklung ber|cksichtigt. (SWT 1)

Funktion: Prozedur , die einen Ausgabeparameter (Parameter) besitzt. Der Name des formalen Ausgabeparameters ist identisch mit dem Funktionsnamen. Eine Funktion wird in Ausdr|cken aufgerufen. (GDI)

Funktion: Transformiert Eingabedaten in Ausgabedaten; beschreibt eine Tdtigkeit (SWT 1)

funktionale Abstraktion: Stellt dem Anwender eine Leistung in Form einer abstrakten Funktion, Operation oder Prozedur zur Verf|gung, so da_ diese Leistung ohne Kenntnis der Implementierung in Anspruch genommen werden kann. Der Informationsaustausch erfolgt |ber Ein- und Ausgabeparameter. (SWT 1)

Funktionale Abstraktion: Stellt dem Anwender, d.h. dem Botschaftssender, eine Dienstleistung in Form einer Operation zur Verf|gung, so da_ die Leistung ohne Kenntnis der Implementierung, d.h. der Realisierung der Operation, in Anspruch genommen werden kann. Der Informationsaustausch erfolgt |ber Ein- und Ausgabeparameter (Parameter ). (GDI)

Funktionale Dquivalenzklassenbildung: Die funktionale Dquivalenzklassenbildung ist ein dynamisches Testverfahren, das Tests aus der funktionalen Spezifikation ableitet. Dies geschieht durch Bildung von Dquivalenzklassen. (Liggesmeyer)

Funktionale Dquivalenzklassenbildung: funktionales Testverfahren , das Testdaten aus gebildeten Dquivalenzklassen der Ein- und Ausgabebereiche der Programme ableitet. Eine Dquivalenzklasse ist eine Menge von Werten, die auf ein Programm eine gleichartige Wirkung aus|ben. Es werden g|ltige und ung|ltige Dquivalenzklassen unterschieden. (SWT 2)

Funktionale Dquivalenzklassenbildung: funktionales Testverfahren , das Testdaten aus gebildeten Dquivalenzklassen der Ein- und Ausgabebereiche der Programme ableitet. Eine Dquivalenzklasse ist eine Menge von Werten, die nach der funktionalen Spezifikation des Programms vom Programm wahrscheinlich gleichartig behandelt werden. Es werden g|ltige und ung|ltige Dquivalenzklassen unterschieden. (GDI)

funktionale Bindung: Alle Elemente einer Prozedur oder Funktion tragen dazu bei, eine einzige, in sich abgeschlossene Aufgabe zu erledigen. Engste Art der Bindung bei prozeduralen Systemkomponenten. (SWT 2)

Funktionale Testverfahren: Dynamische Testverfahren, bei denen die Testfdlle aus der funktionalen Spezifikation des Testlings abgeleitet werden. Beispiele sind die funktionale Dquivalenzklassenbildung und die Grenzwertanalyse . (GDI)

Funktionale Testverfahren: Dynamische Testverfahren, bei der die Testfdlle aus der funktionalen Spezifikation des Testlings abgeleitet werden. Beispiele sind die funktionale Dquivalenzklassenbildung und die Grenzwertanalyse . (SWT 2)

funktionales Modul: Realisiert ein oder mehrere funktionale Abstraktionen . Transformiert Eingabedaten in Ausgabedaten. Identische Eingabedaten f|hren immer zu identischen Ausgabedaten, d.h. es existiert kein ;internes Geddchtnis+. Besteht aus einer Schnittstelle und einem Rumpf. (SWT 1)

Funktionsbaum: Hierarchische Anordnung von Funktionen in einem Baum-Diagramm (SWT 1)

Funktionsorientierter Test: Dynamischer Test, der die Testfdlle aus der funktionalen Spezifikation ableitet. Die funktionale Dquivalenzklassenbildung und die Ursache-Wirkungs-Analyse sind funktionsorientierte Testverfahren. (Liggesmeyer)

G

Gantt-Diagramm: Balkendiagramm, das die Zuordnung von Vorgdngen zu Personen oder die Zuordnung von Personen zu Vorgdngen zeigt. Vorgdnge bzw. Personen werden entlang einer Zeitachse dargestellt. (SWT 2)

garbage collection: Speicherbereinigung . (GDI)

gateway: Computersystem, das Computernetze mit unterschiedlichen \bertragungsprotokollen miteinander verbindet und eine Protokollumsetzung vornimmt. (GDI)

Geheimnisprinzip: Auf die Attributwerte eines Objekts kann nur |ber die Operationen des Objekts zugegriffen werden. F|r andere Klassen und Objekte sind die Attribute und Attributwerte einer Klasse oder eines Objekts unsichtbar. (GDI)

Geheimnisprinzip: Die Einhaltung des Geheimnisprinzips bedeutet, da_ die Attribute und die Implementierung der Operationen au_erhalb der Klasse nicht sichtbar sind. (OM)

Geheimnisprinzip: Die Interna einer Systemkomponente bzw. eines Subsystems sind von au_erhalb nicht sichtbar, d.h. nur explizit |ber Schnittstellen bereitgestellte Informationen sind sichtbar. (SWT 2)

Gemeinkosten: Indirekte Kosten, die nicht direkt einem Projekt zugeordnet werden kvnnen und daher auf alle Projekte umgelegt werden. (SWT 2)

Generalisierungs-/Spezialisierungshierarchie: Entsteht durch das Bilden von Oberklassen, die die gemeinsamen Attribute und Operationen all ihrer Unterklassen besitzen. Die Attribute und Operationen der Oberklassen werden an die Unterklassen vererbt (Vererbung ). (GDI)

Generalisierungshierarchie: Entsteht durch das Bilden von Generalisierungstypen (in der Semantischen Datenmodellierung ), die die gemeinsamen Eigenschaften der Spezialisierungstypen beschreiben. Die Eigenschaften der Generalisierungstypen werden an die Spezialisierungstypen vererbt Vererbung ). (SWT 1)

Generalisierungshierarchie: Entsteht durch das Bilden von Oberklassen, die die gemeinsamen Attribute und Operationen all ihrer Unterklassen besitzen. Die Attribute und Operationen der Oberklassen werden an die Unterklassen vererbt ( Vererbung ). (SWT 1)

Generalisisierung: (r)Vererbung (OM)

Generische Funktion: Funktion, die in verschiedenen Anwendungen die gleiche Bezeichnung, die gleiche Bedeutung und die gleiche Bedienung hat, z.B. Kopieren (direkte Manipulation ). (SWT 1)

Generische Klasse: Eine generische Klasse ist eine Beschreibung einer Klasse mit einem oder mehreren formalen Parametern. Sie definiert daher eine Familie von Klassen. Container-Klassen werden hdufig als generische Klassen realisiert. (OM)

Geordnete Assoziation: Ordnungsrelation auf den Assoziationen , z.B. zeitliche und alphabetische Ordnung. (SWT 1)

Geplante Termine: Fr|hester Anfangstermin und fr|hester Endtermin f|r jeden Vorgang. Ausgehend von dem fr|hesten Anfang des ersten Vorgangs werden die geplanten Termine in einer Vorwdrtsrechnung berechnet. (SWT 2)

gerichteter Graph: Datenstruktur bestehend aus Knoten, die durch gerichtete Kanten verbunden sind. Bdume und Listen sind Graphen, die bestimmten Bedingungen gen|gen. (GDI)

Gesamtzeitraum: Gesamte Kalenderzeit, d.h. Dauer (Arbeitsdauer , Vorgangsdauer) plus arbeitsfreie Zeit, zwischen Beginn und Ende der Arbeit an einem Vorgang. (SWT 2)

Geschdftsproze_: Ein Geschdftsproze_ (use case) besteht aus mehreren zusammenhdngenden Aufgaben, die von einem Akteur durchgef|hrt werden, um ein Ziel zu erreichen bzw. ein gew|nschtes Ergebnis zu erstellen. (OM)

Geschdftsproze_diagramm: Ein Geschdftsproze_diagramm beschreibt die Beziehungen zwischen Akteuren und Geschdftsprozessen in einem System. Auch Beziehungen zwischen Geschdftsprozessen kvnnen eingetragen werden. Es gibt auf einem auf hohem Abstraktionsniveau einen guten \berblick |ber das System und seine Schnittstellen zur Umgebung. (OM)

Geschdftsproze_schablone: Die Geschdftsproze_schablone ermvglicht eine semi-formale Spezifikation von Geschdftsprozessen. Sie enthdlt folgende Informationen: Name, Ziel, Kategorie, Vorbedingung, Nachbedingung Erfolg, Nachbedingung Fehlschlag, Akteure, auslvsendes Ereignis, Beschreibung des Standardfalls sowie Erweiterungen und Alternativen zum Standardfall. (OM)

Gestaltpsychologie: Befa_t sich mit den Gestaltprinzipien der Wahrnehmung, also Regeln, nach denen sich die rdumliche und/oder zeitliche Struktur wahrgenommener Gebilde richtet (Prinzip der guten Gestalt , Figur-Grund-Untersuchung, Binnengliederung). (SWT 1)

Gestaltungsregelwerk: Ein Gestaltungsregelwerk schreibt vor, wie die Benutzungsoberfldche von Anwendungen gestaltet wird. Es soll sicherstellen, da_ das look and feel |ber verschiedene Anwendungen hinweg gleich bleibt. Style guides kvnnen sowohl Regelwerke des GUI-Herstellers oder auch unternehmenseigene Gestaltungsregelwerke sein. (OM)

Gestaltungs-Regelwerk: Legt unternehmensweit oder f|r bestimmte GUI-Systeme Gestaltungsregeln f|r die grafische Benutzungsoberfldche fest. (SWT 1)

Gif: im WWW hdufig benutztes Grafikformat mit maximal 256 Farben (jpeg). (GDI)

GKS: (Graphics Kernel System) Standard f|r hierarchische Graphiksysteme. Entdhlt Schnittstellenspezifikationen f|r Grafikprozeduren sowie Spezifikationen f|r Datenstrukturen mit denen diese Prozeduren betrieben werden.

Glass Box-Testverfahren: Strukturtestverfahren. (SWT 2)(GDI)

GQM-Ansatz: goal-question-metric-Ansatz, systematische Vorgehensweise zur Erstellung eines entwicklungsspezifischen Qualitdtsmodells. (SWT 2)

grafische Benutzungsoberfldche: Grafikbildschirm bestehend aus einer Arbeitsoberfldche und Fenstern, |ber die der Benutzer mit der Anwendungssoftware interagiert und kommuniziert. (SWT 1)(GDI)

graphical user interface: GUI (SWT 1)

Grdten-Diagramm: Ursache-Wirkungs-Diagramm. (SWT 2)

Grenzwertanalyse: Die Grenzwertanalyse ist ein fehlerorientiertes Testverfahren. Sie verlangt die Wahl von Testfdllen, die auf den Randbereichen von Dquivalenzklassen liegen. (Liggesmeyer)

Grenzwertanalyse: funktionales Testverfahren und fehlerorientiertes Testverfahren, da es auf einer konkreten Fehlererwartungshaltung basiert. Die Testfdlle werden in der Regel so gewdhlt, da_ sie auf den Randbereichen von Dquivalenzklassen liegen (funktionale Dquivalenzklassenbildung). (SWT 2)(GDI)

Gruppierung nach Funktionen: Zusammenfassung von organisatorischen Einheiten nach den Kriterien Funktion, Arbeitsproze_ oder Qualifikation (Gruppierung nach Mdrkten). (SWT 2)

Gruppierung nach Mdrkten: Zusammenfassung von organisatorischen Einheiten nach den Kriterien Produkt, Kunde oder Ort (Gruppierung nach Funktionen). (SWT 2)

GUI: Ein GUI (graphical user interface) ist eine grafische Benutzungsoberfldche. Sie besteht aus einer Dialogkomponente (Bedienungsabldufe) und einer E/A-Komponente (Gestaltung der Informationen). (OM)

GUI: grafische Benutzungsoberfldche (GDI)

GUI: grafische Benutzungsoberfldche (SWT 1)

GUI-Klasse: Bindeglied zwischen der Benutzungsoberfldche und der Fachkonzept-Klasse. (GDI)

GUI-Schicht: Die GUI-Schicht ist in einer Drei-Schichten-Architektur sowohl f|r die Dialogf|hrung und die Prdsentation der fachlichen Daten (z.B. in Fenstern) als auch f|r die Kommunikation mit der Fachkonzeptschicht und ggf. mit der Datenhaltungsschicht zustdndig. (OM)

GUI-System: Das GUI-System ist ein Softwaresystem, das die graphische Oberfldche verwaltet und die Kommunikation mit den Anwendungen abwickelt. Ein GUI-System wird vereinfachend auch Fenstersystem genannt. (OM)

GUI-System: Software-System, das die grafische Benutzungsoberfldche verwaltet und die Kommunikation mit den Anwendungen abwickelt. (SWT 1)

GUI-System: Software-System, das die grafische Benutzungsoberfldche verwaltet und die Kommunikation mit der Anwendungssoftware abwickelt. (GDI)

H

Halbfabrikat: anwendungsorientierter, in sich abgeschlossener, wiederverwendbarer, bindrer Softwarebaustein, der nach au_en eine Schnittstelle mit Funktionen zur Verf|gung stellt, die semantisch zusammengehvren. (SWT 1)

Halde: (heap) Besonderer Speicherbereich im Arbeitsspeicher, in dem Objekte und Klassen gespeichert werden (siehe auch Speicherbereinigung). (GDI)

Handlungsflexibiltitdt: Das Anwendungssystem soll sich an gednderte Aufgabenstellungen anpassen kvnnen und den Benutzern alternative Lvsungswege ermvglichen. (SWT 1)

Hardware: Alle materiellen Teile eines Computersystems. (GDI)

Hardware-Software-Integrationstest: Bei der Hardware-Software-Integration wird die korrekte Interaktion zwischen Hardware und Software getestet.

Harel-Automat: Zustandsautomat mit geschachtelten Zustdnden, bedingten Zustands|bergdngen, Aktionen (Mealy-Automat) und Aktivitdten (Moore-Automat), Zustdnden mit Geddchtnis und Nebenldufigkeit. (SWT 1)

Hash-Verfahren: Speicherungs- und Suchverfahren, bei denen Schl|ssel anhand einer Hash-Funktion mvglichst gleichmd_ig auf Tabellenindizes umgerechnet werden. (GDI)

heap: Halde. (GDI)

Hierarchie: Eine Struktur, deren Systemkomponenten in einer Rangfolge entsprechend festgelegten Regeln angeordnet sind. (SWT 2)

Hierarchischer Zustandsautomat: erlaubt eine Strukturierung von Mealy-Automaten durch eine Baumhierarchie. Die Hierarchieebenen werden geschachtelt dargestellt. (SWT 1)

Hierarchisches Petri-Netz: Stellen und Transitionen eines Petri-Netzes kvnnen sowohl verfeinert als auch zu einer hvheren Abstraktionsebene zusammengefa_t werden (Kanal-Instanzen-Netz) (SWT 1)

Hilfesystem: Programm, das bei der Benutzung eines interaktiven Systems durch explizite Erkldrungen hilft. Hilfesysteme lassen sich in aktive und passive Systeme unterteilen. Aktive Hilfesysteme bieten von sich aus Hilfe an, wenn sie erkennen, da_ der Benutzer Schwierigkeiten bei der Systembedienung hat. Passive Hilfesysteme treten dagegen nur auf Initiative des Benutzers in Aktion. Desweiteren kann man zwischen statischen und dynamischen Hilfesystemen differenzieren. Dynamische Hilfesysteme beziehen Information aus dem Kontext des Dialogs mit ein. Statische Hilfesysteme geben dagegen auf dieselbe Frage, unabhdngig vom Dialogkontext, stets dieselbe Antwort. (SWT 1)

Hilfsstab: Teil einer Organisation, in der Dienste verrichtet werden, die die Organisation au_erhalb des betrieblichen Arbeitsablaufs unterst|tzen. (SWT 2)

Hoare-Kalk|l: Der Hoare-Kalk|l enthdlt einen Satz von Axiomen, die im Rahmen der Verifikation zum Beweis der partiellen Korrektheit von Moduln dienen.

Horizontaler Prototyp: Realisiert mvglichst vollstdndig eine Systemebene, z.B. die Benutzungsoberfldche (Prototyp im engeren Sinne) (vertikaler Prototyp). (SWT 2)

HTML: (hypertext markup language) Seitenauszeichnungssprache, die es mit Hilfe von Formatbefehlen (tags) erlaubt, inhaltliche Kategorien von WWW-Dokumenten, z.B. \berschriften, Absdtze, sowie Hyperlinks zu kennzeichnen. So ausgezeichnete Dokumente werden von WWW-Browsern interpretiert und dargestellt. Dateiendung .html bzw. htm. (GDI)

Hyperlinks: Verweise auf andere Dokumente; in WWW-Browsern meist farblich oder unterstrichen hervorgehoben; ein Mausklick auf einen Hyperlink bewirkt, da_ zu dem Dokument, auf das verwiesen wird, verzweigt wird. (GDI)

Hypertext: Text, der Sprungmarken bzw. Verweise (Hyperlinks) auf andere Texte enthdlt. (GDI)

I

Icon: Piktogramm (SWT 1)

Identitdt: (r) Objektidentitdt (OM)

IDL (Interface Definition Language): Die Schnittstellensprache IDL ist eine Sprache zur Spezifikation der Schnittstellen aller Objekte, die von den Klienten verwendet werden. IDL ist eine rein beschreibende Sprache. Die Implementierung erfolgt in einer Programmiersprache, z.B. C++. (OM)

IDL: (interface definition language) Spezifikationssprache f|r Schnittstellen von Klassen, die als Server-Objekte Dienstleistungen |ber CORBA f|r Client-Objekte zur Verf|gung stellen. IDL-Precompiler |bersetzen IDL-Spezifikationen in die Client- und Server-Programmiersprache. (SWT 1)

Ikone: Piktogramm (SWT 1)

Implementierung: Teilgebiet der Software-Technik; Aufgabe ist die Realisierung der im Entwurf spezifizierten Systemkomponenten durch Programme, so da_ als Ergebnis das fertige Produkt entsteht. (SWT 1)

Implementierungsentwurf: Verfeinerung des Architekturentwurfs und Anpassung an die gew|nschte Zielprogrammiersprache. (SWT 1)

Implementierungsphase: Umfasst alle Tdtigkeiten, um spezifizierte Systemkomponenten durch Programme zu realisieren. (SWT 1)

Informatik: Ingenieurwissenschaft von der theoretischen Analyse und Konzeption, der organisatorischen und technischen Gestaltung sowie der konkreten Realisierung von eigenstdndigen oder eingebetteten Software-Systemen. (GDI)

information hiding: Geheimnisprinzip (SWT 2)

Informationssystem: Organisatorisches System zusammen mit sonstigen technischen Einrichtungen, d.h. Einrichtungen ohne Computersysteme (SWT 1)

Inkrementelles Modell: Stufenweise Entwicklung eines Produktes; ausgehend von einem vollstdndigen Produktmodell wird zundchst ein Kernsystem (Nullversion) entwickelt. Anhand des Produktmodells und der gemachten Erfahrungen mit dem bisher entwickelten System erfolgt die Weiterentwicklung (evolutiondres Modell). (SWT 2)

Innovation: Die planvolle, zielgerichtete Erneuerung und auch Neugestaltung von Teilbereichen, Funktionselementen oder Verhaltensweisen im Rahmen eines bereits bestehenden Funktionszusammenhangs (soziale oder wirtschaftliche Organisation) mit dem Ziel, entweder bereits bestehende Verfahrensweisen zu optimieren oder neu auftretenden und verdnderten Funktionsanforderungen besser zu entsprechen (Brockhaus 89). (SWT 2)

inside-out-Methode: Vorgehensweise, bei der zundchst die Interna eines Systems betrachtet und modelliert werden und erst anschlie_end die Umwelt bzw. der Kontext des Systems. (SWT 2)

Inspektion: Manuelle Pr|fmethode mit definiertem Ablauf, die nach der individuellen Vorbereitung der Gutachter in einer Teamsitzung schwere Defekte in einem schriftlichen Pr|fobjekt identifiziert sowie Verbesserungen f|r den Entwicklungs- und Inspektionsproze_ vorschldgt. (SWT 2)(GDI)

Instanz: Der Begriff Instanz zur Bezeichnung eines Exemplars einer Klasse wurde aus dem Englischen |bernommen (instance) und eingedeutscht. (r)Objekt (OM)

Instanz: Objekt (SWT 1)(GDI)

Instrumentierung: Modifikation eines zu testenden Programms zur Aufzeichnung von Informationen wdhrend des dynamischen Tests. In der Regel wird das Programm um Zdhler erweitert. (SWT 2)(GDI)

Integrationsstrategie: Zeitliche Reihenfolge, in der fertiggestellte und |berpr|fte Systemkomponenten zu einem Gesamtsystem integriert werden. Es werden inkrementelle und nicht-inkrementelle sowie vorgehensorientierte und testzielorientierte Strategien unterschieden. (SWT 2)

Integrationstest: Nach der Implementierung einzelner Systemkomponenten erfolgt nach einer Integrationsstrategie eine Integration zum Gesamtsystem. Der Integrationstest ist eine Testaktivitdt, die begleitend zur Integration das korrekte Zusammenarbeiten der einzelnen Systemkomponenten |berpr|ft. (SWT 2)

Integrationstest: Testaktivitdt, die begleitend zur Zusammenfassung von Modulen zum Programm geleistet wird. (Liggesmeyer)

integrierte Dokumentation: Jedes Programm mu_ integriert eine gute Dokumentation enthalten. Dies geschieht durch Verbalisierung, Verfeinerungs-Kommentare, problemaddquate Datentypen sowie einem Verwaltungsvorspann, der u. a. Autoren, Versionsnummer und Status angibt. (SWT 1)

Integritdtsbedingungen: Legen fest, welche Teilmengen eines kartesischen Produktes von Wertebereichen ;g|ltige+ Relationen sind. Innerhalb einer Relation gibt es funktionale und mehrwertige Abhdngigkeiten. Zwischen verschiedenen Relationen gibt es Inklusionsabhdngigkeiten. Generell m|ssen die Entitdts-Integritdt und die referenzielle Integritdt erf|llt sein. (SWT 1)

Interaktions-Diagramm: Diagramm mit vertikaler Zeitachse zur zeitbasierten Darstellung von Kommunikationsvorgdngen zwischen Kommunikationspartnern. In der objektorientierten Softwareentwicklung zur Darstellung von Szenarien verwendet. Dazu werden die Botschaften zwischen Objekten bzw. Klassen durch horizontale Linien dargestellt, Objekte bzw. Klassen durch vertikale Linien reprdsentiert. (SWT 1)

Interaktionsdiagramm: In der UML ist Interaktionsdiagramm der Oberbegriff von Sequenz- und Kollaborationsdiagramm. Bei anderen Methoden wird der Begriff Interaktionsdiagramm f|r das Sequenzdiagramm verwendet. (OM)

Interaktionselement: (control) Ein Interaktionselement dient zur Ein- und/oder zur Ausgabe von Informationen. Das sind beispielsweise Textfelder, Schaltfldchen und Listenfelder. (OM)

Interaktionselement: Dient zur Ein- und/oder Ausgabe von Informationen; es werden Eingabefelder, Knvpfe, Listen und Grafiken unterschieden. (SWT 1)

Interaktionselement: Dient zur Ein- und/oder zur Ausgabe von Informationen. Beispiele: Textfeld, Druckknopf, Listenfeld, Tabelle. (GDI)

Interface objects: Kommunikations-Objekte (SWT 2)

interface: Schnittstelle (GDI)

Internet: Weltweites, dezentralisiertes, allgemein zugdngliches Computernetz, in dem eine Vielzahl von Diensten angeboten und genutzt werden. Als \bertragungsprotokoll wird TCP/IP verwendet. (GDI)

Interpreter: Analysiert Anweisung f|r Anweisung eines Programms und f|hrt jede analysierte Anweisung sofort aus, bevor er die ndchste analysiert (VM). (GDI)

Interviews: C++ Graphikbibliothek auf der Basis von X-Windows. Gestattet die homogene Darstellung strukturierter Graphik und Standard-Dialogelementen. Vorgdnger von Fresco.

Intranet: Firmeninternes, nicht vffentliches Netz, das auf der Technik des Internet basiert, insbesondere auf TCP/IP. (GDI)

Invariante: Zusicherung, die innerhalb von Schleifen unabhdngig von der Anzahl der Durchldufe immer g|ltig ist. (SWT 2)(GDI)

IP-Adresse: Eindeutig zugewiesene Adresse eines Computersystems im Internet; besteht aus vier Bytes, durch Punkte getrennt, z.B. 134.147.80.1. (GDI)

Ishikawa-Diagramm: Ursache-Wirkungs-Diagramm. (SWT 2)

ISO 9000: Normenwerk, das einen allgemeinen, |bergeordneten, organisatorischen Rahmen zur Qualitdtssicherung von materiellen und immatriellen Produkten bezogen auf das Auftraggeber-Lieferanten-Verhdltnis festlegt. (SWT 2)

Iterator-Muster: Fa_t in einer Iterator-Klasse Traversierungsoperationen zusammen, um alle Elemente einer Container-Klasse zu durchlaufen. In Java durch die Schnittstelle Enumeration unterst|tzt. (GDI)

J

Jackson-Diagramm: grafische Baumdarstellung von Datenstrukturen und linearer Kontrollstrukturen (SWT 1)

JAF: JANUS Application Framework.

JANUS Anwendungsentwicklungsumgebung: (JANUS-System) Generator f|r mehrere miteinander gekoppelter Komponenten einer Anwendung auf Grundlage von OOA-Modellen.

JANUS-Application-Framework: ist eine protable Klassenbibliothek zur Realisierung grafischer Benutzungsoberfldchen mit spezieller Funktionalitdt zur Anbindung an das Fachkonzept .

JANUS-System: Generator f|r mehrere miteinander gekoppelter Komponenten einer Anwendung auf Grundlage von OOA-Modellen .

JDBC (Java Database Connectivity): Mit JDBC hat Sun Microsystems einen Standard definiert, um aus Java-Programmen heraus auf relationale Datenbanksystem zugreifen zu kvnnen. JDBC ist durch die Verwendung von Java als Programmiersprache vollstdndig objektorientiert und plattformunabhdngig. (OM)

Jpeg: im WWW weitverbreitetes Bildformat, das im Gegensatz zu gif beliebig viele Farben darstellen kann. (GDI)

K

Kanal-Instanzen-Netz: Obere Netzebenen bei hierarchischen Petri-Netzen. Eine Stelle wird als Kanal, eine Transition als Instanz interpretiert. (SWT 1)

Kannbeziehung: tritt auf, wenn die minimale Kardinalitdt den Wert Null hat.

Kante, gerichtete: Gerichtete Kanten sind Grundelemente des Kontrollflu_graphen. Sie stellen Zweige des Programms dar. Gerichtete Kanten verbinden stets zwei Knoten. (Liggesmeyer)

Kapazitdtstreue Bedarfsoptimierung: Festlegung der Termine, so da_ zu keiner Zeit der Bedarf den Vorrat an Ressourcen |bersteigt. Meistens verschiebt sich dadurch auch der Endtermin (Termintreue Bedarfsoptimierung). (SWT 2)

Kardinalitdt: Bezeichnet die Wertigkeit einer Beziehung zwischen Klassen, d.h. die Anzahl der an der Beziehung beteiligten Objekte. Es werden Mu_- und Kann-Beziehungen unterschieden. Die numerische Notation verwendet Ziffern und Buchstaben zur Angabe der minimalen und maximalen Anzahl der involvierten Objekte. (SWT 1)

Kardinalitdt: Die Kardinalitdt bezeichnet die Wertigkeit einer Assoziation, d.h. sie spezifiziert die Anzahl der an der Assoziation beteiligten Objekte. (OM)

Kardinalitdt: Gibt an, wieviele andere Entitdten einer bestimmten Entitdt einer Entitdtsmenge zugeordnet werden kvnnen. (SWT 1)

Kardinalitdt: Legt die Wertigkeit einer Assoziation fest, d.h. die Anzahl der an einer Assoziation beteiligten Objekte. (GDI)

Keller: Datenstruktur mit den Operationen push (Ablegen in den Keller) und pop (Entfernen aus dem Keller); realisiert das LIFO-Prinzip. (GDI)

Klasse: Beschreibt in Form einer Schablone eine Kategorie von Objekten, die gleiche oder dhnliche Strukturen und Verhaltensmuster aufweisen. Von einer Klasse kvnnen Objekte (Instanzen, Exemplare) erzeugt werden. (SWT 1)(GDI)

Klasse: Eine Klasse definiert f|r eine Kollektion von Objekten deren Struktur (Attribute), das Verhalten (Operationen) und Beziehungen (Assoziationen, Vererbungsstrukturen). Klassen besitzen - mit Ausnahme von abstrakten Klassen - einen Mechanismus, um neue Objekte zu erzeugen. Der Klassenname mu_ mindestens im Paket, besser im gesamten System eindeutig sein. (OM)

Klassenattribut: Beschreibt Eigenschaften einer Klasse, nicht eines Objekts. Liegt vor, wenn nur ein Attributwert f|r alle Objekte einer Klasse existiert. (SWT 1)(GDI)

Klassenattribut: Ein Klassenattribut liegt vor, wenn nur ein Attributwert f|r alle Objekte der Klasse existiert. Klassenattribute sind von der Existenz der Objekte unabhdngig. (OM)

Klassenbibliothek: Eine Klassenbibliothek ist eine organisierte Sammlung von Klassen, aus denen der Entwickler nach Bedarf Einheiten verwendet, d.h. Objekte dieser Klassen definiert und Operationen darauf anwendet oder Unterklassen bildet. Klassenbibliotheken kvnnen unterschiedliche Topologien besitzen. (OM)

Klassenbibliothek: organisierte Sammlung von Klassen, aus der der Entwickler nach Bedarf Einheiten verwendet. Typische Topologien sind Baum, Wald und Einzelbausteine. (SWT 1)

Klassen-Diagramm: Beschreibt in grafischer Form die Generalisierungshierarchie zwischen Ober- und Unterklassen ( Klassen). (SWT 1)

Klassendiagramm: Das Klassendiagramm stellt die Klassen, die Vererbung und die Assoziationen zwischen Klassen dar. Zusdtzlich kvnnen Pakete modelliert werden. (OM)

Klassendiagramm: Stellt die objektorientierten Konzepte Klasse, Attribute, Operationen und Beziehungen zwischen Klassen in grafischer Form dar (UML). (GDI)

Klassenextension: Unter der Klassenextension ist die Menge aller Objekte einer Klasse zu verstehen. Die Klassenextension wird im Entwurf durch Container-Klassen realisiert, wdhrend in der Analyse jede Klasse die Eigenschaft der Objektverwaltung besitzt. Bei objektorientierten Datenbanksystemen kann der Programmierer entscheiden, ob eine Klassenextension erzeugt werden soll. Falls der extent angelegt wird, dann wird ein neu erzeugtes Objekt automatisch eingef|gt, beim Lvschen wieder entfernt. Das Konzept der Klassenextension ermvglicht die Durchf|hrung von Operationen (z.B. Selektionen) auf der Menge aller Objekte einer Klasse. (OM)

Klassenhierarchie: Vererbung. (SWT 1)(GDI)

Klassenoperation: Eine Klassenoperation ist eine Operation, die f|r eine Klasse statt f|r ein Objekt der Klasse ausgef|hrt wird. (OM)

Klassenoperation: Operation, die einer Klasse zugeordnet ist (nicht einem daraus erzeugten Objekt); kann nicht auf ein einzelnes Objekt der Klasse angewandt werden. Manipuliert Klassenattribute der eigenen Klasse. (GDI)

Klassenoperation: Operation, die einer Klasse zugeordnet ist (nicht einem daraus erzeugten Objekt!); kann nicht auf ein einzelnes Objekt der Klasse angewandt werden. Manipuliert Klassenattribute der eigenen Klasse. Wird in der Systemanalyse eine implizite Objektverwaltung unterstellt, dann greifen Klassenoperationen auf alle oder mehrere Objekte der Klasse zu. (SWT 1)

Klassenvariable: (r)Klassenattribut (OM)

Klassifikation: Methode, bei der eine oder mehrere Lvsungen (Diagnosen) aus Merkmalen (Symptomen) hergeleitet werden. (SWT 1)

Klient: 1 Der Klient ist eine Softwareeinheit, die eine Operation eines Objekts auf einem entfernten Server benutzen mvchte. 2 Der Klient ist eine Softwareeinheit, die eine Operation eines Objekts benutzen mvchte. (OM)

Knoten: Knoten sind Grundelemente des Kontrollflu_graphen. Sie stellen Anweisungen des Programms dar. (Liggesmeyer)

Kollaborationsdiagramm: Ein Kollaborationsdiagramm beschreibt die Objekte und die Verbindungen zwischen diesen Objekten. An jede Verbindung (link) kann eine Botschaft in Form eines Pfeiles angetragen werden. Die Reihenfolge und Verschachtelung der Operationen wird durch eine hierarchische Numerierung angegeben. (OM)

Kollaborationsdiagramm: Erweiterung des Objektdiagramms um Botschaften. Durch eine hierarchische Numerierung, die Angabe des Operationsnamens und der Botschaftsrichtung durch einen Pfeil sind Ablaufsequenzen darstellbar (UML). (GDI)

Kommando: Befehl an das Computersystem - meist als Wortk|rzel, z.T. gefolgt von Argumenten und Optionen - bestimmte Aktionen durchzuf|hren. Kommandos m|ssen der Syntax einer Kommandosprache entsprechen. (SWT 1)

Kommunikations-Objekte: Mitarbeiter eines Unternehmens, die mit den Akteuren direkt kommunizieren und an der Erledigung von einem oder mehreren Geschdftsprozessen beteiligt sind. (SWT 2)

Kompetenzfvrderlichkeit: Der Benutzer soll kompetent mit dem Software-System umgehen kvnnen, d.h. er soll den Umgang mit dem System erlernt haben und dieses Wissen zur Lvsung seiner Aufgaben mit dem System anwenden kvnnen. (SWT 1)

Komplexes Objekt: Besitzt ein Objekt Attribute, die selbst wieder Objekte sind, so wird es als komplexes Objekt bezeichnet. Ein (Unter-) Objekt kann ebenfalls komplex sein. (OM)

Komplexitdtsprofil: Das Komplexitdtsprofil einer Software-Komponente ergibt sich aus den Werten der Metriken und der Zusatzinformation f|r diese Komponente. Das Komplexitdtsprofil bildet die Basis f|r die Erzeugung von Fehlerprognosen und wird bei der Bildung der Pr|fstrategien beachtet. (Liggesmeyer)

komponentenbasierte Softwareentwicklung: schnelle Entwicklung von Anwendungen durch Kombination und Integration vorgefertigter, wiederverwendbarer Halbfabrikate, die unabhdngig von unterschiedlichen Entwicklern in unterschiedlichen Sprachen entwickelt wurden. (SWT 1)

Komposition: Die Komposition ist eine besondere Form der Aggregation. Beim Lvschen des Ganzen m|ssen auch alle Teile gelvscht werden. Jedes Teil kann - zu einem Zeitpunkt - nur zu einem Ganzen gehvren. Es kann jedoch einem anderen Ganzen zugeordnet werden. Die dynamische Semantik des Ganzen gilt auch f|r seine Teile. (OM)

Kompositum-Muster: Das Kompositum-Muster ist ein objektbasiertes Strukturmuster. Es setzt Objekte zu Baumstrukturen zusammen, um whole-part-Hierarchien zu darzustellen. Dieses Muster ermvglicht es, sowohl einzelne Objekte als auch einen Baum von Objekten einheitlich zu behandeln. (OM)

Konfigurations-Identifikationsdokument (KID): Beschreibt, welche Software-Elemente zu einer Software-Konfiguration gehvren. Der Begriff stammt aus dem V-Modell. Ein Konfigurations-Identifikationsdokument unterliegt der Versionszdhlung (Version). (SWT 2)

Konfliktlvsungsstrategie: Auswahl einer Regel aus der Konfliktmenge entsprechend einer Strategie (Tiefensuche,Breitensuche, Meta-Regel). (SWT 1)

Konfliktmenge: Menge aller ausf|hrbaren Regeln (feuern) (SWT 1)

Konkatenation: Operation auf String-Objekten; fa_t zwei String-Objekte zu einem String-Objekt zusammen. (GDI)

Konstante: Attribut, auf das nach der Initialisierung nur noch lesend zugegriffen werden darf. (GDI)

Konstruktion: Methode, bei der eine Lvsung aus Lvsungselementen zusammengesetzt wird. (SWT 1)

Konstruktive QM-Ma_nahmen: Sorgen daf|r, da_ das entstehende Produkt bzw. der Erstellungsproze_ ` priori bestimmte Eigenschaften besitzt. (SWT 2)

Konstruktor: Ein Konstruktor ist eine Operation, die ein neues Objekt einer Klasse erzeugt und es initialisiert. (OM)

Konstruktor: spezielle Operation zum Erzeugen von Objekten. Der Konstruktorname entspricht dem Klassennamen gefolgt von einer Parameterliste in runden Klammern. Parameter dienen zum Initialisieren von Attributwerten. Sind keine Parameter angegeben, dann wird ein Objekt erzeugt und die Attribute des Objekts werden mit Standardwerten vorbelegt. (GDI)

Kontextdiagramm: Oberstes Datenflu_diagramm in der Strukturierten Analyse. Beschreibt die Schnittstellen des Systems zur Umwelt. (SWT 1)

Kontrolle: Alle Managementaktivitdten, die dazu beitragen, da_ Vorgaben f|r eine Software-Entwicklung (Plan, Standards) mit den laufenden Aktivitdten |bereinstimmen. Bei Abweichungen sind Aktivitdten zu initiieren, damit Soll und Ist wieder in \bereinstimmung kommen. (SWT 2)

Kontrollflu_: Reprdsentiert im Gegensatz zum Datenflu_ ein Ereignis. Dient zur Steuerung von Prozessen, wird nicht verarbeitet. Elementare Kontrollfl|sse sind immer diskret. (SWT 1)

Kontrollflu_graph: Ein Kontrollflu_graph ist ein gerichteter Graph G = ( N, E, nstart, nfinal ). N ist die endliche Menge der Knoten. E ! NvN ist die Menge der gerichteten Kanten. nstart " N ist der Startknoten. nfinal " N ist der Endeknoten. Kontrollflu_graphen dienen zur Darstellung der Kontrollstruktur von Modulen. (Liggesmeyer)

Kontrollflu_graph: Gerichteter Graph G = (N, E, nstart, nfinal). N ist die endliche Menge der Knoten. E ( N ( N ist die Menge der gerichteten Kanten, nstart, ( N ist der Startknoten, nfinal ( N der Endeknoten. Dient zur Darstellung der Kontrollstruktur von Programmen. (SWT 2)(GDI)

Kontrollflu_orientierte Testverfahren: Strukturtestverfahren, die die Testfdlle aus der Kontrollstruktur des Programms ableiten. St|tzen sich auf den Kontrollflu_graphen. Beispiele sind der Zweig|berdeckungstest und der Pfad|berdeckungstest. (SWT 2)(GDI)

Kontrollflu_orientierter Test: Dynamische Testverfahren sind kontrollflu_- oder kontrollstrukturorientiert, falls sie Testfdlle aus der Kontrollstruktur des Programms ableiten. Alle kontrollflu_orientierten Test mit Ausnahme des LCSAJ-orientierten Tests st|tzen sich auf den Kontrollflu_graphen. Der Zweig|berdeckungstest und der Pfad|berdeckungstest sind Beispiele f|r kontrollflu_orientierte Testverfahren. (Liggesmeyer)

Kontrollflu_spezifikation (CSpec): Legt durch Zustandsautomaten und/oder Entscheidungstabellen die Aktivierung von Prozessen im zugeordneten Flu_diagramm fest. Zu jedem Flu_diagramm kann es genau eine Kontrollsprezifikation geben. (SWT 1)

Kontrollstrukturen: Geben an, in welcher Reihenfolge (Sequenz), ob (Auswahl) und wie oft (Wiederholung) Anweisungen ausgef|hrt werden, bzw. ob andere Programme aufgerufen werden (Aufruf). (GDI)

Kontrollstrukturen: Geben an, in welcher Reihenfolge und ob bzw. wie oft Anweisungen ausgef|hrt werden sollen (lineare Kontrollstrukturen). (SWT 1)

Konzept: beschreibt einen definierten Sachverhalt unter einem oder mehreren Gesichtspunkten (Notation) (SWT 1)

Konzept: Der Begriff des Konzepts wird in der Informatik im Sinne von Leitidee verwendet, z.B. Konzepte der Programmierung, Konzepte der Objektorientierung. Ein Konzept beschreibt einen definierten Sachverhalt (z.B. eine Klasse) unter einem oder mehreren Gesichtspunkten. (OM)

Konzeptionelles Modell: Integration aller ER-Diagramme eines Systems zu einem Gesamtschema. (SWT 1)

Konzeptionelles Schema: Vollstdndige, formale, konzeptionelle Beschreibung der statischen Datenstrukturen einer Datenbank, z. B. durch ein ER- oder OOA-Modell. (SWT 1)

Kopplung: Gibt an, wie die Schnittstellen zwischen Systemkomponenten aussehen. Es werden der Kopplungsmechanismus, die Schnittstellenbreite und die Kommunikationsart betrachtet. Bei prozeduralen Systemen ist eine schmale Datenkopplung das Ziel, wo Prozeduren aufgerufen werden und |ber explizite Parameter kommunizieren. (SWT 2)

Korrektheit: Die partielle Korrektheit eines Moduls, d. h. Konsistenz zur Spezifikation kann durch Verifikation gezeigt werden. Ist ferner bewiesen, da_ das Programm stets terminiert, so ist totale Korrektheit gezeigt. (Liggesmeyer)

Korrektheit: Die partielle Korrektheit eines Programms, d.h. die Konsistenz zwischen Spezifikation und Implementierung, kann durch Verifikation gezeigt werden. Ist au_erdem bewiesen, da_ das Programm stets terminiert, dann ist die totale Korrektheit gezeigt. (SWT 2)

Korrektheit: Die partielle Korrektheit eines Programms, d.h. die Konsistenz zwischen Spezifikation und Implementierung, kann durch Verifikation gezeigt werden. Ist au_erdem bewiesen, da_ das Programm stets terminiert, dann ist die totale Korrektheit gezeigt. (GDI)

Kreativitdt: Neue Ideen und Lvsungen durch schvpferische \bertragung von Wissen und Erfahrungen aus anderen Bereichen finden, wobei traditionelle Denkmuster |berwunden werden. (SWT 2)

Kreativitdtstechniken: Formalisierte Anwendung der heuristischen Prinzipien Assoziation, Strukturtransformation, Abstraktion, Kombination, Variation zur Erzeugung von Kreativitdt. (SWT 2)

Kritischer Pfad: Folge kritischer Vorgdnge, die den k|rzesten Zeitraum f|r die Projektdurchf|hrung darstellt. (SWT 2)

Kritischer Vorgang: Vorgang, dessen Verzvgerung die spdtesten Endtermine abhdngiger Vorgdnge verschieben w|rde, oder ein Vorgang, dessen Pufferzeit kleiner oder gleich einer vorgegebenen Toleranz ist (z.B. Null). (SWT 2)

L

Labormuster: Provisorisches Software-System, das wdhrend des Produktentwurfs erstellt wird, um konstruktionsbezogene Fragen zu kldren (Prototypen-Modell). (SWT 2)

Lastenheft: fachliches Ergebnisdokument der Planungsphase, auch grobes Pflichtenheft genannt; Teil einer Durchf|hrbarkeitsstudie (SWT 1)

Latin: genormter 8-Bit-Zeichensatz (256 Positionen), der den ASCII-Code um 128 Positionen erweitert. Latin-1 deckt westeuropdische Sprachen ab (Unicode). (GDI)

Laufanweisung: Zdhlschleife. (GDI)

LCSAJ, Linear Code Sequence and Jump: Eine lineare Codesequenz (LCSAJ - Linear Code Sequence And Jump) ist eine Folge von Anweisungen, die sequentiell ausgef|hrt wird und durch einen Sprung auf eine andere Anweisung als die folgende beendet wird. (Liggesmeyer)

Lebendigkeit: Stellt in einem Petri-Netz sicher, da_ ausgehend von einer Anfangsmarkierung die Transitionen immer so schalten, da_ eine vorgegebene Transition im weiteren Verlauf nochmals schalten kann. (SWT 1)

Lebenszyklus: Gesamte Lebensdauer eines Produkts von seiner Entwicklung (Geburt) |ber seinen Betrieb bis hin zu seiner ;Au_er-Betriebnahme+ (Tod). (SWT 1)

legacy systems: Software-Altsysteme (SWT 2)

Leitseite: Startseite (GDI)

Lernkurve: Graduelle Verbesserung (Produktivitdt, Qualitdt, Unfallhdufigkeit) einer Aufgabenausf|hrung (Fertigung, Entwicklung) |ber die Zeit hinweg. Auch f|r Software-Projekte empirisch nachgewiesen. (SWT 2)

life cycle: Lebenszyklus (SWT 1)

LIFO-Prinzip: (last in - first out) Speicherungsprinzip, bei dem das letzte gespeicherte Element zuerst aus dem Speicher wieder entfernt wird (Keller). (GDI)

lineare Kontrollstrukturen: Besitzen genau einen Eingang und einen Ausgang; Sequenz, Auswahl, Wiederholung, Aufruf, strukturierte Programmierung (SWT 1)

lineare Kontrollstrukturen: Kontrollstrukturen, die nur Sequenz, Auswahl, Wiederholung und Aufruf verwenden, aber keine Spr|nge (goto) (strukturiertes Programmieren). (GDI)

lineare Liste: Liste. (GDI)

lineares Suchen: sequentielles Suchen (GDI)

Lines of Code: LOC (SWT 1)

linked list: verkettete Liste. (GDI)

Liste: Endliche, linear geordnete Sequenz von Elementen. Jedes Element hat eine Position in der Liste und einen Vorgdnger und Nachfolger (ausgenommen am Anfang und am Ende). (GDI)

Listenfenster: Das Listenfenster zeigt alle Objekte der Klasse an. Im allgemeinen enthdlt es von einem Objekt nur dessen wichtigste Attribute. (OM)

Listenfenster: Zeigt alle Objekte der Klasse an. Im allgemeinen enthdlt es von einem Objekt nur dessen wichtigste Attribute. (GDI)

Literal: Literale sind Daten, die im Gegensatz zu Objekten in einer objektorientierten Datenbank keine Objektidentitdt besitzen. Sie kvnnen daher nur als Teil eines Objekts in einer Datenbank gespeichert werden. (OM)

Literal: nicht verdnderliche Reprdsentation des Werts eines Attributs. Die Zahl Einhundertundzehn kann in Java beispielsweise durch folgende Literale dargestellt werden: 110, 0156, 0x6E, 110L. (GDI)

LOC: Abk|rzung f|r Lines of Code, 1 LOC steht f|r eine Programmzeile im Quellcode; der geschdtzte Umfang eines zu entwickelnden Produkts wird oft in LOC angegeben. (SWT 1)

Logisches Schema: Enthdlt die Relationenschemata ergdnzt um Wertebereiche, Schl|ssel und Integritdtsbedingungen. (SWT 1)

Lokalitdt: Alle f|r einen Gesichtspunkt relevanten Informationen befinden sich rdumlich zusammenhdngend angeordnet auf einer oder wenigen Seiten. F|r den Gesichtspunkt irrelevante Informationen sind nicht vorhanden. (SWT 2)

look and feel: Visuelles Erscheinungsbild und Bedienungseigenschaften einer grafischen Benutzungsoberfldche. (SWT 1)

M

Maintenance: Oberbegriff f|r Wartung und Pflege (SWT 1)

Makroproze_: Der Makroproze_ beschreibt auf einem hohen Abstraktionsniveau die einzelnen Schritte, die zur sytematischen Erstellung eines OOA-Modells durchzuf|hren sind. Der Makroproze_ kann die Gleichgewichtigkeit von statischem und dynamischem Modell (balancierter Makroproze_) unterst|tzen oder daten-basiert bzw. szenario-basiert sein. (OM)

Management-by-...: Managementmethoden bzw. F|hrungsphilosophien. Sie sind meistens durch Zielvorgaben f|r alle Stellen im Unternehmen, mehr oder weniger kooperativen F|hrungsstil und Delegation von Verantwortung gekennzeichnet. Das jeweils im Vordergrund stehende Konzept wird als Schlagwort hinter Management-by-... angegeben, wie Management by Objectives, Management by Results usw. (SWT 2)

Marke: Dient zur Darstellung der dynamischen Vorgdnge in einem Petri-Netz. Eine Marke reprdsentiert ein Objekt, das durch die Transitionen weitergegeben wird. Eine Marke selbst wird durch einen kleinen schwarzen Kreis in einer Stelle dargestellt. (SWT 1)

Maskengeneratoren: automatisieren die Erzeugung der Benutzungsoberfldche, indem sie die einzelnen Formulare aus dem vorgegebenen Datenbankschema generieren.

Matrixstruktur: Kombiniert die Gruppierung nach Funktionen und die Gruppierung nach Mdrkten. Das Prinzip der Alleinverantwortung wird aufgegeben. (SWT 2)

Maus: Kleines Kdstchen, das mittels der Hand auf dem Schreibtisch bewegt wird. Entsprechend der Handbewegung bewegt sich der Cursor auf dem Bildschirm. (GDI)

MD: Modularer Entwurf (SWT 1)

Mealy-Automat: Zustandsautomat, bei dem die Ausgaben bzw. Aktionen an den Zustands|bergang gebunden sind. (SWT 1)

Mehrfachvererbung: Bei der Mehrfachvererbung kann jede Klasse mehrere direkte Oberklassen besitzen. Sie bildet einen azyklischen Graphen, der mehr als eine Wurzel haben kann (Netzstruktur). Bei der Mehrfachvererbung kvnnen Namenskonflikte auftreten. (OM)

Mehrfachvererbung: Jede Klasse kann mehr als eine direkte Oberklasse besitzen. Werden gleichnamige Attribute oder Operationen von verschiedenen Oberklassen geerbt, dann mu_ der Namenskonflikt gelvst werden (siehe auch: einfache Vererbung). (SWT 1)(GDI)

Mehr-Schichten-Architektur: Eine Mehr-Schichten-Architektur entsteht, wenn die Drei-Schichten-Architektur um weitere Schichten erweitert wird bzw. die vorhandenen Schichten feiner zerlegt werden. (OM)

Mehrtreffer-Entscheidungstabelle: Zu einem Zeitpunkt kvnnen mehrere der vorhandenen Regeln anwendbar sein. Bei der Anwendung m|ssen alle Regeln |berpr|ft werden. (SWT 1)

Meilenstein: Markiert einen Zeitpunkt, zu dem ein Arbeitsergebnis fertiggestellt sein soll. Meilensteine sollen |berpr|fbar, kurzfristig und gleichverteilt sein. Oft wird der Projektbeginn ebenfalls durch einen Meilenstein markiert. (SWT 2)

Mengenoperationen: Bildung von Vereinigung, Durchschnitt und Differenz von Relationen mit gleichen Attributmengen. (SWT 1)

Men|: Ein Men| besteht aus einer |berschaubaren und meist vordefinierten Menge von Men|optionen, aus der ein Benutzer eine oder mehrere auswdhlen kann. Bei einem Aktionsmen| lvsen die Men|optionen Anwendungsfunktion aus, bei einem Eigenschaftsmen| lassen sich Parameter einstellen. Es lassen sich pop-up-Men|s und Men|balken mit drop-down-Men|s unterscheiden. (OM)

Men|: Zu Gruppen angeordnete Men|optionen, aus denen der Benutzer eine oder mehrere auswdhlen kann. Man unterscheidet Aktions- und Eigenschaftsmen|s. (SWT 1)

Men|: Zu Gruppen angeordnete U Men|optionen, aus denen der Benutzer eine oder mehrere auswdhlen kann. Man unterscheidet Aktions- und Eigenschaftsmen|s. (GDI)

Men|option: Teil eines Men|s, reprdsentiert eine Aktion (Aktionsmen|) oder eine Eigenschaft (Eigenschaftsmen|). Die Selektion einer Men|option bewirkt Aktionen oder die Festlegung von Eigenschaften. (SWT 1)(GDI)

Metaklasse: Eine Metaklasse ist eine Klasse, deren Exemplare selbst wieder Klassen sind. Methode (method) Der Begriff ;Methode+ beschreibt die planmd_ig angewandte, begr|ndete Vorgehensweise zur Erreichung von festgelegten Zielen. In der Softwaretechnik wird der Begriff ;Methode+ als Oberbegriff von Konzepten, Notation und methodischer Vorgehensweise verwendet. Alternative Bezeichnung f|r die Operation einer Klasse (z.B. in Java). Implementierung einer Operation. Methodische Vorgehensweise (method) Eine methodische Vorgehensweise ist eine planmd_ig angewandte, begr|ndete Vorgehensweise zur Erreichung von festgelegten Zielen. Sie wird hdufig als Methode bezeichnet. (OM)

Metaplan-Technik: Ideen werden durch Einsatz von Pinnwdnden, Flip-Charts, Karten, Stecknadeln, Klebepunkten und Filzstiften visualisiert, strukturiert und gewichtet. (SWT 2)

Meta-Regel: Regel, die den Auswahlproze_ der anzuwendenden Regel steuert (Konfliktlvsungsstrategie). (SWT 1)

Methode: Operation. (SWT 1)(GDI)

Methode: Planmd_ig angewandte, begr|ndete Vorgehensweise zur Erreichung von festgelegten Zielen (Verfahren). (SWT1, LE1)

Methodologie: Methodologie (Methodenlehre) bedeutet die Lehre von den in den Einzelwissenschaften angewendeten Methoden. Oft wird dieser Begriff synonym f|r ;Methode+ benutzt. (OM)

Metrik: Grv_e zur Messung einer bestimmten Eigenschaft eines Programms oder Moduls. Die Ermittlung von Metriken gehvrt in den Bereich der statischen Analyse.

Metrik: Software-Qualitdtsma_ (SWT 2)

Migration: Jede Art von Umstellung in der Software-Technik, meist im Zusammenhang mit der Einf|hrung von Innovationen. (SWT 2)

Mini-Spezifikation (MiniSpec): Beschreibt innerhalb der Strukturierten Analyse die Transformation der Eingaben in die Ausgaben bei einem Proze_, der nicht weiter verfeinert ist (Bldtter der Hierarchie). (SWT 1)

Mittellinie: Teil einer Organisation, in der F|hrungskrdfte (Manager) durch persvnliche Weisung f|r Koordination in gro_en Organisationen sorgen. Die Mittellinie verbindet die strategische Spitze mit dem betrieblichen Kern. (SWT 2)

MM: Abk|rzung f|r Mitarbeiter-Monate oder Mann-Monate; gibt bei der Aufwandsplanung die Summe aller Arbeitsmonate aller beteiligten Personen an, um ein Produkt zu entwickeln. Oft auch PM, f|r Personenmonate, genannt. (SWT 1)

Modell des Fachkonzepts: spezifiziert die fachlichen Anforderungen an das zu entwickelnde System.

Modul im weiteren Sinne: Weitgehend kontextunabhdngige, prinzipiell austauschbare funktionale Einheit oder semantisch zusammengehvrende Funktionsgruppe innerhalb eines Gesamtsystems. (SWT 2)

modular design: Modularer Entwurf (SWT 1)

Modularer Entwurf: Entwurfsmethode, die zu einer Softwarearchitektur f|hrt, die aus funktionalen Modulen, Datenobjekt-Modulen und Datentyp-Modulen besteht. Die Struktur der Architektur besteht aus Schichten und/oder Bdumen. (SWT 1)

Modultest: Test eines Moduls unabhdngig und getrennt von den anderen zum Programm gehvrenden Modulen. (Liggesmeyer)

Moore-Automat: Zustandsautomat, bei dem die Ausgaben bzw. Aktionen an den Zustand gebunden sind. (SWT 1)

MPM-Netzplan: Vorgangsknoten-Netzplan (Netzplan), bei dem Rechtecke die Vorgdnge und Verbindungspfeile die Abhdngigkeiten zwischen den Vorgdngen symbolisieren. (SWT 2)

Multimedia: interaktive, medienintegrierte Software-Systeme, bei denen durch die zeitliche, rdumliche und inhaltliche Synchronisation unabhdngiger Medien gew|nschte Funktionen bereitgestellt werden. Es sollten mindestens drei Medien integriert sein, wobei zumindest ein Medium zeitabhdngig sein sollte. (GDI)

Mu_beziehung: tritt auf, wenn die minimale Kardinalitdt einen Wert grv_er Null hat.

Muster: Ein Muster ist - ganz allgemein - eine Idee, die sich in einen praktischen Kontext als n|tzlich erwiesen hat und es wahrscheinlich auch in anderen sein wird. Muster beschreiben Strukturen von Klassen bzw. Objekten, die sich in Softwaresystemen wiederholt finden und dienen zur Lvsung bekannter Probleme. Entsprechend ihrer Anwendung in der jeweiligen Phase unterscheidet man Analyse- und Entwurfsmuster. (OM)

Muster: OOA-Muster (SWT 1)

Mutationen-Test: Der Mutationen-Test ist ein dynamisches, diversifizierendes Testverfahren. Die vergleichend getesteten Programme werden aus einem Programm durch k|nstlich eingef|gte Fehler abgeleitet. (Liggesmeyer)

MVC (Model/View/Controller): MVC besteht besteht aus den drei Klassen Model, View und Controller. Das Model-Objekt reprdsentiert das Fachkonzeptobjekt. Oft gibt es mehrere Mvglichkeiten, die fachlichen Daten zu prdsentieren. F|r jede Prdsentation gibt es ein View-Objekt. Das Controller-Objekt bestimmt, wie die Benutzungsoberfldche auf Eingaben reagiert. Jedes View-Objekt besitzt ein zugehvriges Controller-Objekt, das diese Darstellung mit der Eingabe verbindet. Das impliziert, da_ es zu jedem Model-Objekt eine beliebige Anzahl von Paaren (View, Controller) geben kann, jedoch mindestens eines. (OM)

MVC-Muster: Erlaubt es, die Daten eines Datenmodells (model) auf verschiedene Art und Weise auf der Benutzungsoberfldche darzustellen (views), wobei die Eingaben der Daten |ber Steuerungen (controllers) verwaltet werden. (GDI)

N

Nachbedingung: Die Nachbedingung beschreibt die Dnderung, die durch eine Verarbeitung bewirkt wird, unter der Voraussetzung, da_ vor ihrer Ausf|hrung die Vorbedingung erf|llt war. (OM)

Nachbedingung: Teil der Spezifikation eines Programms oder Programmteils, der eine Zusicherung nach Programmende beschreibt. (SWT 2)(GDI)

Nachricht: (r)Botschaft (OM)

Nassi-Shneiderman-Diagramm: Struktogramm-Notation (SWT 1)(GDI)

nat|rlicher Verbund: Vrschmelzen zwei Relationen bzgl. gemeinsamer Attribute zu einer Relation. (SWT 1)

Navigation: Di Navigation legt im Entwurf fest, ob eine Assoziation uni- oder bidirektional implementiert wird. (OM)

Nebenldufiges Modell: Drch organisatorische und technische Ma_nahmen wird versucht, die einzelnen Entwicklungsaktivitdten zu parallelisieren, wobei alle betroffenen Personengruppen in einem Team zusammenarbeiten (concurrent engineering, simultaneous engineering, parallel engineering). (SWT 2)

Netzplan: Stellt alle Vorgdnge und Meilensteine grafisch dar und zeigt die Reihenfolge, in der sie bearbeitet werden m|ssen (MPM-Netzplan). (SWT 2)

Newsgroup: ;schwarze Bretter+ f|r asynchronen Nachrichtenaustausch im Internet. (GDI)

nicht-terminales Symbol: Symbol, das als Platzhalter dient und durch Syntaxregeln letztendlich vollstdndig auf Sequenzen terminaler Symbole zur|ckgef|hrt wird. (GDI)

Normalform: Zerlegung von Relationenschemata so, da_ bestimmte Bedingungen erf|llt sind. Dient dazu, eine redundanzfreie Datenspeicherung zu erhalten. Es werden f|nf Normalformen unterschieden. (SWT 1)

Notation: Darstellung von Konzepten durch eine festgelegte Menge von grafischen und/oder textuellen Symbolen, zu denen eine Syntax und Semantik definiert ist. (OM)

Notation: Darstellung von Konzepten durch eine festgelegte Menge von grafischen und/oder textuellen Symbolen, zu denen eine Syntax und Semantik definiert ist. (SWT 1)

O

Oberfldchenbaukasten (UI-toolkit): Bibliothek von Interaktionselementen, die zur Realisierung der Benutzungsoberfldche dienen.

Oberfldcheneditor (UI-builder): grafisch-interaktives Werkzeug, mit dem die Fenster einer Anwendung zusammengestellt werden kvnnen.

Oberklasse: Enthdlt die gemeinsamen Attribute und Operationen ihrer Unterklasse ( Vererbung). Methodisches Mittel zur Bildung von Generalisierungen. (SWT 1)(GDI)

Oberklasse: In einer Vererbungsstruktur hei_t jede Klasse, von der eine Klasse Eigenschaften und Verhalten erbt, Oberklasse dieser Klasse. Mit anderen Worten: Eine Oberklasse ist eine Klasse, die mindestens eine Unterklasse besitzt. (OM)

object oriented analysis: Objektorientierte Analyse (SWT 1)

object oriented design: Objektorientierter Entwurf (SWT 1)

Objekt: Ausprdgung physikalischer Komponenten oder abstrakter Sachverhalte, die individuell sind und durch Eigenschaften und Verhalten beschrieben werden. (SWT 1)

Objekt: Ausprdgung physikalischer Komponenten oder abstrakter Sachverhalte, die individuell sind und durch Eigenschaften und Verhalten beschrieben werden. (GDI)

Objekt: Ein Objekt besitzt einen Zustand (Attributwerte und Verbindungen zu anderen Objekten), reagiert mit einem definierten Verhalten (Operationen) auf seine Umgebung und besitzt eine Objektidentitdt, die es von allen anderen Objekten unterscheidet. Jedes Objekt ist Exemplar einer Klasse. Objekte besitzen eine Objektidentitdt und kvnnen - im Gegensatz zu Literalen - separat in einer objektorientierten Datenbank gespeichert werden. (OM)

Objektdefinitionssprache: (r)ODL (OM)

Objektdiagramm: Das Objektdiagramm stellt Objekte und ihre Verbindungen untereinander dar. Objektdiagramme werden im allgemeinen verwendet, um einen Ausschnitt des Systems zu einem bestimmten Zeitpunkt zu modellieren. Objekte kvnnen einen - im jeweiligen Objektdiagramm - eindeutigen Namen besitzen oder es kvnnen anonyme Objekte sein. In verschiedenen Objektdiagrammen kann der gleiche Name unterschiedliche Objekte kennzeichnen. (OM)

Objektdiagramm: Grafische Darstellung von Objekten und ihren Verbindungen (links). Erlaubt eine Momentaufnahme eines laufenden Programms (UML). (GDI)

Objekt-Graph: Eine Menge von Objekten, die durch Referenzen miteinander verbunden sind, d.h. die Objekte referenzieren sich untereinander. (GDI)

Objekt-Identitdt: Eigenschaft, die ein Objekt von allen anderen unter scheidet, auch wenn ihre Attributwerte identisch sind. Ist nicht verdnderbar. (SWT 1)(GDI)

Objektidentitdt: Jedes Objekt besitzt eine Identitdt, die es von allen anderen Objekten unterscheidet. Selbst wenn zwei Objekte zufdllig dieselben Attributwerte besitzen, haben sie eine unterschiedliche Identitdt. In objektorientierten Datenbanksystemen werden Objektidentitdten automatisch vom System generiert und verwaltet. Sie besitzen keine (verwendbare) Semantik und sind dem Programmierer nicht bekannt. Objektidentitdten kvnnen in objektorientierten Datenbanksystemen beispielsweise als Surrogate realisiert werden. (OM)

Objekt-Implementierung: Die Objekt-Implementierung definiert bei verteilten Systemen das Verhalten eines Objekts auf dem Server, in dem sie festlegt, welche Verarbeitung beim Aufruf einer Operation auszuf|hren ist. Au_erdem legt sie fest, welche Daten benvtigt werden, um den Zustand eines konkreten Objekts zu reprdsentieren. (OM)

Objektorientierte Analyse: Ermittlung und Beschreibung der Anforderungen an ein Softwaresystem mittels objektorientierter Konzepte und Notationen. Das Ergebnis ist ein OOA-Modell. (OM)

Objektorientierte Analyse: Verwendet die Konzepte Objekt, Klasse, Attribut, Operation, Polymorphismus, Assoziation, Aggregation, Vererbung, Subsystem, Botschaft und Objektlebenszyklus zur Modellierung der Anforderungen an ein neues Software-Produkt. (SWT 1)

objektorientierte Programmierung: Anwendung der Konzepte Klasse, Objekt, Attribut, Operation, Botschaft, Vererbung, Polymorphismus und dynamisches Binden bei der Programmierung. (GDI)

objektorientierte Software-Entwicklung: Anwendung der Konzepte Klasse, Objekt, Attribut, Operation, Botschaft, Vererbung und Polymorphismus. (SWT 1)

Objektorientierte Softwareentwicklung: Bei einer objektorientierten Softwareentwicklung werden die Ergebnisse der Phasen Analyse, Entwurf und Implementierung objektorientiert erstellt. F|r letztere werden objektorientierte Programmiersprachen verwendet. Auch die Verteilung auf einem Netz kann objektorientiert erfolgen. (OM)

Objektorientierter Entwurf: Aufbauend auf dem OOA-Modell erfolgt die Erstellung der Softwarearchitektur und die Spezifikation der Klassen aus Sicht der Realisierung. Das Ergebnis ist das OOD-Modell, das ein Spiegelbild der objektorientierten Programme auf einem hvheren Abstraktionsniveau bildet. (OM)

Objektorientierter Entwurf: erweitert, modifiziert und optimiert ein OOA-Modell unter technischen Gesichtspunkten, so da_ anschlie_end eine Implementierung des OOD-Modells mvglich ist. Besteht aus einem Architekturentwurf und einem Implementierungsentwurf. (SWT 1)

Objektorientiertes Datenbanksystem: Ein objektorientiertes Datenbanksystem (ODBS) ist ein Datenbanksystem, dem ein objektorientiertes Datenmodell zugrunde liegt. Es integriert die Eigenschaften einer Datenbank mit den Mvglichkeiten von objektorientierten Programmiersprachen. (OM)

objektorientiertes Datenbanksystem: speichert Daten entsprechend dem objektorientierten Datenmodell. (SWT 1)

objektorientiertes Datenmodell: Objekte werden mit ihren Attributen, Beziehungen (Vererbung, Assoziation, Aggregation) und Operationen gespeichert, wobei Attribute beliebige, auch selbstdefinierte Typen besitzen kvnnen. (SWT 1)

Objektorientiertes Modell: Bei jeder Aktivitdt der objektorientierten Software-Entwicklung wird gepr|ft, ob und in welchem Umfang bereits vorhandene oder auf dem Markt verf|gbare Software-Komponenten wiederverwendet werden kvnnen. (SWT 2)

Objektreferenz: Bei verteilten Systemen identifiziert der Klient ein Objekt auf dem Server |ber seine systemweit eindeutige Objektreferenz, die spdter auf die physische Adresse des Objekts abgebildet wird. (OM)

Objekt-relationale Abbildung: Die objekt-relationale Abbildung gibt an, wie ein Klassendiagramm auf Tabellen einer relationalen Datenbank abgebildet wird. Sie enthdlt Abbildungsvorschldge f|r Klassen, Assoziationen und Vererbungsstrukturen. Ein weiterer Aspekt ist die Realisierung der Objektidentitdt in relationalen Datenbanken. (OM)

Objekt-relationales Datenbanksystem: Objekt-relationale Datenbanksysteme verfolgen das Ziel, die besten Ideen aus der relationalen und der objektorientierten Welt zu verbinden. Das grundlegende Konzept bleibt weiterhin die Tabelle. Es wird um objektorientierte Konzepte wie Abstrakte Datentypen, Objektidentitdt, Operationen und Vererbung erweitert. (OM)

Objektverwaltung: In der Systemanalyse besitzen Klassen implizit die Eigenschaft der Objektverwaltung. Das bedeutet, da_ die Klasse wei_, welche Objekte von ihr erzeugt wurden. Damit erhdlt die Klasse die Mvglichkeit, Anfragen und Manipulationen auf der Menge der Objekte einer Klasse durchzuf|hren. (OM)

ODBC (Open Database Connectivity): ODBC ist eine standardisierte Schnittstelle f|r den Zugriff auf relationale Datenbanksysteme. Sie wurde urspr|nglich von Microsoft spezifiziert, hat sich aber inzwischen zu einen betriebssystem|bergreifenden, allgemein akzeptierten de facto-Standard entwickelt. (OM)

ODBS: objektorientiertes Datenbanksystem (SWT 1)

ODL (Object Definition Language): Die Objektdefinitionssprache ODL ist eine Sprache, die ausschlie_lich zur Spezifikation von Klassen und Schnittstellen dient. Diese Spezifikation erfolgt dadurch unabhdngig von der Implementierung in einer Programmiersprache. ODL unterst|tzt alle Konzepte des ODMG-Objektmodells. (OM)

ODL: (object definition language) Erlaubt die Definition des Datenbank- Schemas eines objektorientierten Datenbanksystems (Klassen-Ausdehnungen, Schl|ssel, Attibute, Beziehungen, Operationen, Vererbung); eigenstdndige Sprache oder integriert in eine Programmiersprache. (SWT 1)

ODMG (Object Database Mangement Group): Die ODMG ist eine Gruppe von Herstellern und Anwendern objektorientierter Datenbanksysteme. 1993 wurde von dieser Gruppe die erste Version eines Standards f|r objektorientierte Datenbanksysteme vorgeschlagen: ODMG-93 genannt. (OM)

ODMG-Objektmodell: Das ODMG-Objektmodell spezifiziert die Konzepte, die von einem objektorientierten Datenbanksystem unterst|tzt werden. Es bildet die Grundlage f|r den ODMG-Standard. (OM)

ODMG-Standard: Der ODMG-Standard 2.0 besteht aus dem Objektmodell, der ODL (Object Definition Language), dem Austauschformat OIF (Object Interchange Format), der deklarativen Sprache OQL (Object Query Language) und Sprachanbindungen zu C++, Smalltalk und Java. Es gibt zwei Stufen der Einhaltung des Standards: ODMG-konform (ODMG compliant) und ODMG-zertifiziert (ODMG certified). (OM)

OID: (r)Objektidentitdt (OM)

OIF: Object Interchange Format Von der ODMG spezifiziertes Austauschformat f|r die von ODBMS verwalteten Daten.

OMA (Object Management Architecture): Die Grundlage aller Standardisierungsaktivitdten der OMG ist die OMA. Diese Architektur unterteilt die estandteile einer verteilten Anwendung in mehrere Komponenten. Den Kern bildet der ORB (Object Request Broker), der als Kommunikationszentrale im Mittelpunkt der Architektur steht. Weitere Komponenten sind die application interfaces, die domain interfaces, die object services und die common facilities. (OM)

OMA: (object management architecture) Architektur, mit deren Hilfe Anbieter (server) und Anwender (clients) von objektorientierten Dienstleistungen |ber heterogene Plattformen und Netze miteinander kommunizieren kvnnen. Besteht aus Anwendungsobjekten (application objects), speziellen (common facilities) und allgemeinen Objektdiensten (object services) sowie den ORB (object request broker). (SWT 1)

OMG (Object Management Group): Systemanbieter und Anwender objektorientierter Techniken haben sich 1989 zur OMG (Object Management Group) zusammengeschlossen. Die OMG verfolgt das Ziel, Standards und Spezifikationen f|r verteilte objektorientierte Anwendungen zu schaffen. (OM)

OMG-Objektmodell (OMG object model): Das OMG-Objektmodell liegt allen Spezifikationen der OMG zugrunde. Es beschreibt alle objektorientierten Konzepte, die f|r Klienten wichtig sind und die Konzepte f|r die Ausf|hrung der Operationen auf dem Server. (OM)

OMG-Objektmodell: (OM) Abstraktes Objektmodell der Object Management Group (OMG), das die Basiskonzepte Objekt, Typ, Vererbung und Operation definiert, um Entwurfsportabilitdt zu ermvglichen. Obermengen sind das ODMG-Objektmodell f|r objektorientierte Datenbanken und das CORBA-Objektmodell. (SWT 1)

OML: (object manipulation language) Erlaubt innerhalb einer Programmiersprache (C++, Smalltalk) das Erzeugen, Manipulieren und Lvschen von Objekten eines objektorientierten Datenbanksystems. (SWT 1)

OMT: (Object Modelling Technique) Entwurfsmethode und Diagrammnotation zur Gewinnung und Beschreibung der statischen und dynamischen Aspekte obejktorientierter Systeme.

OO: objektorientiert (objektorientierte Programmierung) (SWT 1)(GDI)

OOA: (r)Objektorientierte Analyse (SWT 1)(OM)

OOA-Modell: Fachliche Lvsung des zu realisierenden Systems, die in einer objektorientierten Notation modelliert wird. Das OOA-Modell besteht aus dem statischen und dem dynamischen Modell und ist das wichtigste Ergebnis der Analyse. (OM)

OOA-Muster: In verschiedenen OOA-Modellen sich wiederholende Modellierungen zur Beschreibung bestimmter Sachverhalte. (SWT 1)

OOD: (r)Objektorientierter Entwurf (SWT 1)(OM)

OOD-Modell: Technische Lvsung des zu realisierenden Systems, die in einer objektorientierten Notation modelliert wird. Das OOD-Modell ist ein Abbild des spdteren objektorientierten Programms. (OM)

OOP: objektorientierte Programmierung (GDI)

Operation: Ausf|hrbare Tdtigkeit im Sinne einer Funktion bzw. eines Algorithmus; beschreibt das Verhalten eines Objekts bzw. einer Klasse. (SWT 1)(GDI)

Operation: Eine Operation ist eine Funktion, die auf die internen Daten (Attributwerte) eines Objekts Zugriff hat. Sie kann Botschaften an andere Objekte senden. Auf alle Objekte einer Klasse sind dieselben Operationen anwendbar. F|r Operationen gibt es im allgemeinen in der Analyse eine fachliche Beschreibung. Sie wird in einer objektorientierten Programmiersprache durch eine Implementierung (Methode) realisiert. Abstrakte Operationen besitzen nur eine (r)Signatur. Externe Operationen werden vom spdteren Bediener des Systems aktiviert. Interne Operation werden dagegen immer von anderen Operationen aufgerufen. (OM)

Operation: Oberbegriff f|r Prozedur und Funktion. (GDI)

OQL (Object Query Language): Die Anfragesprache OQL dient zur Formulierung von Selektionen in einer objektorientierten Datenbank. OQL baut auf dem select-from-where-Block von SQL2 auf. OQL kann sowohl als eigenstdndige, interaktive - nicht berechnungsvollstdndige - Datenbanksprache als auch eingebettet in verschiedene Programmiersprachen benutzt werden. OQL wurde im ODMG-Standard definiert. (OM)

OQL: (object query language) Erlaubt deklarative Anfragen - analog zu SQL - auf gespeicherte Objekte in objektorientierten Datenbanksystemen; eigenstdndige Sprache oder integriert in eine Programmiersprache. (SWT 1)

ORB (Object Request Broker): In verteilten System wird die Kommunikation zwischen Klient und Server vom ORB durchgef|hrt. Er ist vergleichbar mit einer Telefonvermittlung, der das Anrufen anderer Teilnehmer und das Entgegennehmen von Anrufen realisiert. (OM)

ORB: (object request broker) Zentrale Komponente der OMA, leitet Dienstleistungs-Anforderungen eines Anwenders an einen Dienstleistungs-Anbieter weiter und |bertrdgt die Ergebnisse zur|ck. Die Architektur des ORB ist unter dem Namen CORBA standardisiert. (SWT 1)

Ordnung: Gibt die asymptotische Zeitkomplexitdt in einer Gro_-O-Notation an. Ein Programm mit quadratischer Zeitkomplexitdt wird beschrieben durch O(Programm) = n2. (GDI)

Organigramm: Gibt in grafischer Form an, welche Positionen es in der Organisation gibt, wie diese in verschiedenen Einheiten gruppiert sind und wie die formale Autoritdtshierarchie angeordnet ist. (SWT 2)

Organisatorisches System: Anwender, Benutzer und sonstige Mitarbeiter, die zusammen Aufgaben erledigen (SWT 1)

organische Struktur: Hohe Entscheidungsfreiheit der Mitarbeiter, keine oder geringe Verhaltenseinschrdnkungen durch Vorschriften oder Regeln (b|rokratische Struktur). (SWT 2)

outside-in-Methode: Vorgehensweise, bei der zundchst die Umwelt bzw. der Kontext eines Systems betrachtet und modelliert wird und erst anschlie_end die Interna des Systems. (SWT 2)

overloading: \berladen (GDI)

P

package: Paket (GDI)

Paket: Ein Paket fa_t Modellelemente (z.B. Klassen) zusammen. Ein Paket kann selbst Pakete enthalten. Es wird benvtigt, um die Systemstruktur auf einer hohen Abstraktionsebene auszudr|cken. Pakete kvnnen im Paketdiagramm dargestellt werden. (OM)

Paket: Java-Strukturierungskonzept, mit dem Klassen und Schnittstellen zu Einheiten zusammengefa_t werden kvnnen. Durch Pakete ergeben sich zusdtzliche Sichtbarkeitsregeln und Zugriffsrechte. Pakete sind hierarchisch gegliedert. (GDI)

PAP: Programmablaufplan-Notation (SWT 1)(GDI)

Parameter: Attribute, die am Informationsaustausch zwischen Operationen beteiligt sind; sie werden in der Parameterliste aufgef|hrt. Formale Parameter stehen in der Parameterliste der Operations-Deklaration, aktuelle Parameter befinden sich in der Parameterliste beim Aufruf (Parameter|bergabemechanismus). (GDI)

Parameterliste: Liste hinter dem Operationsnamen, in der die einzelnen Parameter aufgef|hrt sind. (GDI)

Parameter|bergabemechanismus: Art, in der formale Parameter beim Operations-Aufruf durch aktuelle Parameter ersetzt werden. Die Zuordnung von aktuellen zu formalen Parametern erfolgt durch Positionszuordnung. (GDI)

Parametrisierte Klasse: (r)generische Klasse (OM)

Parametrisierte Klasse: Klasse mit einem oder mehreren formalen Parametern, wobei die Parameter Typen sein kvnnen. Dadurch kann eine Familie von Klassen definiert werden. Container-Klassen werden hdufig als parametrisierte Klassen realisiert. (GDI)

Pareto-Analyse: Datenwerte werden nach fallender Grv_e von links nach rechts geordnet als Histogramm dargestellt, erleichtert die Prioritdtenbildung (Pareto-Prinzip). (SWT 2)

Pareto-Prinzip: Auf die wichtigsten Dinge soll man sich zuerst konzentrieren (First things First). Auch als 80:20-Regel bekannt. Viele Erfahrungen sprechen daf|r, da_ 80 Prozent des Aufwandes benvtigt werden, um 20 Prozent der Probleme zu lvsen oder umgekehrt: 80 Prozent der Probleme kvnnen mit 20 Prozent des Aufwands behoben werden. (SWT 2)

Partition-Analyse: Die Partition-Analyse ist ein hvheres Testverfahren aus der Gruppe der Bereichstests. Sie ist strukturorientiert und funktionsorientiert. (Liggesmeyer)

Pattern: OOA-Muster (SWT 1)

PCTE: (Protable Common Tool Environment) Modell der ECMA zur Integration von CASE-Werkzeugen.

permanente Matrixstruktur: Dauerhafte Einrichtung einer Matrixstruktur. (SWT 2)

Persistente Klasse: Klasse, deren Objekte in einer Datenbank gespeichert werden kvnnen.

Persistente Objekte: Produkte, Dinge und Informationen, die in Geschdftsprozessen benvtigt, erzeugt,benutzt und verdndert werden. (SWT 2)

Persistenz: Langfristige Speicherung von Objekten mit ihren Zustdnden und Verbindungen, so da_ ein analoger Zustand im Arbeitsspeicher wiederhergestellt werden kann (Serialisierung). (GDI)

Persistenz: Persistenz ist die Fdhigkeit eines Objekts, |ber die Ausf|hrungszeit eines Programms hinaus zu leben, d.h. die Daten dieses Objekt bleiben auch nach Beendigung des Programms erhalten und stehen bei einem Neustart wieder zur Verf|gung. (OM)

PERT: (Program Evaluation Review Technique) Von Lockheed entwickelte Diagrammnotation zur Beschreibung von Projektaktivitdten und deren Abhdngigkeiten.

Perturbationen-Test: Der Perturbationen-Test ist eine Variante des Mutationen-Tests. Er sieht eine Modifikation von Anweisungen durch bestimmte Klassen von Fehlerfunktionen vor. (Liggesmeyer)

Petri-Netz: Abstraktes, formales Modell des Informationsflusses eines Systems. Zeigt die statischen und dynamischen Eigenschaften eines Systems. Normalerweise als Graph dargestellt, der zwei Knotentypen enthdlt (Stellen und Transitionen). Knoten kvnnen durch Pfeile miteinander verbunden sein. Marken in den Stellen reprdsentieren den jeweiligen dynamischen Zustand. (SWT 1)

Pfad: Alternierende Sequenz von Knoten und gerichteten Kanten eines Kontrollflu_graphen. Ein vollstdndiger Pfad beginnt mit dem Startknoten nstart, und endet mit einem Endeknoten nfinal . (SWT 2)(GDI)

Pfad: Eine alternierende Sequenz von Knoten und gerichteten Kanten eines Kontrollflu_graphen. Ein vollstdndiger Pfad beginnt mit dem Knoten nstart und endet mit dem Knoten nfinal des Kontrollflu_graphen. (Liggesmeyer)

Pfad|berdeckungstest: Der Pfad|berdeckungstest ist ein dynamisches, kontrollstrukturorientiertes Testverfahren. Er fordert die Ausf|hrung aller unterschiedlichen vollstdndigen Pfade eines Programms. (Liggesmeyer)

Pfad|berdeckungstest: kontrollflu_orientiertes Testverfahren, das die Ausf|hrung aller unterschiedlichen vollstdndigen Pfade eines Programms fordert. Abschwdchungen dieses Kriterium f|hren zum strukturierten Pfadtest und zum boundary interior-Pfadtest. (SWT 2)

Pflege: Anpassung eines Systems an gednderte Bedingungen oder Dnderung und Weiterentwicklung aufgrund gednderter oder neuer Anforderungen. (SWT1, LE1)

Pflege: Lokalisierung und Durchf|hrung von Dnderungen und Erweiterungen in Software-Produkten, die in Betrieb sind, wenn die Art der gew|nschten Modifikationen festliegen. (SWT 1)

Pflichtenheft: Legt Anforderungen an ein Software-System in verbaler, d.h. umgangssprachlicher Form fest. (GDI)

Pflichtenheft: Teil einer Produkt-Definition, oft auch alleiniges Anforderungs-Dokument. Oft nur verbal beschrieben. (SWT 1)

Phase: Gruppe zusammenhdngender Vorgdnge, die einen globalen Arbeitsabschnitt darstellen. In der Software-Technik ein festgelegter globaler Arbeitsabschnitt innerhalb einer Software-Entwicklung. (SWT 2)

Phase: Zusammenfassung von Aktivitdten der Software-Entwicklung nach zeitlichen, begrifflichen, technischen und/oder organisatorischen Kriterien. (SWT 1)

PHIGS: (Programmer's Hierarchical Interactive Graphics System) ISO-Standardisierte Schnittstellenspezifikation f|r hierarchische Grafiksysteme.

Piktogramm: Grafisch abstrakte Darstellung von Objekten, Funktionen, Anwendungen, Gerdten, Hilfsmitteln und Prozessen auf dem Bildschirm. (SWT 1)

Piktogramm: Grafisch abstrakte Darstellung von Objekten, Funktionen oder Prozessen auf dem Bildschirm, bei Anwendungssoftware im B|robereich z.B. Ordner, Papierblatt, Papierkorb usw. (SWT 1)

Pilotsystem: Software-System, das nach und nach zum Kernsystem des zu entwickelnden Produkts wird (Prototypen-Modell). (SWT 2)

Pinnwand: Tafel, auf die mit Stecknadeln Karten und Papier geheftet werden kvnnen (Metaplan-Technik). (SWT 2)

Plan: In der Expertensystem-Welt ist ein Plan ein Handlungsplan, also eine Folge von Aktionen, die man sich |berlegt hat und ausf|hren kann, um ein Ziel zu erreichen. (SWT 1)

Planung: Problemtyp, bei dem eine Sequenz von Operationen gesucht wird, die den Ausgangszustand in einen Zielzustand |berf|hrt. (SWT 1)

Planung: Systematisches, zukunftsbezogenes Durchdenken und Festlegen von Zielen sowie der Wege und Mittel zur Erreichung der Ziele. (SWT 2)

Planungsphase: Umfa_t alle Tdtigkeiten, die nvtig sind, um die fachliche, vkonomische und personelle Durchf|hrbarkeit einer Produktentwicklung zu pr|fen; auch Voruntersuchung oder Durchf|hrbarkeitsuntersuchung genannt. Die Ergebnisse werden in einer Durchf|hrbarkeitsstudie zusammengefa_t. (SWT 1)

Planungssystem: sind eine Fortentwicklung der Dispositionssysteme; Planungsprobleme sind im allgemeinen schlecht strukturiert.

Platzhalter: Werden beim Integrationstest benvtigt, um noch nicht implementierte Systemkomponenten zu simulieren. (SWT 2)

plug-ins: Software, die WWW-Browser um Zusatzfunktionen erweitern. Oft von Drittanbietern erstellt. (GDI)

PM: MM (SWT 1)

Png: im WWW benutztes Bildformat, das sich auch f|r Animationen eignet (gif, jpeg). (GDI)

Polymorphe Operation: Eine polymorphe Operation ist eine Operation, die erst zur Ausf|hrungszeit an ein bestimmtes Objekt gebunden wird. Man spricht vom spdten Binden (late binding) bzw. vom dynamischen Binden. (OM)

Polymorphismus: Dieselbe Botschaft kann an Objekte verschiedener Klassen gesendet werden. Jedes Empfdngerobjekt reagiert mit der Ausf|hrung einer eigenen Operation. Dies kann zu unterschiedlichen Ergebnissen f|hren, z.B. Drucken eines Textes und Drucken einer Grafik. In Verbindung mit der Vererbung, dem \berschreiben und dem ;spdten Binden+ kvnnen Operationen mit Objektreferenzen geschrieben werden, die Objekte verschiedener Klassen bezeichnen kvnnen, die durch eine gemeinsame Oberklasse miteinander in Beziehung stehen. Die Operation wird wdhrend der Laufzeit auf das Objekt angewandt, auf das die Objektreferenz zeigt. Eine solche Operation mu_ nicht gedndert werden, wenn die Oberklasse um weitere Unterklassen ergdnzt wird. (GDI)

Polymorphismus: Dieselbe Botschaft kann an Objekte verschiedener Klassen gesendet werden. Jedes Empfdngerobjekt reagiert mit der Ausf|hrung einer eigenen Operation. Dies kann zu unterschiedlichen Ergebnissen f|hren, z.B. Drucken eines Textes und Drucken einer Grafik. In Verbindung mit der Vererbung, der Redefinition und dem ;spdten Binden+ kvnnen Operationen mit Objektreferenzen geschrieben werden, die Objekte verschiedener Klassen bezeichnen kvnnen, die durch eine gemeinsame Oberklasse miteinander in Beziehung stehen. Die Operation wird wdhrend der Laufzeit auf das Objekt angewandt, auf das die Objektreferenz zeigt. Eine solche Operation mu_ nicht gedndert werden, wenn die Oberklasse um weitere Unterklassen ergdnzt wird. (SWT 1)

Polymorphismus: Ein Name kann Objekte verschiedener Klassen bezeichnen. Jedes Objekt, das durch diesen Namen bezeichnet wird, kann auf die gleiche Botschaft auf seine eigene Art und Weise reagieren. Polymorphismus und spdtes Binden sind untrennbar verbunden. (OM)

pop-up-Men|: Men|art, die aus Men|optionen (ohne Men|titel) besteht. Erscheint an der aktuellen Bearbeitungsstelle auf dem Bildschirm, z.B. gekoppelt mit dem Mauszeiger. Aufruf durch Maustaste (meist rechte Taste) oder Funktionstaste. (SWT 1)

pop-up-Men|: Men|art, die aus U Men|optionen (ohne Men|titel) besteht. Erscheint an der aktuellen Bearbeitungsstelle auf dem Bildschirm, z.B. gekoppelt mit dem Mauszeiger. Aufruf durch Maustaste (meist rechte Taste) oder Funktionstaste. (GDI)

postcondition: Nachbedingung (SWT 2)(GDI)

Pr/T-Netz: Prddikats/Transitions-Netz. (SWT 1)

Prddikats/Transitions-Netz: Hvheres Petri-Netz, bei dem individuelle Marken (;gefdrbte Marken+) verwendet werden. Die Pfeile werden mit Variablen versehen, die Transitionen mit Schaltbedingungen und Schaltwirkungen. (SWT 1)

Prdgnanzprinzip: Prinzip der guten Gestalt (SWT 1)

Prdsentationskomponente: legt das statische Erscheinungsbild der verschiedenen Fenster und die Men|struktur einer Anwendung fest.

precondition: Vorbedingung (SWT 2)(GDI)

Primdrdialog: Dialog, der zur direkten Aufgabenerf|llung dient (Sekunddrdialog). (SWT 1)(GDI)

Prinzip der guten Gestalt: Elemente werden als Figuren wahrgenommen, wenn sie mvglichst einfach, einheitlich, mvglichst dicht geschlossen, symmetrisch, gleichgewichtig und mvglichst vollstdndig sind (Prinzip: Grundsatz, den man seinem Handeln zugrunde legt. (SWT1, LE1)

problemaddquate Datentypen: Wahl von vorhandenen Basisdatentypen oder Definition eigener Datentypen, die dem Problem optimal angepa_t sind, d. h. Wertebereiche werden weder |ber- noch unterspezifiziert. (SWT 1)

Problemorientierte Programmiersprache: Programmiersprache, deren Sprachvorrat und Sprachkonstruktion problemnahe Formulierungen von Algorithmen ermvglicht; Programme m|ssen von einem Compiler in die Maschinensprache des jeweiligen Prozessors umgesetzt werden, damit eine automatische Abarbeitung mvglich ist. (GDI)

Produkt: Alle Attributkombinationen zweier Relationen (SWT 1)

Produkt-Definition: Dokumentation der Ergebnisse der Systemanalyse; besteht meist aus mehreren Dokumenten; oft auch als Produkt-Spezifikation oder System-Spezifikation bezeichnet. (SWT 1)

Produkt-Entwurf: Beschreibt die Softwarearchitektur eines Software-Produkts und spezifiziert seine Systemkomponenten (Spezifikation von Systemkomponenten). (SWT 1)

Produktivitdt: Quotient aus produzierten Ergebnissen und eingesetzten Ressourcen. Anstatt der produzierten Ergebnisse kann auch der Produktwert, d.h. der Wert, den das Produkt f|r den Benutzer hat, verwendet werden. (SWT 2)

professionelle Arbeit: Komplexe Aufgaben, die horizontal spezialisiert, vertikal erweitert (Aufgabenspezialisierung), nicht rationalisiert, aber zum Teil formal erfa_t und spezifiziert sind. Professionelle Arbeit kann eigenstdndig und nach au_en abgegrenzt oder interdependent sein. (SWT 2)

Profib|rokratie: Professionelle Mitarbeiter arbeiten weitgehend allein, um Standardprodukte zu erstellen oder Standarddienstleistungen anzubieten. Zur Erstellung wird auf Verfahren zur|ckgegriffen, die aus einem Repertoire von Standardverfahren ausgewdhlt werden. (SWT 2)

Programm: Streng formalisierter, eindeutiger und detaillierter Algorithmus, der maschinell ausgef|hrt werden kann. (GDI)

Programmablauf-Plan: Der Programmablauf-Plan ist eine dem Kontrollflu_graphen dhnliche Form der Darstellung eines Moduls. Programmablauf-Pldne enthalten unterschiedliche Symbole f|r unterschiedliche Anweisungstypen. (Liggesmeyer)

Programmablaufplan-Notation: In DIN 66001 genormte, grafische Darstellungsform f|r Kontrollstrukturen von Algorithmen (SWT 1)(GDI)

Programmieren im Gro_en: Entwurf (SWT 1)

Programmieren im Kleinen: Implementierung (SWT 1)

Programmieren: Konzeption und Entwurf von Algorithmen, die als Programme realisiert und durch Computersysteme ausgef|hrt werden. (GDI)

Programmiersprache: Formalisierte Sprache zum Schreiben von Algorithmen, die automatisch ausgef|hrt werden sollen. (GDI)

Programmierumgebung: Integration von Einzelkomponenten wie Texteditor, Compiler, Verwaltungssystem, Bibliotheksverwaltung und Fehlerverfolgungssystem, um dem Programmierer eine effiziente und komfortable Programmerstellung in einer oder mehreren Programmiersprachen unter einer einheitlichen Benutzungsoberfldche zu ermvglichen. (GDI)

Projektion: Auswahl bestimmter Attribute einer Relation (Spalten einer Tabelle) (SWT 1)

Projektleiter: F|hrungskraft, die einer bestehenden Einheitenstruktur vorangestellt wird, um die gegenseitige Abstimmung sicherzustellen. Er besitzt formale Autoritdt f|r bestimmte Entscheidungen, aber keine disziplinarischen Vollmachten gegen|ber den Mitarbeitern der betreffenden Einheiten. (SWT 2)

Projektmanager: Leitet ein Projektteam; besitzt formale Autoritdt (zusammen mit den F|hrungskrdften der funktionsorientierten Einheiten) |ber die Mitglieder des Teams (Projektstruktur). (SWT 2)

projektorientierte Matrixstruktur: Jeweils neu formierte Matrixstruktur zur Durchf|hrung von projektorientierten Aufgaben; zeitlich befristet. (SWT 2)

Projektplan: Festlegung von Vorgdngen und Meilensteinen einschlie?lich ihrer zeitlichen Zusammenhdnge (Netzplan), Zuordnung von Ressourcen und Kosten sowie termintreue oder kapazitdtstreue Durchrechnung der Planung. (SWT 2)

Projektstruktur: Linienf|hrungskrdfte, Stabsexperten und betriebliche Mitarbeiter arbeiten in stdndig wechselnder Zusammensetzung in ad hoc-Projektteams zusammen, um Innovationen und Problemlvsungen im Kundenauftrag zu entwickeln. (SWT 2)

Projektteam: Marktorientierte Einheiten auf Zeit (Projektmanager, projektorientierte Matrixstruktur). (SWT 2)

Prototyp im engeren Sinne: Provisorisches Software-System, das wdhrend der Produktdefinition erstellt wird, um Anforderungsfragen zu kldren oder Anforderungen zu veranschaulichen (Prototypen-Modell). (SWT 2)

Prototyp: Ein Prototyp dient dazu, bestimmte Aspekte vor der Realisierung des Softwaresystems zu |berpr|fen. Der Prototyp der Benutzungsoberfldche zeigt die vollstdndige Oberfldche des zuk|nftigen Systems, ohne da_ bereits Funktionalitdt realisiert ist. (OM)

Prototypen-Modell: Fr|hzeitige Erstellung ablauffdhiger Modelle (Prototypen) des zuk|nftigen Produkts zur \berpr|fung von Ideen oder zum Experimentieren. (SWT 2)

Prototyping: Prototypen-Modell. (SWT 2)

Provider: Stellen Zugdnge zum Internet zur Verf|gung. (GDI)

Proxy-Muster: Das Proxy-Muster ist ein objektbasiertes Strukturmuster. Es kontrolliert den Zugriff auf ein Objekt mit Hilfe eines vorgelagerten Stellvertreter-Objekts. (OM)

Prozedur: Anweisungsfolge, die eine Dienstleistung erbringt, einen eigenen Namen besitzt und als Operation in einer Klasse deklariert wird (Java). An der Stelle im Programm, an der diese Dienstleistung benvtigt wird, steht ein Prozeduraufruf (Angabe des Prozedurnamens und der aktuellen Parameter), der eine Verzweigung zur Operationsdeklaration bewirkt. Der Informationsaustausch geschieht |ber Parameter. Ein Prozeduraufruf ist eine Anweisung im Gegensatz zu einem Funktionsaufruf (Funktion). (GDI)

Prozeduraufruf: Anweisung, die die Ausf|hrung einer deklarierten Prozedur bewirkt. Gehvrt die Prozedur zu dem Objekt einer fremden Klasse, dann wird die Punktnotation angewandt. Nach dem Objektnamen folgt, getrennt durch einen Punkt, der Prozedurnamen eventuell gefolgt von der aktuellen Parameterliste. (GDI)

Proze_: Menge von Methoden, Verfahren und Werkzeugen, die zur Entwicklung eines Software-Produktes benvtigt werden. (SWT 2)

Proze_-Architektur: Rahmen f|r die Spezifikation und Interaktion von Prozessen. (SWT 2)

Proze_-Modell: Ablauforganisation. (SWT 2)

Proze_-Modell: Allgemeiner Entwicklungsplan, der das generelle Vorgehen beim Entwickeln eines Software-Produkts festlegt. Die Spezifikation erfolgt im Rahmen einer Proze_-Architektur. (SWT 2)

Proze_-Modell: Allgemeiner Entwicklungsplan, der das generelle Vorgehen beim Entwickeln eines Software-Produkts festlegt. (GDI)

Prozessor: Der Teil der Zentraleinheit, der Programmanweisungen aus dem Arbeitsspeicher liest, ihre Ausf|hrungen vornimmt, zu verarbeitende Informationen aus dem Arbeitsspeicher liest sowie Zwischenergebnisse und Ergebnisse im Arbeitsspeicher ablegt. (GDI)

Proze_-Spezifikation (PSpec): Beschreibt, was ein elementarer Proze_ zu tun hat. Entspricht einer Mini-Spezifikation in SA. (SWT 1)

Pr|fling: Systemkomponente, die |berpr|ft werden soll. (SWT 2)(GDI)

Pr|fstrategie: Kombination von Test-, Analyse und Verifikationsverfahren f|r eine gegebene Software-Komponente. (Liggesmeyer)

Pseudo-Code-Notation: textuelle, semiformale Darstellung von Kontrollstrukturen in Anlehnung an problemorientierte Programmiersprachen (SWT 1)

Pspec: Proze_-Spezifikation (SWT 1)

Pufferzeit: Zeit, um die sich ein Vorgang verzvgern kann, ohne den Endtermin des Projekts zu beeinflussen. Bei geplanten Terminen ist die Pufferzeit die Differenz zwischen dem spdtesten und dem fr|hesten Anfang eines Vorgangs. (SWT 2)

pull-down-Men|: Men|art, die aus einem Men|titel und zugeordneten Men|optionen besteht. Der Men|titel ist auf einem Men|balken angeordnet. Nach dem Anklicken des Men|titels werden die zugehvrigen Men|optionen ;heruntergeklappt+ und kvnnen selektiert werden. (SWT 1)

p-use: Prddikative Benutzung einer Variablen. Variablenzugriffe in Entscheidungen sind prddikativ. (Liggesmeyer)

Q

QFD: Mit Hilfe spezieller Matrizen werden Kundenanforderungen auf Produkt- und Qualitdtsanforderungen abgebildet (Matrix ;Haus der Qualitdt+), die dann wiederum systematisch in die Software-Entwicklung einflie_en. (SWT 2)

Qualifikationsangabe: Die Qualifikationsangabe ist ein spezielles Attribut der Assoziation, dessen Wert ein oder mehrere Objekte auf der anderen Seite der Assoziation selektiert. Mit anderen Worten: Die Qualifikationsangabe zerlegt die Menge der Objekte am anderen Ende der Assoziation in Teilmengen. Der qualifier kann auch aus mehreren Attributen bestehen. (OM)

Qualitdt: Die Gesamtheit der Merkmale und Merkmalswerte eines Produkts oder einer Dienstleistung, die sich auf deren Eignung beziehen, festgelegte oder vorausgesetzte Erfordernisse zu erf|llen (ISO 8402: 1986). (SWT 2)

Qualitdtsanforderungen: legen fest, welche Qualitdtsmerkmale im konkreten Fall als relevant erachtet werden und in welcher Qualitdtsstufe sie erreicht werden sollen. (SWT 2)

Qualitdtsindikator: Ausgewiesene Eigenschaft eines Software-Produkts, die zu den Qualitdtsmerkmalen in Beziehung gesetzt werden kvnnen, z.B. Pfadldnge, modularer Aufbau, Programmstruktur, Kommentare (DIN ISO 9126: 1991). (SWT 2)

Qualitdtslenkung: Steuert, |berwacht und korrigiert den Entwicklungsproze_ mit dem Ziel, die vorgegebenen Qualitdtsanforderungen zu erf|llen (konstruktive QM-Ma_nahmen). (SWT 2)

Qualitdtsmanagement (QM): Alle Tdtigkeiten, um die Qualitdt von Prozessen und Produkten im Rahmen eines Qualitdtsmanagementsystems sicherzustellen unter Einsatz von Qualitdtsplanung, Qualitdtslenkung, Qualitdtssicherung und Qualitdtspr|fung. (SWT 2)

Qualitdtsmanagementsystem (QM-System): Aufbau- und Ablauforganisation, Zustdndigkeiten, Methoden und Mittel zur Durchf|hrung des Qualitdtsmanagements. (SWT 2)

Qualitdtsmerkmal: Satz von Eigenschaften eines Software-Produkts, anhand dessen seine Qualitdt beschrieben und beurteilt wird. Ein Software-Qualitdtsmerkmal kann |ber mehrere Stufen in Teilmerkmale verfeinert werden (DIN ISO 9126: 1991). (SWT 2)

Qualitdtsmodell: Spezifiziert Qualitdt durch Verfeinerung in Qualitdtsmerkmale und Teilmerkmale, denen dann Qualitdtsindikatoren zugeordnet werden. (SWT 2)

Qualitdtsplanung: Festlegung von Qualitdtsanforderungen in |berpr|fbarer Form f|r ein Produkt oder einen Entwicklungsproze_. (SWT 2)

Qualitdtspr|fung: Erfa_t Qualitdts-Istwerte entsprechend der Qualitdtsplanung und pr|ft, ob die konstruktiven QM-Ma_nahmen umgesetzt wurden. (SWT 2)

Qualitdtssicherung (QS): Alle Tdtigkeiten innerhalb des Qualitdtsmanagements, die dazu dienen, den Nachweis zu erbringen, da_ die Qualitdtsanforderungen erf|llt sind (analytische QM-Ma_nahmen). (SWT 2)

Qualitdtssicherungsplan: Dokument, das die Ergebnisse der Qualitdtsplanung enthdlt. (SWT 2)

Qualitdtssicherungssystem: Qualitdtsmanagementsystem. (SWT 2)

Qualitdtsstufe: Wertebereich auf einer Skala, mit deren Hilfe Software entsprechend den festgelegten Qualitdtsanforderungen klassifiziert werden kann (DIN ISO 9126: 1991). (SWT 2)

Qualitdtszirkel: Mitarbeiter eines Arbeitsbereichs treffen sich regelmd_ig, z.B. wvchentlich eine Stunde, um zu diskutieren, wie die Qualitdt in ihrem Verantwortungsbereich verbessert werden kann. (SWT 2)

Quality Function Deployment: QFD (SWT 2)

queue: Warteschlange (GDI)

quick reference: Referenz-Karte (SWT 1)

Quicksort: Eines der schnellsten internen Sortierverfahren |berhaupt; Sortierung erfolgt durch rekursives Teilen. (GDI)

R

RAM: Random Access Memory, d.h. Speicher mit direktem Zugriff auf alle Speicherzellen; andere Bezeichnung Arbeitsspeicher (interner Speicher). (GDI)

RD: Requirements Dictionary (SWT 1)

RDBS: relationales Datenbanksystem (SWT 1)

Real-Time Analysis (RT): Erweiterung der Methode SA (Structured Analysis) um Kontrollfl|sse, Kontrollflu_spezifikationen und Zeitspezifikationen, um bei ereignisgesteuerten Systemen das Aktivieren und Deaktivieren von Prozessen sowie die Erzeugung von Kontrollfl|ssen zu beschreiben. (SWT 1)

Rechnergest|tztes Informationssystem: Einheit aus Informationssystem und Computersystem. (SWT1, LE1)

Redefinieren: \berschreiben. (GDI)

Redefinition: Unterklasse enthdlt eine Operation mit gleichem Namen wie eine geerbte Operation. Dadurch wird die geerbte Operation ;verdeckt+ und kann neu definiert und spezifiziert werden.

Reengineering: Alle Aktivitdten zur Dnderung von Software-Altsystemen, um sie entsprechend vorgegebenen Zielsetzungen zu |berarbeiten. Vorausgehen mu_ in der Regel ein Reverse Engineering. (SWT 2)

Referenz-Handbuch: Detaillierte und vollstdndige Beschreibung aller Funktionen, Komponenten oder sonstigen Aspekte eines Produkts. Der Benutzer soll wdhrend der Arbeit gezielt auf Informationen |ber einzelne Produktaspekte zugreifen kvnnen. (SWT 1)

Referenzierender Zugriff: Lesender Zugriff auf eine Variable. Unterschieden werden prddikative (p-use) und berechnende (c-use) Referenz. (Liggesmeyer)

Referenz-Karte: Meist kleinformatige, kompakte Verzeichnisse wichtiger Kommandos, Funktionen usw. (SWT 1)

Referenzkonfiguration: Ein zu einem bestimmten Zeitpunkt im Entwicklungsproze_ ausgewdhltes und freigegebenes Zwischenergebnis, das zu einer Software-Konfiguration zusammengefa_t wird, damit man sich im weiteren Entwicklungsproze_ darauf beziehen kann. Im Englischen baseline genannt. (SWT 2)

Referenztyp: Attribute dieses Typs verweisen auf ein Objekt des entsprechenden Klassentyps. Verweis bedeutet, da_ in der Speicherzelle des Attributs die Speicheradresse des referenzierten Objekts steht. (GDI)

Regel: Bedingte Aussage bestehend aus zwei Teilen. Der erste Teil besteht aus einem oder mehreren Wenn-Ausdr|cken und legt die Bedingungen fest, die eingehalten werden m|ssen, wenn der zweite Teil, bestehend aus einem oder mehreren Dann-Ausdr|cken, ausgef|hrt werden soll. (SWT 1)

regelbasierte Expertensysteme: Expertensysteme, deren Wissensbasis Regeln enthdlt. (SWT 1)

Regelinterpreter: Steuert den Abarbeitungsproze_ in einem regelbasierten Expertensystem. (SWT 1)

Regressionstest: Wiederholung der bereits durchgef|hrten Tests nach Dnderungen des Programms. Er dient zur \berpr|fung der korrekten Funktion eines Programms nach Modifikationen, z.B. Fehlerkorrekturen. (SWT 2)

Regressionstest: Wiederholung der bereits durchgef|hrten Tests nach Dnderungen eines Moduls. Der Regressionstest dient zur \berpr|fung der korrekten Funktion eines Moduls oder Programms nach Modifikationen, wie z. B. Fehlerkorrekturen. (Liggesmeyer)

Regressionstest: Wiederholung der bereits durchgef|hrten Tests nach Dnderungen des Programms. Er dient zur \berpr|fung der korrekten Funktion eines Programms nach Modifikationen, z.B. Fehlerkorrekturen. (GDI)

Rekursive Algorithmen: Operationen, die sich selbst direkt oder indirekt aufrufen. Bei der Abarbeitung entsteht eine dynamische Schachtelungsstruktur. (GDI)

Rekursive Assoziation: Eine Entitdtsmenge steht mit sich selbst in Assoziation. (SWT 1)

Relation: (r)Tabelle (OM)

Relation: Teilmenge eines kartesischen Produkts |ber die Wertebereiche von Attributen einer Entitdts- oder Beziehungsmenge (siehe auch Tupel) (SWT 1)

Relationales Datenbanksystem: Ein relationales Datenbanksystem (RDBS) ist ein Datenbanksystem, dem ein relationales Datenmodell zugrunde liegt. Die Daten werden in Form von Tabellen gespeichert. (OM)

relationales Datenbanksystem: Speichert Daten entsprechend dem relationalen Datenmodell. (SWT 1)

relationales Datenmodell: Daten werden in Tabellenform gespeichert, wobei jede Spalte der Tabelle ein Datenelement bzw. ein Attribut reprdsentiert. Jedem Dateielement wird ein einfacher Datentyp zugeordnet. In jeder Tabellenzeile wird ein Datensatz gespeichert, der durch einen Primdrschl|ssel eindeutig identifizierbar ist. Beziehungen zwischen mehreren Tabellen werden |ber Fremdschl|ssel hergestellt. (SWT 1)

Relationenschema: Beschreibung des Aufbaus einer Relation, besteht aus dem Relationsnamen und den Attributnamen. Schl|sselattribute sind besonders gekennzeichnet (Nummerzeichen am Ende des Namens # oder Name unterstrichen oder halbfett gesetzt). (SWT 1)

Release: Grv_ere Dnderungen an einer Version f|hren zu einem neuen Release-Stand (Freigabe-Stand) eines Software-Elements. (SWT 2)

Rendering: Darstellung von Graphikinformationen auf Ausgabegerdten (Bildschirm, Drucker).

Repository: Datenhaltungskomponente einer CASE-Umgebung. (SWT 2)

Request: Mit einem request fordert der Klient ein Objekt auf dem Server zur Ausf|hrung einer Operation auf. (OM)

Required k-Tupels-Test: Der Required k-Tupels-Test ist dynamisch und datenflu_orientiert. Er fordert die \berdeckung von alternierenden Sequenzen aus Variablendefinitionen und Variablenbenutzungen. Durch Variation der Ldnge dieser Sequenzen entstehen mehrere Testverfahren. (Liggesmeyer)

Requirement: Anforderung (SWT 1)

Requirements Dictionary (RD): Enthdlt wie das Data Dictionary in SA die Definition aller Datenfl|sse, Kontrollfl|sse und Speicher. Elementare Elemente m|ssen durch Mu_-Attribute und kvnnen durch Kann-Attribute beschrieben werden. (SWT 1)

requirements engineering: Systemanalyse (SWT 1)

Ressource: Alle f|r die Durchf|hrung eines Vorgangs erforderlichen Einsatzmittel wie Personal oder Betriebsmittel (Maschinen, Materialien). (SWT 2)

Restriktion: Beschrdnkungen zwischen den Attributwerten zweier Objekte. (SWT 1)

reuse: Wiederverwendung (SWT 2)

reuseability: Wiederverwendbarkeit (SWT 2)

Reverse Engineering: Zum Forward Engineering inverse Vorgehensweise, mit der versucht wird, ein Software-Altsystem anhand des laufenden Systems und der vorhandenen Unterlagen zu verstehen. Fehlende Informationen, Dokumente und Modelle werden durch manuelle und/oder automatische Analysen (CARE) abgeleitet. Das Altsystem wird in seiner Funktionalitdt und Semantik nicht verdndert. (SWT 2)

Review: Manuelle Pr|fmethode mit mehr oder weniger festgelegtem Ablauf, die nach einer individuellen Vorbereitung der Gutachter in einer Teamsitzung Stdrken und Schwdchen eines schriftlichen Pr|fobjekts identifiziert. (SWT 2)

Risiko: Mvglichkeit eines kvrperlichen oder materiellen Schadens oder Verlustes durch eine Aktivitdt. (SWT 2)

Risikomanagement: F|hrungsstil, bei dem sich der Manager auf die Risiko-Bewertung und die Risiko-Beherrschung konzentriert (Risiko). (SWT 2)

Rolle: Beschreibt die notwendigen Erfahrungen, Kenntnisse und Fdhigkeiten, |ber die ein Mitarbeiter verf|gen mu_, um eine bestimmte Aktivitdt durchzuf|hren. (SWT 2)

Rolle: Die Rolle beschreibt, welche Bedeutung ein Objekt in einer Assoziation wahrnimmt. Eine bindre Assoziation besitzt maximal zwei Rollen. (OM)

Rolle: Gibt an, welche Funktion ein Objekt in einer Assoziation innehat. (GDI)

Rolle: Gibt an, welche Funktion ein Objekt in einer Assoziation oder Aggregation innehat. (SWT 1)

Rolle: Gibt die Funktion an, die eine Entitdt in einer Assoziation spielt. (SWT 1)

Rollenname: bezeichnet die mit der Rolle direkt verkn|pfte Klasse aus Sicht der anderen an der Assoziation beteiligten Klasse.

RT: Real Time Analysis (SWT 1)

R|ckwdrtsrechnung: Berechnung der spdten Termine, beginnend beim letzten Vorgang und endend beim ersten (Vorwdrtsrechnung). (SWT 2)

R|ckwdrtsverkettung: Ausgangspunkt ist eine Zielangabe. Der Regelinterpreter versucht zu bestimmen, ob die Zielregel erf|llt wird. Dabei bewegt er sich r|ckwdrts zu den Wenn-Vorbedingungen der Regel und versucht festzustellen, ob diese erf|llt sind. Dies f|hrt dazu, da_ weitere Regeln herangezogen werden, die die G|ltigkeit dieser Wenn-Aussage bestdtigen kvnnen. Auf diese Weise wird r|ckwdrtssuchend der Regelteil durchlaufen. Die R|ckwdrtssuche endet, wenn eine Frage an den Benutzer gestellt wird oder ein vorher abgespeichertes Faktum in der Datenbasis gefunden wird. (SWT 1)

S

S/T-Netz: Stellen/Transitions-Netz (SWT 1)

SA: Strukturierte Analyse (SWT 1)

Sanierung: Herstellung der wirtschaftlichen, fachlichen und/oder software-technischen Leistungsfdhigkeit eines Software-Altsystems durch eine geeignete Kombination von Reverse Engineering-, Reengineering- und Forward Engineering-Ma_nahmen. (SWT 2)

Scanner: Abtastgerdt, das es ermvglicht, Informationen auf Papier in Bitmuster umzuwandeln (Bit). Dadurch ist es z.B. mvglich, Fotos, Grafiken, handschriftliche Skizzen in elektronische Informationen zu wandeln. (GDI)

Schablonenmethode-Muster: Das Schablonenmethode-Muster ist ein objektbasiertes Verhaltensmuster. Es definiert den Rahmen eines Algorithmus in einer Operation und delegiert Teilschritte an Unterklassen. (OM)

Schachtelung: Innerhalb von Kontrollstrukturen kvnnen wiederum Kontrollstrukturen stehen. (SWT 1)

Schachtelung: Innerhalb von Kontrollstrukturen kvnnen wiederum Kontrollstrukturen stehen. (GDI)

Schema: Beschreibt f|r eine konkrete Datenbank das Datenmodell. (SWT 1)

Schichten-Architektur: Anordnung von Software-Komponenten (Klassen, Schnittstellen, Pakete) in hierarchischen Schichten. Zwischen den Schichten kann eine lineare oder strikte Ordnung bestehen. Anwendungen werden oft nach einer Drei-Schichten-Architektur aufgebaut. (GDI)

Schichtenarchitektur: Gliederung einer Softwarearchitektur in hierarchische Schichten. Zwischen den Schichten kann eine lineare, strikte oder baumartige Ordnung bestehen. Jede Schicht besteht aus Systemkomponenten. Anwendungen werden oft nach einer Drei-Schichten-Architektur aufgebaut: Benutzungsoberfldche, eigentliche Anwendung, Datenhaltung. (SWT 1)

Schleife: Wiederholung. (GDI)

Schl|ssel: Identifiziert eindeutig ein Tupel in einer Relation (Primdrschl|ssel) (siehe auch Fremdschl|ssel) (SWT 1)

Schl|ssel: Minimale Attribut-Kombination, um eine Entitdt in einer Entitdtsmenge eindeutig zu identifizieren. (SWT 1)

Schnittstelle: In der UML besteht eine Schnittstelle nur aus Operationen, die keine Implementierung besitzen. Sie ist dquivalent zu einer Klasse, die keine Attribute, Zustdnde oder Assoziationen und ausschlie_lich abstrakte Operationen besitzt. Die Menge aller Signaturen, die von den Operationen einer Klasse definiert werden, nennt man die Schnittstelle der Klasse bzw. des Objekts. Die IDL-Schnittstelle spezifiziert die Signaturen von Operationen, die ein Klient aufrufen kann. Sie stellt die wichtigste Komponente einer IDL-Definition dar. Eine Java-Schnittstelle kann aus Konstanten und abstrakten Operationen bestehen. Schnittstellen kvnnen in Java dazu verwendet werden, eine dhnliche Struktur wie die Mehrfachvererbung zu realisieren. Der ODMG-Standard verwendet au_er der Klasse das Konzept der Schnittstelle, die nur das Verhalten spezifiziert. Von einer Schnittstelle kvnnen - im Gegensatz zur Klasse - keine Objekte erzeugt werden kvnnen. (OM)

Schnittstelle: Java-Konzept, das abstrakte Operationen, d.h. Operationen ohne Implementierung, und/oder konstante Klassenattribute zu einer Schnittstelle zusammenfa_t und damit dem Anwender funktionale Abstraktionen zur Verf|gung stellt. Schnittstellen kvnnen andere Schnittstellen erben und werden von Klassen implementiert. Eine Klasse kann mehrere Schnittstellen implementieren. Dadurch ist eine Form der Mehrfachvererbung in Java realisierbar. (GDI)

schrittweise Verfeinerung: Methode, die ausgehend von einer abstrakten Problemlvsung durch schrittweise Verfeinerung der abstrakten Datenstrukturen und Operationen nach und nach das Beschreibungsniveau einer Programmiersprache erreicht. (SWT 1)

schrittweise Verfeinerung: Methode, die ausgehend von einer abstrakten Problemlvsung |ber mehrere?Verfei-nerungsebenen der abstrakten Datenstrukturen und abstrakten Operationen nach und nach das Beschreibungsniveau einer Programmiersprache erreicht. (GDI)

SD: Strukturierter Entwurf (SWT 1)

search engine: Suchmaschine (GDI)

Sekunddrdialog: Kurzzeitiger, optionaler Dialog, der zusdtzliche Informationen vom Benutzer anfordert. Eingebettet in Primdrdialoge. (SWT 1)

Sekunddrdialog: Kurzzeitiger, optionaler U Dialog, der zusdtzliche Informationen vom Benutzer anfordert. Eingebettet in U Primdrdialoge. (GDI)

Selektion: Auswahl bestimmter Tupel einer Relation (Zeilen einer Tabelle) (SWT 1)

Semantische Datenmodellierung: Erweiterung des ER-Modells um Generalisierungshierarchie (is-a) und die Aggregation (is-part-of). (SWT 1)

sequential machine: endlicher Automat (SWT 1)

sequentielles Suchen: Durchlaufen einer ungeordneten, einfach verketteten oder sequentiell gespeicherten Liste und Vergleich des Suchschl|ssels mit jedem Element. (GDI)

Sequenz: Anweisungen werden von links nach rechts und von oben nach unten ausgef|hrt (Aneinanderreihung). Die Anweisungen werden in der Regel durch ein Semikolon voneinander getrennt. (GDI)

Sequenz: Mehrere Anweisungen werden hintereinander ausgef|hrt (Aneinanderreihung) (SWT 1)

Sequenzdiagramm: (sequence diagram) Grafische, zeitbasierte Darstellung mit vertikaler Zeitachse von Botschaften zwischen Objekten und Klassen. Botschaften werden durch horizontale Linien, Objekte und Klassen durch gestrichelte, vertikale Linien reprdsentiert (UML). (GDI)

Sequenzdiagramm: Ein Sequenzdiagramm besitzt zwei Dimensionen. Die Vertikale reprdsentiert die Zeit und auf der Horizontalen werden die Objekte angetragen. In das Diagramm werden die Botschaften eintragen, die zum Aktivieren der Operationen dienen. (OM)

Serialisierung: Umwandlung des Zustands eines Objekts und seiner Referenzen in eine Byte-Reprdsentation sowie die entsprechende R|cktransformation (Deserialisierung) (Persistenz). (GDI)

Server: Vernetztes Computersystem, das Clients Dienstleistungen zur Verf|gung stellt. (GDI)

SEU: Software-Entwicklungsumgebung (CASE-Umgebung). (SWT 2)

Sichtbarkeit: Die Sichtbarkeit legt fest, ob auf Attribute und Operationen au_erhalb ihrer Klasse zugegriffen werden kann. Auch f|r Assoziationen kann die Sichtbarkeit definiert werden. Die UML unterscheidet die folgenden Sichtbarkeiten - public = sichtbar f|r alle Klassen. - protected = sichtbar innerhalb der Klasse und f|r alle ihre Unterklassen. - private = sichtbar nur innerhalb der Klasse. (OM)

Signatur: Die Signatur einer Operation besteht aus dem Namen der Operation, den Namen und Typen aller Parameter, und dem Ergebnistyp der Operation. Die Signatur einer Operation definiert den Namen der Operation, die Namen und Typen aller Parameter, den Ergebnistyp und die Bezeichnungen aller Ausnahmebehandlungen (exceptions) im Fehlerfall. (OM)

Signatur: Name einer Operation, die Anzahl und die Typen ihrer formalen Parameter. (GDI)

Simulation: Methode, bei der die Lvsung in der Vorhersage der Auswirkungen von gegebenen Ursachen in einem Modell besteht. (SWT 1)

Singleton-Muster: Das Singleton-Muster ist ein objektbasiertes Erzeugungsmuster. Es stellt sicher, da_ eine Klasse genau ein Objekt besitzt und ermvglicht einen globalen Zugriff auf dieses Objekt. (OM)

Singleton-Muster: Sorgt daf|r, da_ von einer Klasse nur genau ein Objekt erzeugt werden kann. (GDI)

Software (SW): Programme, zugehvrige Informationen und notwendige Dokumentation, die es zusammengefa_t erlauben, mit Hilfe eines Computersystems Aufgaben zu erledigen. (GDI)

Software: Programme, zugehvrige Daten und notwendige Dokumentation, die zusammengefa_t es erlauben, mit Hilfe eines Computers Aufgaben zu erledigen. (SWT 1)

Software-Altsysteme: Software-Systeme, die aus dem Blickwinkel der Gegenwart, mit veralteten Software-Methoden und -Konzepten entwickelt wurden, und ohne eine Sanierung f|r den vorgesehenen Einsatzzweck und die vorgesehene Einsatzumgebung nicht oder nicht mehr wirtschaftlich und/oder fachlich verwendet werden kvnnen. (SWT 2)

Softwarearchitektur: Strukturierte oder hierarchische Anordnung der Systemkomponenten sowie Beschreibung ihrer Beziehungen. (SWT 1)

Software-Element: Atomarer Bestandteil einer Software-Konfiguration oder selbst eine Software-Konfiguration. Ein Software-Element kann ein Dokument, ein Programm oder ein Werkzeug sein. Jedes Software-Element unterliegt der Versionszdhlung (Version), ist identifizierbar und maschinenlesbar. (SWT 2)

Software-Engineering: Software-Technik (SWT 1)

Software-Entwicklung: Aus einem geplanten Software-Produkt ein fertiges Software-Produkt entwickeln, das die geforderten Eigenschaften besitzt (Phase) (SWT 1)

Software-Ergonom: speziell f|r den Entwurf von benutzerfreundlichen Oberfldchen ausgebildete Person.

Software-Ergonomie: Befa_t sich mit der menschengerechten Gestaltung von Softwaresystemen. Verfolgt das Ziel, die Software an die Eigenschaften und Bed|rfnisse der Benutzer anzupassen. (GDI)

Software-Ergonomie: Die Software-Ergonomie befa_t sich mit der menschengerechten Gestaltung von Softwaresystemen. Sie verfolgt das Ziel, die Software an die Eigenschaften und Bed|rfnisse der Benutzer anzupassen. (OM)

Software-Ergonomie: Menschengerechte Gestaltung eines Software-Arbeitsplatzes, d.h. der Anwendungssoftware und der Arbeitsoberfldche. (SWT 1)

Software-Komponente: Menge von Teilen einer Software. Eine Software-Komponente kann ein einzelnes Modul, mehrere Module oder ein ganzes Programm sein.

Software-Konfiguration: Legt fest, welche Software-Elemente zu einem bestimmten Zeitpunkt im Produktlebenszyklus gemeinsam ein Produkt oder ein Zwischenergebnis (Bezugskonfiguration) darstellen. (Konfigurations-Identifikationsdokument,Software-Konfigurationsmanagement). (SWT 2)

Software-Konfigurationsmanagement: Einrichtung, Verwaltung und \berwachung von Software-Konfigurationen, so da_ Zusammenhdnge und Unterschiede zwischen den verschiedenen Konfigurationen erkennbar sind und da_ auf vorangegangene Konfigurationen jederzeit zugegriffen werden kann. (SWT 2)

Software-Management: Planung, Organisation, Leitung und Kontrolle einer Software-Entwicklung. (SWT1, LE1)

Software-Produkt: Produkt, das aus Software besteht (SWT 1)

Software-Produkt: Produkt, das aus Software besteht. (GDI)

Software-Qualitdt: Die Gesamtheit der Merkmale und Merkmalswerte eines Software-Produkts, die sich auf dessen Eignung beziehen, festgelegte oder vorausgesetzte Erfordernisse zu erf|llen (DIN ISO 9126: 1991). (SWT 2)

Software-Qualitdtsma_: Quantitative Skala und Methode, mit der der Wert bestimmt werden kann, den ein Qualitdtsindikator f|r ein bestimmtes Software-Produkt aufweist (DIN ISO 9126: 1991). (SWT 2)

Software-Qualitdtssicherung: Sicherstellung der geforderten Produkt- und Proze_qualitdt einer Software-Entwicklung durch geeignete konstruktive und analytische Ma_nahmen (SWT 1)

Software-System: System, dessen Systemkomponenten und Systemelemente aus Software bestehen (SWT 1)

Software-System: System, dessen Systemkomponenten und Systemelemente aus Software bestehen. (GDI)

Software-Technik: zielorientierte Bereitstellung und systematische Verwendung von Prinzipien, Methoden und Werkzeugen f|r die arbeitsteilige, ingenieurmd_ige Herstellung und Anwendung von umfangreichen Software-Systemen (SWT 1)

Spdte Termine: Spdtester Anfangstermin und spdtester Endtermin f|r jeden Vorgang. Hat ein Projekt einen festen Endtermin, dann werden die spdten Termine durch eine R|ckwdrtsrechnung berechnet. (SWT 2)

Spdtes Binden: Beim spdten Binden wird erst zur Ausf|hrungszeit bestimmt, welche polymorphe Operation auf ein Objekt angewendet wird. Man spricht auch von dynamischem Binden. Das Gegenst|ck zum spdten Binden ist das fr|he Binden, das zur \bersetzungszeit stattfindet. SQL (Structured Query Language) SQL ist eine deklarative Programmiersprache, d.h. sie besitzt im Unterschied zu den klassischen Programmiersprachen keine Schleifen, keine Prozeduren, keine Rekursion und keine ausreichenden mathematischen Operationen. Sie dient der Definition und Manipulation relationaler Datenbanken. 1983 wurde von ANSI und ISO ein SQL-Standard definiert. Weiterentwicklungen f|hrten zum derzeitigen Standard SQL2, der 1992 vervffentlicht wurde, und zu SQL3 (noch nicht verabschiedet). (OM)

Speicher: Medium zur Aufbewahrung von Informationen; Arbeitsspeicher, externer Speicher. (GDI)

Speicherbereinigung: Die Laufzeitumgebung einiger Programmiersprachen, darunter auch die von Java, lvschen automatisch alle Objekte, auf die keine Referenzen mehr zeigen. In der Regel wird die (GDI)

Speicherkapazitdt: Umfang der Informationen, die in einem Speicher aufbewahrt werden kvnnen; gemmssen in KB, MB, GB (Byte). (GDI)

Speicherkomplexitdt: Arbeitsspeicherplatzbedarf eines Programms f|r seine Objekte in Abhdngigkeit von dem Umfang der Eingaben. (GDI)

Spezifikation einer Operation: Beschreib}ng der fachlichen Aufgaben einer Operation, meist in Form von Pseudo-Code. (SWT 1)

Spezifikation von Systemkomponenten: Festlegung von Schnittstelle, Funktions- und Leistungsumfang einer jeden Systemkomponente. (SWT 1)

Spezifikation: Die Spezifikation beschreibt das geforderte funktionale Verhalten eines Moduls oder Programms. Sie dient im funktionsorientierten Test zur Herleitung von Testfdllen (Liggesmeyer)

SPICM: Zweidimensionales Referenzmodell zur Bewertung (Assessments) und Verbesserung von Software-Prozessen, als ISO-Norm 15504 vorgesehen. Vergleichbar mit CMM. (SWT 2)

Spiralmodell: Eine Softwareentwicklung durchlduft mehrmals einen aus vier Schritten bestehenden Zyklus mit dem Ziel, fr|hzeitig Risiken zu erkennen und zu vermeiden. Pro Zyklus kann dann ein Proze_-Modell oder eine Kombination von Proze_-Modellen zur Erstellung eines Teilprodukts oder einer Ebene eines Teilprodukts festgelegt werden. (SWT 2)

Sprachen der 4. Generation: Nichtprozedurale, meist deskriptive und mengenorientierte Programmiersprachen zur Bearbeitung von Anwendungen mit Datenbanken oder im Umfeld von Datenbanken (SQL, OQL). Deskriptiv bedeutet, da_ die Eigenschaften der gesuchten Daten beschrieben werden und nicht der Weg zur Ermittlung dieser Daten. Mengenorientiert bedeutet, da_ bei einer Anfrage alle gefundenen Lvsungen als Ergebnis geliefert werden kvnnen. (SWT 1)

SQL: (structured query language) Sprache der 4. Generation, heute bei relationalen Datenbanksystemen am weitesten verbreitet und standardisiert. Umfa_t Kommandos zur Datendefinition (DDL) und zur Datenmanipulation (DML) sowie Kommandos zum Vergeben von Zugriffsberechtigungen. (SWT 1)

Stack: Keller (GDI)

Stammdaten: sind zustandsorientierte Daten, die ihre G|ltigkeit f|r eine ldngere Zeitdauer oder f|r immer behalten.

Stapel: Keller (GDI)

Startseite: (home page) Einstiegsseite eines WWW-Dokuments mit Hyperlinks zu anderen Dokumenten, wird vom URL addressiert. (GDI)

Statechart: Harel-Automat (SWT 1)

Statische Analyse: \berpr|fung, Vermessung und Darstellung eines Programms oder Moduls durch Analyse des Quelltextes unter Verzicht auf die Durchf|hrung von dynamischen Tests. (Liggesmeyer)

Statisches Modell: Das statische Modell realisiert au_er den Basiskonzepten (Objekt, Klasse, Attribut) die statischen Konzepte (Assoziation, Vererbung, Paket). Es beschreibt die Klassen des Systems, die Assoziationen zwischen den Klassen und die Vererbungsstrukturen. Desweiteren enthdlt es die Daten des Systems (Attribute). Die Pakete dienen dazu, Teilsysteme zu bilden, um bei gro_en Systemen einen besseren \berblick zu ermvglichen. (OM)

Stelle (Platz, Zustand): Ein Knotentyp in einem Petri-Netz. Passive Systemkomponente, in der Informationen oder Material abgelegt werden kvnnen. Der aktuelle Belegungszustand einer Stelle wird durch eine Marke angegeben. (SWT 1)

Stellen/Transitions-Netz: Petri-Netz, bei dem jede Stelle eine definierte Markenkapazitdt und jeder Pfeil ein Pfeilgewicht zugeordnet bekommt. Entsprechend den Gewichten entfernen Transitionen Marken von den Eingabestellen und verteilen sie auf die Ausgabestellen. (SWT 1)

STEP: (Standard for the Exchange of Production Data) ISO-Sandard zur Modellbeschreibung, Datenaustausch udn Datenzugriff f|r Produktdatenmanagementsysteme.

stepwise refinement: schrittweise Verfeinerung (SWT 1)(GDI)

Steuerelement (control): (r)Interaktionselement (OM)

Steuersystem: Expertensystem-Shell (SWT 1)

Steuerungs-Objekte: Mitarbeiter eines Unternehmens, die nicht direkt mit Akteuren kommunizieren, sondern intern Geschdftsprozesse steuern oder abwickeln. (SWT 2)

Stichprobe: Die dynamischen Testverfahren sind Stichprobenverfahren. Da in der Regel ein vollstdndiger Test aller Eingaben eines Programm nicht mvglich ist, wird eine Stichprobe der Eingaben gewdhlt. (Liggesmeyer)

strategische Spitze: Teil einer Organisation, in der Spitzenf|hrungskrdfte (Top-Management) mit globalen Aufgabenbereichen die Gesamtverantwortung f|r die Organisation tragen. (SWT 2)

Strenge Drei-Schichten-Architektur: Bei einer strengen Drei-Schichten-Architektur kann die GUI-Schicht nur auf die Fachkonzeptschicht und letztere nur auf die Datenhaltungsschicht zugreifen. (OM)

Streuspeicherung: Hash-Verfahren (GDI)

String: Zeichenkette (GDI)

structure charts: Strukturdiagramme (SWT 1)

structured design: Strukturierter Entwurf (SWT 1)

Struktogramm-Notation: grafische Darstellung linearer Kontrollstrukturen. (SWT 1)

Struktogramm-Notation: grafische Darstellung linearer Kontrollstrukturen. (GDI)

Struktur: Reduzierte Darstellung eines Systems, die den Charakter des Ganzen offenbart unter Verzicht auf untergeordnete Details (Abstraktion). (SWT 2)

Strukturdiagramme: Grafische Darstellungstechnik, die es erlaubt, funktionale Module, ihre Aufrufbeziehungen und Datenfl|sse darzustellen. Zusdtzlich kvnnen textuelle Modulspezifikationen erstellt werden. (SWT 1)

Strukturierte Analyse: Methodenklasse, die die Basiskonzepte Datenflu_diagramm, Data Dictionary-Eintrdge, Pseudo-Code und Entscheidungstabellen zu einer Methode zur Definition von Anforderungen kombiniert. (SWT 1)

Strukturierter Entwurf: Entwurfsmethode, die zu einer Softwarearchitektur f|hrt, die aus funktionalen Modulen besteht. Die Struktur der Architektur ist ein Baum oder ein azyklisches Netz. Die Beschreibung erfolgt durch Strukturdiagramme. (SWT 1)

Strukturierter Pfadtest: Der strukturierte Pfadtest ist ein kontrollflu_orientiertes, dynamisches Testverfahren. Er sieht eine eingeschrdnkte Form des Pfad|berdeckungstests vor. Alle Pfade, die nicht mehr als k Schleifenwiederholungen enthalten, sind auszuf|hren. Der strukturierte Pfadtest, der eine Schleifenwiederholung fordert, wird als boundary interior-Pfadtest bezeichnet. (Liggesmeyer)

strukturiertes Programmieren i.e.S: Beschreibung eines Algorithmus durch ausschlie_liche Verwendung von linearen Kontrollstrukturen (keine goto- bzw. Sprungkonstrukte). (GDI)

strukturiertes Programmieren: i.e.S. Beschreibung eines Algorithmus durch ausschlie_liche Verwendung von linearen Kontrollstrukturen (keine goto- bzw. Sprungkonstrukte). (SWT 1)

Strukturmuster: Strukturmuster befassen sich damit, wie Klassen und Objekte zu grv_eren Strukturen zusammengesetzt werden. (OM)

Strukturorientierter Test: Der strukturorientierte Test benutzt die Programmstruktur zur Definition von Testfdllen. Alle strukturorientierten Tests sind White Box-Tests.

Strukturtestverfahren: Erzeugen Testfdlle aus dem Quellprogramm. Die innere Struktur des Programms mu_ daher bekannt sein. Beispiele sind kontrollflu_orientierte und datenflu_orientierte Testverfahren. (SWT 2)(GDI)

Stub: Platzhalter (SWT 2)

style guide: Gestaltungs-Regelwerk (SWT 1)

Subsystem: Systemkomponente (SWT 1)

Subsystem: Zusammenfassung von Klassen zu einem Oberbegriff. Subsysteme werden in einem \bersichtsdiagramm dargestellt, wdhrend die durch ein Subsystem zusammengefa_ten Klassen z.B. durch eine graue Umrandung auf dem OOA-Diagramm dargestellt werden. Subsysteme geben dem Leser einen \berblick |ber ein OOA-Modell und helfen ihm beim Navigieren durch ein komplexes Diagramm. (SWT 1)

Suchmaschine: Leistungsfdhiges Computersystem, das automatisch nach bestimmten Kriterien Informationen im Internet sucht, analysiert, indiziert und z.B. in Form von Katalogen speichert und diese f|r Suchanfragen auswertet. (GDI)

Super: Erlaubt es in Java, auf |berschriebene Operationen und verborgene Attribute in Oberklassen zuzugreifen. (GDI)

SW: Abk|rzung f|r Software. (SWT1, LE1)

Symbolischer Test: Der symbolische Test f|hrt ein Quellprogramm mit allgemeinen symbolischen Eingabewerten durch einen Interpreter aus.

Symbolisches Testen: Ein Interpreter f|hrt ein Quellprogramm mit allgemeinen symbolischen Eingabewerten aus. (SWT 2)

Syntaxdiagramm: Grafische Darstellung der Backus-Naur-Form (EBNF); |blich zur Beschreibung der Syntax von Programmiersprachen. (GDI)

Syntax-Diagramm: grafische Darstellung der Backus-Naur-Form; |blich zur Beschreibung der Syntax von Programmiersprachen (SWT 1)

System: Ausschnitt aus der realen oder gedanklichen Welt, bestehend aus Systemkomponenten bzw. Subsystemen, die untereinander in verschiedenen Beziehungen stehen kvnnen. (SWT1, LE1)

Systemanalyse: (r)Analyse (OM)

Systemanalyse: Teilgebiet der Software-Technik; Aufgabe ist die systematische Ermittlung, Beschreibung und Analyse von Anforderungen im Dialog mit dem Auftraggeber unter Einsatz geeigneter Methoden und Werkzeuge. Das Ergebnis ist eine Produkt-Definition. (SWT 1)

Systemelement: Systemkomponente, die nicht weiter zerlegbar ist oder zerlegt werden soll. (SWT1, LE1)

Systemkomponente: Teil eines Systems, z.B. Mensch, Material, Maschine, Produkt (Systemelement). (SWT1, LE1)

Systemsoftware: Software, die f|r eine spezielle Hardware oder Hardwarefamilie entwickelt ist, um den Betrieb und die Wartung dieser Hardware zu ermvglichen sowie ihre funktionellen Fdhigkeiten zu ergdnzen (SWT 1)

Systemsoftware: Software, die f|r eine spezielle Hardware oder Hardwarefamilie entwickelt ist, um den Betrieb und die Wartung dieser Hardware zu ermvglichen sowie ihre funktionellen Fdhigkeiten zu ergdnzen. (GDI)

Systemtest: Abschlie_ender Test des voll integrierten Gesamtsystems in der Zielumgebung (Hardware, Systemsoftware) durch die Enwickler und Qualitdtssicherer - ohne den Auftraggeber - gegen die Produktdefinition. Die wichtigsten Testverfahren sind der Funktions-, Leistungs- und Benutzbarkeitstest. (SWT 2)

Szenario: Ein Szenario ist eine Sequenz von Verarbeitungsschritten, die unter bestimmten Bedingungen auszuf|hren sind. Diese Schritte sollen das Hauptziel des Akteurs realisieren und ein entsprechendes Ergebnis liefern. Ein Geschdftsproze_ wird durch eine Kollektion von Szenarios dokumentiert. Szenarios werden mit Hilfe von Sequenz- und Kollaborationsdiagrammen dokumentiert. (OM)

Szenario-basierter Makroproze_: Der szenario-basierte Makroproze_ beginnt dem Erstellen von Geschdftsprozessen und Interaktionsdiagrammen und leitet daraus das Klassendiagramm ab. (OM)

T

Tabelle: Relationale Datenbanksysteme speichern Daten in Form von Tabellen (Relationen). Jede Zeile der Tabelle wird als Tupel bezeichnet. Alle Tupel einer Tabelle m|ssen gleich lang sein. Jedes Tupel mu_ durch einen eindeutigen Schl|ssel identifizierbar sein. Der Schl|ssel (auch als Primdrschl|ssel bezeichnet) kann aus einem oder mehreren Attributen bestehen. Beziehung zwischen Tabellen werden mittels Fremdschl|sseln realisiert. (OM)

Tabelle: tabellarische Darstellung eines Relationenschemas (Tabellenkopf) mit Relationen (Tabelleninhalt) (SWT 1)

Tabelle: Zweidimensionale Anordnung von Ein- und/oder Ausgabebereichen, in Zeilen und Spalten organisiert. Die Gesetze der Gestaltpsychologie sind bei der Gestaltung zu beachten. (SWT 1)

Tastatur: Eingabegerdt zum manuellen Eintippen von Zeichen; besteht aus einem Eingabeteil f|r Zeichen, speziellen Sondertasten, Cursortasten, evtl. Zehnerblock und frei programmierbaren Funktionstasten. (GDI)

Tatsdchliche Termine: Tatsdchlicher Anfangstermin und tatsdchliches Ende f|r jeden Vorgang. (SWT 2)

TCP/IP: (transmission control protocol/internet protocol) Verfahren, wie zwischen Computersystem im Internet Daten |bertragen werden. Anders als bei einem Telefongesprdch wird keine feste Verbindung hergestellt. Statt dessen werden die Daten in Pakete von bis zu 1500 Zeichen zerlegt, numeriert, mit Absender- und Empfdngeradresse versehen und einzeln verschickt. An den Knotenpunkten des Netzes lesen Wegplanungscomputer (router) die Adressen und leiten das Paket in Richtung Empfdnger weiter. Das Zielcomputersystem setzt die Pakete entsprechend ihrer Numerierung wieder zusammen. (GDI)

Team: Zusammenarbeit verschiedener, qualifizierter Mitarbeiter in einer Gruppe, um eine gemeinsame Aufgabe zu erledigen. (SWT 2)

Technisches System: Einheit aus Computersystem und sonstigen technischen Einrichtungen (SWT 1)

Technostruktur: Teil einer Organisation, in der Analytiker die Arbeit anderer effektiver gestalten. (SWT 2)

Telnet: erlaubt den direkten Zugriff auf andere Computersysteme im Internet, die sich damit aus der Ferne bedienen lassen. (GDI)

Template: parametrisierte Klasse. (GDI)

terminales Symbol: Nicht weiter zerlegbares Symbol einer Sprache; nicht-terminales Symbol. (GDI)

Terminationsfunktion: Dient zur Pr|fung der Termination einer Schleife; mu_ bei jedem Schleifendurchlauf um mindestens eins kleiner werden und stets positiv bleiben. (SWT 2)(GDI)

Termintreue Bedarfsoptimierung: Verschiebung einzelner Vorgdnge innerhalb ihrer Zeitpuffer, so da_ eine mvglichst gleichmd_ige Auslastung der Ressourcen erreicht wird (kapazitdtstreue Bedarfsoptimierung). (SWT 2)

Test fehleroffenbarender Unterbereiche: Der Test fehleroffenbarender Unterbereiche ist ein hvheres Testverfahren aus der Gruppe der Bereichstest. Er ist strukturorientiert und funktionsorientiert. (Liggesmeyer)

Test von Zustandsautomaten: funktionales Testverfahren, das eingesetzt wird, wenn als Programmspezifikation ein Zustandsautomat vorliegt. Anhand des Zustandsautomaten werden Testfdlle abgeleitet. (SWT 2)

Testdaten: Stichprobe der mvglichen Eingaben eines Programms, die f|r die Testdurchf|hrung verwendet werden. (SWT 2)(GDI)

Testdatengenerator: Werkzeug, das Unterst|tzung bei der Erzeugung von Testdaten f|r den dynamischen Test bietet. (Liggesmeyer)

Testfall: Satz von Testdaten, der die vollstdndige Ausf|hrung eines Pfads des zu testenden Programms verursacht. (SWT 2)(GDI)

Testfall: Satz von Testdaten, der die vollstdndige Ausf|hrung eines zu testenden Programms oder Moduls verursacht. (Liggesmeyer)

Testling: Programm, das getestet werden soll. (SWT 2)(GDI)

Testobjekt: Testling. (SWT 2)(GDI)

Testpfad: Durch einen Testfall ausgef|hrter Pfad eines Programms oder Moduls. (Liggesmeyer)

Testrahmengenerator: Werkzeug, das im Rahmen des Modultests f|r ein gegebenes Modul automatisch Testtreiber und dummies erzeugt. (Liggesmeyer)

Testtreiber: Stellt einen Testrahmen zur Verf|gung, der den interaktiven Aufruf der zu testenden Dienste einer Systemkomponente ermvglicht. (SWT 2)

Testtreiber: Testrahmen, der es ermvglicht den Testling interaktiv aufzurufen. (SWT 2)(GDI)

Testtreiber: Testtreiber bieten die f|r den Modultest notwendige Mvglichkeit zum interaktiven Aufruf der zu testenden Dienste. Testtreiber kvnnen automatisch durch einen Testrahmengenerator erzeugt werden. (Liggesmeyer)

Testvollstdndigkeit: Beurteilung der Vollstdndigkeit einer durchgef|hrten Stichprobe im Rahmen des dynamischen Tests. Eine mvglichst vollstdndige Testdurchf|hrung ist anzustreben. Eine Mvglichkeit zur Kontrolle der Testvollstdndigkeit ist die Ermittlung des erreichten \berdeckungsgrades. (Liggesmeyer)

This: Erlaubt es in Java, einen |berladenen Konstruktor der eigenen Klasse aufzurufen bzw. auf ein Attribut zuzugreifen, das denselben Namen wie ein Operationsparameter hat. (GDI)

Thread: Programm, in dem mehrere Aktivitdten, threads genannt, nebenldufig, d.h. quasi-parallel ausgef|hrt werden. (GDI)

three tier architecture: Drei-Schichten-Architektur. (GDI)

Tiefensuche: Ein bestimmtes Thema wird solange verfolgt, bis alle Informationen dar|ber vorliegen. (SWT 1)

Tool: Werkzeug. (SWT1, LE1)

Top Down-Test: Integrationstestverfahren. Integration von Modulen beginnend mit hohen Diensten in Richtung tieferer Dienste. Schrittweises Ersetzen der dummies durch die implementierten Module. (Liggesmeyer)

top-down-Methode: Vorgehensweise, bei der mit der hierarchisch hvchsten Systemkomponente begonnen und anschlie_end zu den tieferen Ebenen fortgeschritten wird. (SWT 2)

Total Quality Management: TQM (SWT 2)

TQM: Ganzheitliche, umfassende aber nicht klar abgegrenzte Unternehmensphilosophie, die das Ziel hat, die Prinzipien Primat der Qualitdt, Zustdndigkeit aller Mitarbeiter, Stdndige Verbesserung, Kundenorientierung, internes Kunden-Lieferanten-Verhdltnis und Proze_orientierung umzusetzen. (SWT 2)

Trainings-Handbuch: Besteht aus didaktisch durchdachten, aufeinander aufbauenden Aufgaben, die in Einzelschritte zerlegt und ausf|hrlich erldutert sind. Erlaubt es dem Benutzer, ohne Vorkenntnisse sofort etwas mit der Software zu tun und vermittelt rasch Erfolgserlebnisse. (SWT 1)

Transformations-Analyse: Methode, um ein SA-Modell in ein SD-Modell zu transformieren. (SWT 1)

Transition (H|rde, Zustands|bergang): Ein Knotentyp in einem Petri-Netz. Aktive Systemkomponente, die Informationen oder Material verarbeitet. (SWT 1)

Transition: Eine Transition verbindet einen Ausgangs- und einen Folgezustand. Sie kann nicht unterbrochen werden und wird stets durch ein Ereignis ausgelvst. Ausgangs- und Folgezustand kvnnen identisch sein. (OM)

Tupel: Element einer Relation, Zeile in einer Tabelle (SWT 1)

Tutorial: Trainings-Handbuch (SWT 1)

Tutorsystem: Hilft dem Benutzer beim Erlernen der Mensch-Computer-Schnittstelle, der Anwendungssoftware oder von Komponenten davon durch interaktive Lehr- und Lernprogramme. (SWT 1)

Typ: Gibt an, aus welchem Wertebereich die Werte sein d|rfen, die einem Attribut zugewiesen werden kvnnen, und legt fest, welche Operationen auf die Werte angewandt werden d|rfen. (GDI)

Typ: Jedes Attribut ist von einem bestimmten Typ. Er kann ein Standardtyp (z.B. Int), ein Aufzdhlungstyp, eine ?elementare Klasse oder eine Liste (list of ) sein. Der Typ wird auch im Sinne von Schnittstellen- oder Klassen-Spezifikation verwendet. Er legt fest, auf welche Botschaften die Objekte einer Klasse reagieren kvnnen, d.h. der Typ definiert die Schnittstelle der Objekte. Ein Typ wird implementiert durch ein oder mehrere Klassen. \berschreiben (overriding) Von \berschreiben bzw. Redefinition spricht man, wenn eine Unterklasse eine geerbte Operation der Oberklasse - unter dem gleichen Namen - neu implementiert. Beim \berschreiben m|ssen die Anzahl und Typen der Ein-/Ausgabeparameter gleichbleiben. Bei der Implementierung der |berschriebenen Operation wird im allgemeinen die entsprechende Operation der Oberklasse aufgerufen. (OM)

Typumwandlung: (conversion) Explizite oder implizite Anpassung der Typen von Attributen, wenn in einem Ausdruck oder einer Zuweisung Attribute mit unterschiedlichen Typen vorhanden sind. (GDI)

U

\berdeckungsgrad: Ma_ f|r den Grad der Vollstdndigkeit eines Tests bezogen auf ein bestimmtes Testverfahren. (SWT 2)(GDI)

\berdeckungsgrad: Ma_ f|r den Grad der Vollstdndigkeit eines Test bezogen auf ein bestimmtes Testverfahren. Der \berdeckungsgrad des Zweig|berdeckungstests kann als Quotient der bereits mit Testfdllen durchlaufenen Zweige und der Gesamtzahl der Zweige definiert werden. (Liggesmeyer)

\berladen: (overloading) Operationen mit gleichen Namen kvnnen mehrmals in einer Klasse vorkommen, wenn die Anzahl und/oder die Typen der Parameter unterschiedlich sind. Der Compiler ordnet anhand der Signatur die richtige Operation beim Aufruf zu. (GDI)

\berschreiben: Unterklasse enthdlt eine Operation mit gleichem Namen wie eine geerbte Operation. Dadurch wird die geerbte Operation ;verdeckt+ und kann neu definiert und implementiert werden. Ein Aufruf der ;verdeckten+ Operation ist nur |ber eine besondere Notation mvglich (in Java: super) (Verbergen). (GDI)

\bersetzer: Programm, das in einer Programmiersprache A (Quellsprache) abgefa_te Programme ohne Verdnderung der Semantik in Anweisungen einer Sprache B (Zielsprache) transformiert. (GDI)

UIMS: Erstellung einer grafischen Benutzungsoberfldche mit Hilfe einer grafischen Editors. Dialogstruktur und -dynamik werden prozedural oder durch Regeln beschrieben. Es wird eine Anwendungsprogramm-Schnittstelle (API) sowie die Schnittstelle zu einem oder mehreren GUI-Systemen generiert. (SWT 1)

UML: (Unified Modeling Language) Notation zur grafischen Darstellung objektorientierter Konzepte (objektorientierte Programmierung). Zur grafischen Darstellung gehvren Klassendiagramme, Objektdiagramme, Kollaborationsdiagramme und Sequenzdiagramme. (GDI)

UML: Unified Modeling Language, die von Booch, Rumbaugh und Jacobson bei der Rational Software Corporation entwickelt und 1997 von der OMG (Object Management Group) als Standard akzeptiert wurde. (OM)

Unicode: (UCS) genormter 16-Bit-Zeichensatz (65.469 Positionen), der die Schriftzeichen aller Verkehrssprachen der Welt aufnehmen soll (ASCII und Latin) (GDI)

Unterklasse: Erbt alle Attribute und Operationen der zugeordneten Oberklasse(n) (einfache Vererbung, Mehrfachvererbung). Besitzt zusdtzlich eigene Attribute und Operationen. Methodisches Mittel zur Bildung von Spezialisierungen. (SWT 1)

Unterklasse: Erbt alle Attribute und Operationen der zugeordneten Oberklasse(n) (Einfachvererbung, Mehrfachvererbung). Besitzt zusdtzlich eigene Attribute und Operationen. Methodisches Mittel zur Bildung von Spezialisierungen. (GDI)

Unterklasse: Jede Klasse, die in einer Vererbungshierarchie Eigenschaften und Verhalten von anderen Klassen erbt, ist eine Unterklasse dieser Klassen. Mit anderen Worten: Eine Unterklasse besitzt immer Oberklassen. (OM)

Unternehmensdatenmodell: Ganzheitliche Darstellung der Entitdtsmengen und ihrer Verkn|pfungen aller Bereiche eines Unternehmens unter Ber|cksichtigung der Schnittstellen zueinander in einheitlicher Form (SWT 1)

URL: (uniform resource locator) im WWW verwendete standardisierte Darstellung von Internetadressen; Aufbau: protokoll://domain-Name/Dokumentpfad. (GDI)

Ursache-Wirkungs-Analyse: Funktionsorientiertes, dynamisches Testverfahren, das die Spezifikation in eine graphische Form - den Ursache-Wirkungs-Graphen - umsetzt, aus dem |ber Zwischenschritte Testfdlle abgeleitet werden. (Liggesmeyer)

Ursache-Wirkungs-Diagramm: Diagrammdarstellung von Ursache-Wirkungs-Zusammenhdngen. Zu einem Problem (Wirkung) werden die Hauptursachen und Nebenursachen in Form von Fischgrdten grafisch angeordnet, daher auch Grdten-Diagramm bzw. nach seinem Erfinder Ishikawa-Diagramm genannt. (SWT 2)

Ursache-Wirkungs-Graph: Graphische Umsetzung einer Spezifikation eines Moduls im Rahmen der Ursache-Wirkungs-Analyse. Der Ursache-Wirkungs-Graph wird in eine Entscheidungstabelle transformiert, die als Basis f|r die Erzeugung von Testfdllen dient. (Liggesmeyer)

user guide: Benutzer-Leitfaden (SWT 1)

user interface management system: UIMS (SWT 1)

user support system: Benutzer-Unterst|tzungssystem (SWT 1)

V

Variable: Attribut, dem nacheinander durch Zuweisungen ein neuer Wert zugewiesen werden kann (lesender und schreibender Zugriff). (GDI)

Variante: Zeitgleich nebeneinander liegende Ausf|hrungsstdnde von Software-Elementen oder unterschiedlichen Implementierungen derselben Schnittstelle, d.h. gleiche Funktionalitdt (siehe auch Version). (SWT 2)

Verbalisierung: Gedanken und Vorstellungen in Worten ausdr|cken und damit ins Bewu_tsein bringen. In der Software-Technik bedeutet dies, aussagekrdftige Namen und geeignete Kommentare zu wdhlen und selbstdokumentierende Konzepte, Methoden und Sprachen einzusetzen. (SWT 2)

Verbalisierung: Verbesserung der Lesbarkeit eines Programms durch aussagekrdftige, mnemonische Bezeichnerwahl, geeignete Kommentare und Verwendung einer selbstdokumentierenden Programmiersprache. (SWT 1)(GDI)

Verbergen: Unterklasse enthdlt ein Attribut mit gleichem Namen wie ein geerbtes Attribut. Dadurch wird das geerbte Attribut ;verdeckt+. Ein Zugriff auf das ;verdeckte+ Attribut ist nur |ber eine besondere Notation mvglich (in Java super (\berschreiben). (GDI)

Vererbung: Attribute eines Generalisierungstyps werden an die zugehvrigen Spezialisierungstypen vererbt, d.h. die Spezialisierungstypen verf|gen ebenfalls |ber diese Attribute. (SWT 1)

Vererbung: Attribute und Operationen einer Oberklasse werden an die zugehvrigen Unterklassen vererbt. Man unterscheidet die Einfachvererbung und die Mehrfachvererbung. (GDI)

Vererbung: Attribute und Operationen einer Oberklasse werden an die zugehvrigen Unterklassen vererbt. Man unterscheidet die einfache Vererbung und die Mehrfachvererbung. (SWT 1)

Vererbung: Die Vererbung beschreibt die Beziehung zwischen einer allgemeineren Klasse und einer spezialisierten Klasse. Die spezialisierte Klasse erweitert die Liste der Attribute, Operationen und Assoziationen der Basisklasse. Operationen der Basisklasse d|rfen redefiniert werden. Es entsteht eine Klassenhierarchie oder Vererbungsstruktur. Au_er der ?Einfachvererbung, bei der Klassen eine Baumstruktur bilden, gibt es die ?Mehrfachvererbung (Netzstruktur). (OM)

Verfahren: Ausf|hrbare Vorschriften oder Anweisungen zum gezielten Einsatz von Methoden. (SWT1, LE1)

Verfeinerung: Dokumentation eines Programms in der Form, da_ die beim Programmentwurfsproze_ (schrittweise Verfeinerung) entstandenen Verfeinerungsebenen sichtbar sind und die Lesbarkeit eines Programms verbessern. (SWT 1)

Verhalten: Unter dem Verhalten eines Objekts sind die beobachtbaren Effekte aller Operationen zu verstehen, die auf das Objekt angewendet werden kvnnen. Das Verhalten einer Klasse wird bestimmt durch die Operationsaufrufe (Botschaften), auf die diese Klasse bzw. deren Objekte reagieren. (OM)

Verhaltensmuster: Verhaltensmuster befassen sich mit der Interaktion zwischen Objekten und Klassen. Sie beschreiben komplexe Kontrollfl|sse, die zur Laufzeit schwer nachvollziehbar sind. Sie lenken die Aufmerksamkeit weg vom Kontrollflu_ hin zu der Art und Weise, wie die Objekte interagieren. (OM)

Verifikation: Die Verifikation demonstriert mit mathematischen Mitteln die Konsistenz zwischen Spezifikation und Implementation. Im Rahmen der Verifikation wird die partielle Korrektheit eines Moduls bewiesen. Der Korrektheitsbeweis kann durch Anwendung des Hoare-Kalk|ls vollzogen werden. (Liggesmeyer)

Verifikation: Formale Methode, die mit mathematischen Mitteln die Konsistenz zwischen der Spezifikation (Vorbedingung, Nachbedingung) eines Programms und seiner Implementierung f|r alle mvglichen und erlaubten Eingaben beweist. Im Rahmen der Verifikation wird die partielle Korrektheit eines Programms bewiesen. (SWT 2)

Verifikation: Formale Methode, die mit mathematischen Mitteln die Konsistenz zwischen der Spezifikation (Vorbedingung, Nachbedingung) eines Programms und seiner Implementierung f|r alle mvglichen und erlaubten Eingaben beweist. Im Rahmen der Verifikation wird die partielle Korrektheit eines Programms bewiesen. (GDI)

Verifikationsregeln: Beschreiben die Auswirkungen einzelner Programmkonstruktionen (Zuweisung, Sequenz, Auswahl, Wiederholung) auf Zusicherungen bzw. geben an, wie Programmkonstruktionen kombiniert werden kvnnen. (SWT 2)(GDI)

Verkapselung: Auf die Attributwerte eines Objekts kann nur |ber die Operationen des Objekts zugegriffen werden. F|r andere Klassen und Objekte sind die Attribute und Attributwerte einer Klasse oder eines Objekts unsichtbar. (SWT 1)

Verkapselung: Die Verkapselung sagt aus, da_ zusammengehvrende Attribute und Operationen in einer Einheit zusammengef|gt sind. (OM)

verkettete Liste: Liste, deren Elemente durch Zeiger auf den Nachfolger (einfach verkettet) und den Vorgdnger (doppelt verkettet) miteinander verbunden sind. Jedes Element enthdlt neben den Daten bzw. einem Zeiger auf die Daten mindestens einen Zeiger. (GDI)

Verklemmung: Situation in einem Petri-Netz, in der keine Transition schalten kann, die aber bei einer anderen Schaltreihenfolge hdtte vermieden werden kvnnen. (SWT 1)

Verpacker: Ein Programm, das eine Schnittstelle f|r ein Programm zur Verf|gung stellt, um diesem Programm den Zugriff auf die Funktionalitdt eines anderen Programms zu ermvglichen. Das Verpacker-Programm stellt eine \bersetzung zwischen den Aufrufformaten des rufenden Programms (oft ein objektorientiertes Programm) und des gerufenen Programms (oft ein Altsystem) sowie zwischen den Datenstrukturen zur Verf|gung. (SWT 2)

Version: Ausf|hrungsstand eines Software-Elements zu einem bestimmten Zeitpunkt. Versionen sind zeitlich nacheinander liegende Ausprdgungen eines Software-Elements. Er wird in der Regel durch eine Nummer angegeben. Das Software-Konfigurationsmanagment mu_ eine Konvention zur Versionszdhlung und Versionsbezeichnung festlegen (Release). (SWT 2)

Vertikaler Prototyp: Realisiert ausgewdhlte Teile des Zielsystems vollstdndig |ber alle Ebenen hinweg z.B. eine Echtzeitfunktion (Labormuster), (horizontaler Prototyp). (SWT 2)

Verzweigung: Auswahl. (GDI)

Virtuelle Funktion: (r)polymorphe Operation (OM)

virtuelle Maschine: VM. (GDI)

VM: Bezeichnung f|r Java- Interpreter, die den Java-Byte-Code zur Laufzeit analysieren und interpretieren. (GDI)

V-Modell: Ein um die Aktivitdten Verifikation und Validation erweitertes Wasserfall-Modell, urspr|nglich f|r eingebettete, militdrische Entwicklungen vorgesehen. Inzwischen gibt es in Deutschland eine Weiterentwicklung, die auch andere Anwendungsklassen abdeckt (Vorgehensmodell der Bundeswehr und Bundesbehvrden). (SWT 2)

vollstdndige Entscheidungstabelle: Alle mvglichen Bedingungskombinationen sind als Regeln vorhanden (formal vollstdndig; 2n, n=Anzahl der Bedingungen) bzw. alle fachlich mvglichen Bedingungskombinationen sind vorhanden (inhaltlich vollstdndig). (SWT 1)

Vorbedingung: Die Vorbedingung beschreibt, welche Bedingungen vor dem Ausf|hren einer Verarbeitung erf|llt sein m|ssen, damit die Verarbeitung definiert ausgef|hrt werden kann. (OM)

Vorbedingung: Teil der Spezifikation eines Programms oder Programmteils, der eine Zusicherung vor Programmbeginn beschreibt. (SWT 2)

Vorbedingung: Teil der Spezifikation eines Programms oder Programmteils, der eine Zusicherung vor Programmbeginn beschreibt. (GDI)

Vorgang: Identifizierbare Aktivitdt, die innerhalb einer angemessenen Zeitdauer durchgef|hrt werden kann. Mehrere Vorgdnge werden zu Phasen zusammengefa?_t. (SWT 2)

Vorgangsdauer: Arbeitszeit, die f|r die Fertigstellung eines Vorgangs erforderlich ist. (SWT 2)

Vorwdrtsrechnung: Berechnung der fr|hen Termine, beginnend beim ersten Vorgang und endend beim letzten (R|ckwdrtsrechnung). (SWT 2)

Vorwdrtsverkettung: Feststellen aller Regeln, deren Wenn-Teil erf|llt ist. Dann Pr|fung, welche weiteren Regeln anhand der bereits ermittelten Fakten zutreffen kvnnten. Wiederholung dieses Vorgangs, bis der Regelinterpreter ein Ziel erreicht hat oder keine weiteren Mvglichkeiten mehr vorhanden sind. (SWT 1)

W

W3: Kurzform f|r WWW (GDI)

Walkthrough: Manuelle, informale Pr|fmethode, die in einer Teamsitzung Defekte und Probleme eines schriftlichen Pr|fobjekts identifiziert. (SWT 2)

Walkthrough: Manuelle, informale Pr|fmethode, die in einer Teamsitzung Defekte und Probleme eines schriftlichen Pr|fobjekts identifiziert. (GDI)

Warnier-Orr-Diagramm: Gekippte baumfvrmige Darstellung von linearen Kontrollstrukturen durch eine Klammernotation. (SWT 1)

Warteschlange: Datenstruktur mit den Operationen Einf|gen und Entfernen; realisiert das FIFO-Prinzip. (GDI)

Wartung: Beseitigung von Fehlern und Defekten, die nach der Inbetriebnahme eines Systems auftreten. (SWT1, LE1)

Wartung: Beseitigung, d.h. Lokalisierung und Behebung von Fehlerursachen in Software-Produkten, die in Betrieb sind, wenn die Fehlerwirkung bekannt ist. (SWT 1)

Wasserfall-Modell: Sequentielle, stufenweise und dokumentenorientierte Entwicklung eines Produkts, wobei jede Aktivitdt in der vollen Produktbreite durchgef|hrt wird und abgeschlossen sein mu_, bevor die ndchste Aktivitdt beginnt. (SWT 2)

Web: Kurzform f|r World Wide Web (GDI)

Werkzeug: In der Softwareentwicklung versteht man unter einem Werkzeug ein Programm, das als Hilfsmittel zur Entwicklung von Software eingesetzt wird. (OM)

Werkzeuge: Dienen zur automatischen Unterst|tzung von Methoden, Verfahren und Notationen (SWT 1)

White Box-Test: White Box-Tests erzeugen Testfdlle aus dem Quelltext eines Moduls. Die innere Struktur des Moduls mu_ aus diesem Grund bekannt sein. Die kontrollflu_orientierten und die datenflu_orientierten Tests sind Beispiele f|r White Box-Tests. (Liggesmeyer)

White Box-Testverfahren: Strukturtestverfahren. (SWT 2)(GDI)

Widget: Interaktionselement (SWT 1)(GDI)

Wiederholung: Alle Anweisungen, die im Wiederholungsteil einer Wiederholungs-Anweisung stehen, werden solange wiederholt, bis eine Bedingung den Abbruch der Wiederholung verursacht (Zdhlschleife, bedingte Wiederholung). (GDI)

Wiederholung: Wiederholte Ausf|hrung von Anweisungen in Abhdngigkeit von einer Bedingung oder f|r eine gegebene Wiederholungszahl (auch Schleife genannt). Man unterscheidet Wiederholungen mit Abfrage der Wiederholungsbedingung vor jedem Wiederholungsdurchlauf, nach jedem Wiederholungsdurchlauf und Wiederholungen mir fester Wiederholungsanzahl. (SWT 1)

Wiederverwendbarkeit: Software-Komponenten und -Teilsysteme werden mit dem Ziel entwickelt und in einem Archiv bereitgestellt, um in anderen Software-Systemen unverdndert oder modifiziert einsetzbar zu sein (Wiederverwendung). (SWT 2)

Wiederverwendung: Unverdnderte oder modifizierte Verwendung bereits vorhandener, eigener oder zugekaufter Software-Komponenten oder -Teilsysteme in neuen Software-Systemen (Wiederverwendbarkeit) (SWT 2)

WIMP (Windows, Icons, MousePointer): Interaktionstechnik unter Verwendung von Fenstern, Piktogrammen und Mauszeigern.

World Wide Web: WWW (GDI)

wrapper: Verpacker. (SWT 2)

Wurzelobjekt: Ein Objekt in einem Objekt-Graphen, von dem aus alle anderen Objekte des Graphen durch die Verfolgung von Referenzen erreicht werden kvnnen. (GDI)

WWW: (World Wide Web) Informationssystem im Internet, das auf der Hypertext-Technik basiert; ermvglicht au_erdem den Zugriff auf die anderen Internetdienste. (GDI)

WWW-Browser: Software, |ber die Benutzer die Dienstleistungen des Internet, insbesondere des WWW, in Anspruch nehmen kvnnen. Durch Angabe der URL wird das Computersystem, das die jeweilige Dienstleistung anbietet, eindeutig adressiert. (GDI)

X

X Windows System: Am MIT entwickeltes graphisches Fenstersystem. Quasistandard auf allen UNIX-Plattformen.

Y

Z

Zdhlschleife: Wiederholungs-Anweisung, bei der die Anzahl der Wiederholungen durch eine Zdhlvariable festgelegt ist, die einen diskreten Wertebereich aufwdrts oder abwdrts durchlduft (for (Start; Ende; AufOderAb) ? ...? ). (GDI)

Zeichenkette: Aneinanderreihung von einzelnen Zeichen; in Java werden Zeichenketten durch Objekte dargestellt. (GDI)

Zeitbehaftetes Petri-Netz: hvheres Petri-Netz, bei dem Stellen oder Transitionen mit einem deterministischen oder stochastischen Zeitverbrauch versehen werden kvnnen. (SWT 1)

Zeitkomplexitdt: Laufzeit eines Programms in Abhdngigkeit vom Umfang der Eingaben. (GDI)

Zeitspezifikationen: In Real Time Analysis kvnnen absolute Zeitanforderungen zwischen externen Eingabe- und Ausgabeereignissen durch eine Zeitspezifikationstabelle festgelegt werden. Au_erdem kvnnen Wiederholungszyklen als Attribute von elementaren Kontrollfl|ssen angegeben werden. (SWT 1)

Zentraleinheit: Teil eines Computers, in der die eigentliche Informationsverarbeitung stattfindet; besteht aus Prozessor und Arbeitsspeicher. (GDI)

Zufallstest: Der Zufallstest ist ein dynamisches Black Box-Testverfahren, das Testfdlle zufallsgesteuert generiert. (Liggesmeyer)

Zufallstest: funktionales Testverfahren, das Testfdlle zufallsgesteuert generiert. (SWT 2)

Zusicherung: Meist in Form eines boole'schen Ausdrucks beschriebene Eigenschaft oder beschriebener Zustand, der an einer bestimmten Stelle eines Programms immer gilt. Im Rahmen der Verifikation kann das Eingangs- und Ausgangsverhalten eines Programms durch Anfangszusicherungen (Vorbedingungen) und Endezusicherungen (Nachbedingungen) spezifiziert werden. (SWT 2)

Zusicherung: Meist in Form eines booleschen Ausdrucks beschriebene Eigenschaft oder beschriebener Zustand, der an einer bestimmten Stelle eines Programms immer gilt. Im Rahmen der Verifikation kann das Eingangs- und Ausgangsverhalten eines Programms durch Anfangszusicherungen (Vorbedingungen) und Endezusicherungen (Nachbedingungen) spezifiziert werden. (GDI)

Zusicherung: Zusicherungen (assertions) sind wahre Aussagen, die an bestimmten Stellen eines Programms g|ltig sind. Im Rahmen der Verifikation kann die Funktionalitdt eines Moduls oder Programms durch eine Ausgangszusicherung spezifiziert werden. (Liggesmeyer)

Zustand: Ein Zustand eines Zustandsautomaten ist eine Zeitspanne, in der ein Objekt auf ein Ereignis wartet. Ein Zustand besteht solange, bis ein Ereignis eintritt, das eine Transition auslvst. Der Zustand eines Objekts wird bestimmt durch seine Attributwerte und seine Verbindungen (links) zu anderen Objekten, die zu einem bestimmten Zeitpunkt existieren. Zustandsautomat (finite state machine) Ein Zustandsautomat besteht aus Zustdnden und Transitionen. Er hat einen Anfangszustand und kann einen Endzustand besitzen. (OM)

Zustandsautomat: Besteht aus einer endlichen Anzahl interner Zustdnde. Zwischen den Zustdnden gibt es Zustands|bergdnge, die in Abhdngigkeit von Eingaben oder Ereignissen durchgef|hrt werden. Eine Ausgabe oder Aktion kann beim Zustands|bergang erfolgen (Mealy-Automat) oder in einem Zustand (Moore-Automat). (SWT 1)

Zustandsdiagramm: Das Zustandsdiagramm ist eine grafische Reprdsentation des Zustandsautomaten. (OM)

Zustandsdiagramm: Grafische Darstellungsform eines Zustandsautomaten. Die Zustdnde werden entweder als Kreise oder als Rechtecke dargestellt. Die Zustands|bergdnge werden durch beschriftete Pfeile angegeben (Eingabe/Ausgabe). (SWT 1)

Zustandsmatrix: In Matrixform werden entweder die Zustdnde oder Ereignisse oder der Ausgangszustand und der Zielzustand als Matrixdimensionen aufgetragen (Zustandsautomat). (SWT 1)

Zustandsmuster: Das Zustandsmuster ist ein Entwurfsmuster, mit dem Objekt-Lebenszyklen des OOA-Modells systematisch in ein OOD-Klassendiagramm umgesetzt werden kvnnen. Es ist insbesondere f|r die Realisierung komplexer Zustandsautomaten gedacht. (OM)

Zustandstabelle: In Spaltenform werden der aktuelle Zustand, das Ereignis, die Aktion und der Folgezustand eines Zustandsautomaten dargestellt. (SWT 1)

Zuweisung: (assignment) Einfache Anweisung, bei der einem Attribut ein errechneter oder fester Wert zugewiesen wird, d.h. dieser Wert wird in die Speicherzelle(n) des Attributs eingetragen und ;|berschreibt+ bzw. lvscht einen eventuell bereits vorhandenen Wert (schreibender Zugriff). (GDI)

Zweig: Ein Programmzweig entspricht einer gerichteten Kante des Kontrollflu_graphen. Der Zweig|berdeckungstest fordert die Ausf|hrung aller Zweige. (Liggesmeyer)

Zweig|berdeckungstest: Der Zweig|berdeckungstest ist ein dynamisches, kontrollflu_orientiertes Testverfahren. Er fordert die \berdeckung aller Zweige des Kontrollflu_graphen eines Moduls. Der Zweig|berdeckungstest gilt als minimales Testkriterium. (Liggesmeyer)

Zweig|berdeckungstest: kontrollflu_orientiertes Testverfahren, das die \berdeckung aller Zweige, d.h. aller Kanten des Kontrollflu_graphen fordert. (SWT 2)(GDI)

Zwei-Schichten-Architektur: Bei einer Zwei-Schichten-Architektur sind die Benutzungsoberfldche und das Fachkonzept fest in einer Schicht verzahnt. Die zweite Schicht realisiert die Datenhaltung. (OM)

Zyklomatische Zahl: Die zyklomatische Zahl ist eine Metrik zur Komplexitdt von Kontrollflu_graphen. Sie gibt die Anzahl der linear unabhdngigen Pfade eines Kontrollflu_graphen bzw. eines durch einen Kontrollflu_graphen dargestellten Moduls an. (Liggesmeyer)

zyklomatische Zahl: Metrik zur Berechnung der Komplexitdt von Kontrollflu_graphen. Sie gibt die Anzahl der linear unabhdngigen Pfade eines Kontrollflu_graphen an. Vorgeschlagen von McCabe. (SWT 2)

   

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