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Glossar

Unser Glossar soll Ihnen helfen, sich in der Welt der medizinischen Ausdrücken zurechtzufinden.

Glossar/Glossary    


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z #

Wählen Sie den Anfangsbuchstaben des gesuchten Begriffs aus der obenstehenden Liste, um zum entsprechenden Abschnitt des Glossars zu springen. Beginnt der gesuchte Begriff mit einer Ziffer oder einem Sonderzeichen, wählen Sie '#'.


- A -

Acarizide: Mittel zum Abtöten von Hausstaubmilben (Spray, Schaum)

Allergen: Antigene, zum Beispiel Pollen, Milben, Nahrungsmittel, Medikamente, etc., die eine Allergie verursachen. Pollenallergene sind biologische Moleküle (Proteine, = Eiweiße), die sogenannte "Epitope" in ihrer räumlichen Struktur aufweisen - diese haben eine Art "Schlüssel - Schloss - Funktion und sind vorwiegend an der Oberfläche der Pollenkörner angeordnet. Über ihre wahre Natur, ihre genaue biologische Funktion, ist noch recht wenig bekannt, obwohl ihre chemische Struktur zum Teil bis in alle Einzelheiten bekannt ist. Im Prinzip dienen sie als Informationsträger zum Austausch von Informationen zwischen männlicher und weiblicher Blüte. Warum sie aber manchen Menschen Unannehmlichkeiten bereiten, wissen wir bis heute nicht

Allergenpotenz: Einige Pollenallergene (Gräser, Birke, Beifuss, Ragweed) sind dem menschlichen Immunsystem als "Feind" wohlbekannt, andere scheinen unser Immunsystem nicht sonderlich zu interessieren. So gibt es in Mitteleuropa in der Luft im Laufe des Jahres wesentlich mehr Brennesselpollen oder auch Kiefernpollen als Gräserpollen - dennoch sind Allergien gegen beide unbekannt. Es liegt also anscheinend an der chemischen Struktur, ob unser Körper gewisse Eiweiße als gefährlich oder harmlos einstuft.

Allergenität: siehe Allergenpotenz

Allergie: Sammelbezeichnung für überschießende Reaktionen des Körpers auf an sich harmlose Stoffe. Eine Fehlfunktion des Immunsystems, die zu Überproduktion von Abwehrstoffen (Antikörpern) führt. 

Allergische Reaktionen: immunologisch vermittelte Reaktion, vgl. Atopie

Allergologe: ein Arzt, der eine Fachausbildung für Allergologie und Immunologie abgeschlossen hat.

Anamnese: Befragung des Patienten durch den Arzt, um u.a. Einzelheiten über das allergische Geschehen zu erfahren

Anaphylaxie: heftige systemische Reaktion auf ein (Nahrungsmittel-)Allergen 

Anaphylaktischer Schock: Schwerste allergische Reaktion, die mit einem Kreislaufzusammenbruch der durch zu rasche Ausschüttung von Histamin, Serotonin und anderer gefäßerweiternder Stoffe im Rahmen einer allergischen Reaktion zustande kommt, einhergeht. Es muss sofort ärztliche Hilfe geleistet werden.

Angioödem:  lokale Schwellung der Haut und des Unterhautgewebes. Es (Quincke-Ödem) tritt auf, wenn eine Urtikaria tiefere Hautschichten befällt und eine Schwellung verursacht. Die am häufigsten betroffenen Körperteile sind Mund, Augen, Zunge, Genitalien, Hände und Füsse. Im Gegensatz zur Urtikaria juckt ein Angioödem normalerweise nicht.

Antigen: ein Fremdmolekül, im allgemeinen ein Protein (oder Teil eines Proteins), das den Körper zur Bildung von Antikörpern oder zu zellvermittelten Immunreaktionen veranlasst. 

Antihistaminika: Medikamente, die die Histaminausschüttung aus der Mastzelle hemmen.

Antikörper: Eiweisse, die gegen spezifische Antigene (Allergene) wirken, d.h. mit diesen eine chemische Reaktion eingehen. IgG, IgA, IgM, IgE, IgD: Sie besitzen alle eine unterschiedliche Struktur und Funktion. Spezifisches biologisches Molekül (Immunglobulin), das vom Immunsystem erzeugt wird um Allergene (körperfremdes Eiweiss) zu bekämpfen.

Asthma: Allergologen sprechen bereits von Asthma, wenn es zu Schwierigkeiten bei der Atmung kommt, ungeachtet der Schwere der Erscheinungen. Beim Asthma ist das Ausatmen erschwert. Schwere Asthmaattacken können tödlich enden.

Asthma bronchiale: Rückgängige Verengung der Atemwege, Atemnot, pfeifende Atemgeräusche.

Atopie: Ungewöhnliche Bereitschaft, auf bestimmte Substanzen in der Umgebung auf besondere Art und Weise zu reagieren (z B Graserpollen, Pilzsporen bestimmte Nahrungsmittel)

Atopiker: sind Menschen, deren Immunsystem übermäßig reagiert Sie neigen zu allergischen Reaktionen wie z B Heuschnupfen allergischem Asthma und Neurodermitis. Die allergische Veranlagung wurde ererbt (im Volksmund Allergiker)

Atopisch: anfällig für die Entwicklung einer IgE-vermittelten Allergie

Atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem: ist eine chronisch-rezidivierende  Dermatitis an der Beugeseite der Arme und Beine. 85% dieser Patienten haben eine atopische Disposition. Teil des Atopiesyndroms (Asthma, Heuschnupfen, Ekzem). Weitere Bezeichnung für Neurodermitis Hauterkrankung mit trockener juckender z T entzündeter Haut die zum sog ->• atopischen Formenkreis zahlt

Atopisches Ekzem:  siehe atopische Dermatitis

Atopischer Formenkreis: Zu den Erkrankungen des atopischen Formenkreises zahlen verschiedene allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen, allergisches Bronchialasthma allergische Bindehautentzündung und Neurodermitis.

Atrophie: Rückbildung eines Körperorgans. In der Dermatologie: Hautverdünnung.

Ausschleichen: Allmähliches Absetzen eines Medikamentes durch immer seltenere Gabe oder durch Gabe eines leichteren Wirkstoffes.

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- B -

Befruchtung: der sexuelle Akt, wenn der männliche Zellkern aus dem Pollenkorn mit der Eizelle verschmilzt (nach der Bestäubung).

Bestäubung: die Übertragung von Pollen auf die weibliche Blüte (auf die Narbe). Ist noch keine Befruchtung!

Beugeekzem: Typisches Ekzem des Neurodermitikers in den Ellenbeugen oder Kniebeugen

Biogene Amine: wie Histamin, Phenyläthylamin, Tyramin sind chemische Verbindungen, die natürlicherweise im menschlichen Körper vorkommen und die zum Beispiel für Verdauung, Körpertemperatur, Blutkreislauf, Atmung und Biorhythmus verantwortlich sind. Biogene Amine kommen auch als natürliche Bestandteile in bestimmten Nahrungsmitteln vor. Nahrungsmittel, die durch Fermentierung oder Reifung erzeugt werden und Produkte, die reich an zersetztem Protein sind, enthalten eine große Menge biogener Amine.

Bio-Aktivierung: Umwandlung eines -> Pro-Drug in ein wirksameres Medikament im Körper.

Blutplasma: die Flüssigkeit, die übrigbleibt, nachdem die Blutkörperchen durch Zentrifugieren abgeschieden wurden.

Bluttest: eine kleine Menge Blutplasma wird verwendet um im Labor Antigen - Antikörper - Reaktionen durchzuführen. Das geschieht entweder mit radioaktiv markierten Antigenen (RAST, CAP) oder mit immunochemischen Färbemetoden (ELISA). Damit kann man die Menge von Antikörpern, die sich im Blut befinden, quantifizieren.

B - Lymphozyten: Antikörper (Immunglobulin) produzierende Lymphzellen aus dem Knochenmark. Auch einfach B-Zellen gennant.
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- C -

Ceramid: Wichtiger Bestandteil der Fette in der Hornschicht, die - wie Mörtel zwischen den Ziegelsteinen einer Mauer-zwischen den Hornzellen eingelagert sind. Die Ceramide normalisieren den Feuchtigkeitshaushalt der Haut

Corium: Lateinische Bezeichnung für die Lederhaut die mittlere der drei Hautschichten

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- D -

DBPCFC: Plazebo-kontrollierter Doppelblind-Provokationsversuch (engl. double-blind-placebo-controlled food challenge)

Dermatologie: Lehre von den Hautkrankheiten, einzelne, einfachere Hautkrankheiten können auch von Allgemeinmedizinern behandelt werden, schwerere Fälle sollten aber von Fachärzten (Dermatologen) behandelt werden.

Dermatitis: Hautentzündung EAST: s. RAST, nur statt eines radioaktiv markierten Anti-IgE wird im Rahmen der Untersuchung ein enzymmarkiertes Anti-IgE eingesetzt.

Desensibilisierung: Kausale Therapie, um die allergisehe Überempfindlichkeit des Organismus gegenüber Allergenen herabzusetzen. Sie kann mittels subkutaner Injektion, oraler oder sublingualer Applikation (Verabreichung) des Allergenextrakts, wie z.B. Milbe, Pollen etc. erfolgen.

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- E -

Effloreszenzen: "Hautblüten" verschieden Formen eines Erscheinungsbildes einer Hauterkrankung so z.B. psoriasiform, erythemato-squamöse usw.

Eigenblut-Therapie: braucht der Allergiker nicht. Es handelt sich dabei um Entnahme von Venenblut und eventuell Vermischung mit Pflanzenlektinen (Echinacin), Zusatz von Sauerstoff oder Ozon, oder Bestrahlung mit UV-Licht und intramuskuläre Re-Injektion zur Aktivierung von Immunfunktionen.

Ekzem: Intoleranzreaktion der Haut, die sich in Form von Rötung, Schuppung, Juckreiz, Hautverdickung (Lichenifizierung) und naessenden Reaktionen äussert. Sammelbegriff für bestimmte, oft allergische Entzündungsreaktionen der Haut, meistens verbunden mit Juckreiz.

Emulgatoren: Stoffe die die Bildung von  Emulsionen ermöglichen und deren Stabilität verbessern. Auf diese Weise werden Fett und Wasser fein vermengt (dispergiert).

Emulsion: Feinste Verteilung zweier nicht ineinander loeslicher Flüssigkeiten wie Oel und Wasser

Enterokolitis: Entzündung der Schleimhaut des Dünn- und Dickdarms.

Enzyme: Substanzen, die biochemische Reaktionen beschleunigen. Körpereigene Substanzen, die natürliche chemische Prozesse regulieren.

Eosinophile Granulozyten: aus dem Knochenmark stammende, mit Eosin stark färbbare weisse Blutkörperchen mit besonders aggressiven Enzymen. Bei allergischen Erkrankungen und bei Parasitenbefall kommt es zu einer Vermehrung von Eosinophilen, zur Verminderung bei Cortison- Therapien.

Epidermis: Lateinische Bezeichnung für Oberhaut, die oberste Hautschicht

Epikutantest: Allergenextrakte oder der originale Allergenträger werden auf die Haut aufgebracht und wirken dort einige Zeit auf die Haut ein (üblicherweise ein bis zwei Tage).

Epitop: die räumlich angeordnete chemische Struktur eines Antigens, die von einem Antikörper erkannt und gebunden wird. Nur kleine, determinierte Bereiche des Allergenmoleküls werden von den Komponenten des Immunsystems erkannt; diese werden als Epitope bezeichnet. Die Regionen des Allergens, die Immunglobuline binden, bezeichnet man als B-Zell-Epitope. Sie befinden sich meist an der Oberfläche des nativen Moleküls und sind somit leicht für Antikörper zugänglich. Die Bindungsfähigkeit der Allergene für IgE-Anti-körper hängt hauptsächlich von der räumlichen Anordnung (Konformation) der Proteine ab.
T-Zell-Epitope nennt man die Regionen eines Allergens, die von T-Lymphozyten erkannt werden. Sie sind durch ein bestimmtes Muster in der Aminosäuresequenz charakterisiert (sequenzabhängige Epitope) und können in nahezu allen Regionen eines Proteins auftreten . Die Epitope können bei verschiedenen Allergikern unterschiedlich sein .

Erythemato-squamös: Hauterscheinungen welche rötlich und schuppend imponieren

Exanthem: Ausschlag, teils sich über grosse Anteile oder den ganzen Körper auftretende Effloreszenzen

Exsikkationsekzem: Austrocknungsekzem Hautrötung Schuppung der Haut infolge von massiven Reinigungsprozessen und dem häufigen Gebrauch von Seifen und Schaumbaedern

Extrinsische Proteine: Moleküle, die nicht vom eigenen Körper produziert werden und daher als körperfremd angesehen werden.

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- F -

(kein Eintrag)
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- G -

Galenik: Zubereitung eines äußerlichen Medikamentes, wird bestimmt über den Fettgehalt (z.B. Creme, Salbe).

Gametophyt: Pflanzen haben einen "Generationswechsel". Es geht jeweils eine generative aus einer vegetativen Generation hervor und umgekehrt. Üblicherweise haben Sie es mit der vegetativen Generation, dem "Kormophyten" zu tun, die pro Zellkern mehrfache Chromosomensätze besitzt. Die generative Generation ist in der sexuellen Phase in Form von weiblichen und männlichen Gametophyten repräsentiert (Embryosack mit den Eizellen, bzw. Pollenkörner). Sie sind mit nur einem Chromosomensatz ausgestattet. Somit ist das (mehrzellige) Pollenkorn eine eigene Pflanze mit unterschiedlichem Aussehen, aber einfach eine andere Generation ein und derselben Pflanze.

Gegensensibilisierung: Eher ungeeignete Versuche zur Allergietherapie mit Patientenserum, das während der Zeit der stärksten Reaktionen abgenommen wird. Vor der nächsten Pollensaison werden Verdünnungen des speziell zubereiteten Serums in ansteigender Konzentration geimpft.

Glukoronsäure: Eine „Entgiftungssubstanz" des Organismus, die sich an andere Stoffe (auch Medikamente) koppelt, damit diese durch die Niere ausgeschieden werden können.

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- H -

Hapten
Niedermolekulare Substanzen, die sich mit einem Antikörper verbinden können, aber allein keine Bildung von Antikörpern hervorrufen, nennt man Haptene. Das Hapten induziert erst dann, wenn es an einen hochmolekularen Träger gekoppelt ist, eine Immunantwort. Viele Arzneimittel, Kosmetika, Arbeitsstoffe und Substanzen des täglichen Bedarfs sind Haptene.

Hautpflege: Gesamtheit aller Massnahmen um der Haut einen Schutz zu bieten und Umweltnoxen von der Haut möglichst fernzuhalten.

Histamin: Wird bei der allergischen Reaktion aus der Mastzelle ausgeschüttet, verantwortlich für die allergischen Symptome. Eine sogenannte Mediatorsubstanz, auch als biologisch aktive Substanz bezeichnet. Wird auch als Positivtestlösung bei der Hautpricktestung verwendet. Bei der allergischen Reaktion wird Histamin freigesetzt. Es bewirkt eine Schwellung und intensivere Durchblutung des umliegenden Gewebes (Sekretbildung), um den vermeintlichen Feind rasch auszuwaschen. Histamin ist auch in den Brennhaaren der Brennessel enthalten, die Wirkung ist somit jedermann klar.

Hydrolipidsystem: Natürlicher Schutzmantel der Haut bestehend aus Wasser, Hauttalg (Lipiden) und feuchtigkeitsbindenden Substanzen (Urea) Das Hydrolipidsystem ist für die Barrierefunktion der Haut verantwortlich Dies bedeutet Schutz vor dem Eindringen schädlicher Stoffe sowie vor Austrocknung

Hypoallergen: Substanzen oder Substanzgemische welche nachweislich wenig Allergien (Überreaktionen) verursachen.

Hypoallergene Nahrungsmittel: Nahrungsmittel mit einer sehr sehr geringen Restallergenität -speziell für Allergiker gut geeignet

Hyposensibilisierung: Desensibilisierung, Methode der Allergietherapie. Auch Immunotherapie.

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- I -

Ig: Immunglobulin oder Antikörper

Immunoglobulin E (IgE): Antikörper, die bei der allergisehen Reaktion des Typ I (Soforttyp) die entscheidende Rolle spielen, wurde erst 1967 von Johansson und Ishizaka entdeckt.

Immunoglobulin G (IgG): Antikörper, die durch die Hyposensibilisierung häufig stark erhöht werden. Sie sollen als Schutz gegen das Allergen wirken.

Immunkrankheiten: Dauerhafte oder zeitweilige Erkrankungen des Abwehrsystems des Körpers.

Immunsystem: Abwehrsystem des Körpers, die Gesamtheit der körpereigenen Abwehrmechanismen, zu dem spezialisierte Organe, Gewebe, Zellen und Moleküle gehören. Die Lymphknoten, die Milz, das Knochenmark, die Thymusdrüse und die Mandeln spielen eine Rolle, ebenso wie spezialisierte weisse Blutkörperchen (Lymphozyten), Fresszellen (Makrophagen), Blutplättchen, verschiedene Mediatoren, oder Interferon. Die Lymphozyten kontrollieren in gegenseitiger Beeinflussung die Produktion von Antikörpern und Makrophagen, welche die körperfremden Moleküle "fressen" und zerlegen. Die bei der Allergie wichtigen Immunglobulin E (IgE) - produzierenden Zellen des Immunsystems sind eigentlich zur Abwehr von Endoparasiten (z.B. Darmwürmern) gedacht.

Immuntherapie: s. Desensibilisierung

Indikation: Krankheitsbild oder Diagnose, Grund zum Beginn einer Behandlung.

Inflammation: Entzündung.

Infloreszenz: Ein Büschel von Blüten, also ein Blütenstand, der aus einer einzigen Knospe hervorsprießt.

Inhalationsallergene: Allergene in der Umgebungsluft, die eingeatmet werden, wie z.B. Pollen, Schimmelpilze, Milben, Hausstaub, Mehlstaub, etc.

Insektenbestäubung: der Transfer von Pollen von einer Blüte zur anderen durch Insekten.

Interferon: ein vom Immunsystem produziertes Eiweiß, das der Abwehr von Viren dient.

Intrakutan: In die Haut

Intrakutan-Test: Allergietest an der Haut, der am Rücken des Patienten durchgeführt wird: durch Injektion von Allergenextrakten direkt in die Haut (intrakutan), etwas schmerzhafter als der Haut-Prick-Test, aber mindestens viel empfindlicher.

Intoleranz: Nicht alles, was wie eine Allergie aussieht muß auch wirklich eine Reaktion des Immunsystems sein. Bei der Intoleranz handelt es sich um Unverträglichkeiten oder Widerstandslosigkeit des Körpers gegen unterschiedliche Stoffe. Das Endergebnis ist gleich wie bei einer Allergie, aber der Mechanismus ist ein anderer. Es kommt zu direkter, nicht vom Immunsystem gesteuerter Degranulation der Mastzellen und Histamin- Ausschüttung. Viele Nahrungsmittelallergien sind Intoleranzen!

Intoleranz-Reaktionen: aufgrund eines Enzymmangels z.B. Lactasemangel

In-vivo: Beim Menschen, am Lebenden

In-vitro: Im "Reagenzglas", d.h. ausserhalb des Menschen

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- J -

(kein Eintrag)
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- K -

Kolitis: entzündliche Krankheit des Dickdarms

Konjunktivitis: Bindehautentzündung, verbunden mit geröteten, tränenden, geschwollenen Augen

Konservierungsmittel: Stoffe die verhindern, dass es in der Wasserphase von Emulsionen zu einem vermehrten Bakterienwachstum kommt

Kontaktdermatitis: Dermatitis nach direktem Hautkontakt mit einem Allergen 

Kontaktekzem: Entzündliche Reaktion der Haut auf eine äußerlich einwirkende allergene Substanz.

Kontraindikation: Gegenanzeige, Umstand, der eine bestimmte Behandlung trotz gegebener -> Indikation verbietet.

Kortison: Wichtigster Vertreter der in der -> Nebennierenrinde produzierten Hormone. Auch Hydrokortison oder Kortisol genannt. Nebennierenrindenhormon, wirkt allgemein entzündungshemmend, antiproliferativ und senkt so gewissermassen den lokalen Umsatz eines Lebensprozesses. Darf nicht über einen zu langen Zeitraum ohne ärztliche Kontrolle verwendet werden. Kortikoide sind künstlich hergestellte Substanzen, die dem körpereigenen -> Kortison nachempfunden sind.

Kreuzreaktivität: Verschiedene Allergenquellen: enthalten gemeinsame, allergen wirkende Bestandteile.

Kreuzreaktion: Botanisch eng verwandte Pflanzen zeigen auch große Ähnlichkeiten in der chemischen Natur ihrer Pollenallergene. Daher können Pollen aus der engeren Verwandtschaft auch ähnlich starke allergische Reaktionen hervorrufen. (So reagieren Birkenpollen - Allergiker auch auf Pollen der nahe verwandten Erle).
Allerdings gibt es auch Kreuzreaktionen, die offenbar auf rein zufälligen Ähnlichkeiten von Molekülen beruhen. Bei den sogenannten "pollenassoziierten Nahrungsmittelallergien" ist das der Fall. Birkenpollen - Allergiker vertragen oft keine rohen Äpfel, Ähnliches zeigt das sogenannte "Beifuss - Sellerie - Karotten - Syndrom". Man erklärt sich diesen Effekt damit, dass wahrscheinlich in der räumlichen Anordnung der Aminosäuren in den betreffenden Eiweissmolekülen entscheidende Kombinationen an exakt der gleichen Stelle zu finden sind, obwohl der Rest des Moleküls völlig unterschiedlich vom jeweils anderen Allergen ist. Kreuzreaktionen werden auf das Vorhandensein ähnlicher oder identischer Epitope zurückgeführt.
Neben Kreuzreaktionen zwischen taxonomisch verwandten Allergenquellen wie z.B. Gräsern und Getreide gibt es zahlreiche Kreuzreaktionen zwischen taxonomisch fremden Allergenquellen wie z.B. Pollen und Nahrungsmitteln. Bei diesen Reaktionen spielt Profilin eine zentrale Rolle.

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- L -

Lokalisation: Dermatologisch: genaue Bestimmung der Krankheitsbilder am Körper.

Luftverschmutzung: Es gibt Überlegungen, dass zumindest manche Pflanzen Pollen mit mehr allergenen Inhaltsstoffen produzieren, wenn sie unter Luftverschmutzung leiden. Das bedeutet, dass beispielsweise Bäume, die an stark befahrenen Straßen stehen, "gefährlichere" Pollen produzieren als dieselbe Art in Reinluftgebieten. Auch wir Menschen scheinen unter Luftverschmutzung eher Allergien zu entwickeln. Zur Zeit beschäftigen sich zahlreiche Forscherteams mit diesem Problem, Klarheit gibt es bislang leider noch keine.

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- M -

Mastzelle: eine Zellart, die unter der Haut- und Schleimhautoberfläche des Körpers vorkommt und dazu veranlasst werden kann, Entzündungssubstanzen (Mediatoren), zum Beispiel im Verlauf einer allergischen Reaktion, abzugeben. Sie enthalten Histamin, aber daneben auch weitere Botenstoffe, die vor allem an das Immunsystem gerichtet sind. IgE - Antikörper finden an den Mastzellen Rezeptoren, also "Andockstellen", die es ihnen erlauben, das Blut auf allergene Moleküle hin zu überprüfen. 

Mediatoren: Entzündungssubstanzen, die zum Beispiel von Mastzellen nach vorherigem Allergenkontakt freigesetzt werden, wodurch eine allergische Reaktion ausgelöst wird. Andere Mediatoren spielen bei der normalen Immunregulierung eine Rolle.

Mono-Sensibilisierung: Empfindlichkeit auf ein einziges Allergen.

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- N -

 

Nahrungsmittelaversion: Abneigung oder Vermeidung von bestimmten Nahrungsmitteln aus rein psychologischen Gründen

Nahrungsmittelallergen: der Teil eines Nahrungsmittels, der das Immun- oder Abwehrsystem von Personen mit Nahrungsmittelallergie dazu anregt, spezifisches gegen bestimmte Nahrungsmittelproteine gerichtetes IgE zu bilden. Die meisten Nahrungsmittelallergene sind Proteine, nicht Kohlenhydrate oder Fette.

Nahrungsmittelallergie: jede Unverträglichkeit eines ansonsten unschädlichen  Nahrungsmittels, die das Immun- oder Abwehrsystem des Körpers miteinbezieht und zur Bildung von IgE-Antikörpern führt.

Nahrungsmittelintoleranz: Sammelbegriff für eine Unverträglichkeit eines Nahrungsmittels oder eines Nahrungsmittelbestandteils, die das Immun- oder Abwehrsystern des Körpers nicht miteinbezieht

Nahrungsmittelunverträglichkeit: Toxische Reaktionen z.B. durch mit Enterotoxin-bildenden Stämmen von Staphylococcus aureus kontaminierte Nahrungsmittel

Nahrungsmittelzusatzstoff:  eine Substanz, die einem Nahrungsmittel zu irgendeinem Zeitpunkt der Produktion hinzugefügt oder bei der Zubereitung oder zur Oberflächenbehandlung des Nahrungsmittels verwendet wird, um Qualität, Konsistenz, Geschmack, Geruch, alkalische oder saure Beschaffenheit zu erhalten oder um eine andere technologische Funktion im Zusammenhang mit dem Nahrungsmittel zu erfüllen.

Nebennierenrinde: Drüsenorgan am oberen Pol der Niere, produziert ca. 40 unterschiedliche Hormone.

Neurodermitis: Häufige ekzematische Hauterkrankung mit trockener Haut und quälendem, intensivem Juckreiz. Eine der häufigsten Ekzemerkrankungen, wird auch atopische Dermatitis oder Atopie genannt. Ursache sind meist mehrere Störungen im -> Immunsystem.

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- O -

Okklusion: Verschließung, Verschluss. Wasser-und luftundurchlässige Okklusionsverbände werden zur Steigerung der Wirksamkeit von äußeren Präparaten angewandt.

Oral: Über den Mund eingenommen (per Os)

Orales Allergie-Syndrom (OAS):  Schwellung oder Juckreiz im Bereich der Lippen, Wangen,  Zunge oder Rachen innerhalb von 15 Minuten nach Kontakt mit einem spezifischen Nahrungsmittel.

Osteoporose: Verminderung der Knochensubstanz mit erhöhtem Risiko von Knochenbrüchen.

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- P -

Physiologische Lipide: Die Talgdrusen produzieren Lipide die auf der Hautoberflache einen Schutzfilm bilden Aufgabe dieses Lipidfilms ist es die Haut glatt und geschmeidig zu halten und sie vor äußeren Schadstoffen zu schützen.

Plaque: Platt erhabene, plattenartige Hautveränderung, bestehend aus vielen unfertig abgestoßenen Hautzellen. Häufigstes Symptom der Schuppenflechte.

Plazebo: Z.B. eine Tablette, die keine Wirksubstanz enthält, d.h., dass sie im eigentlichen Sinne kein Medikament ist

Pollen: die Gesamtheit der Pollenkörner einer Pflanze, eines Staubblattes oder eines Pollensacks.

Pollenkörner: Männliche Keimzellen (Gametophyten) der höheren Pflanzen, die für die Bestäubung und letzlich dann für die Befruchtung der weiblichen Gametophyten (Samenanlagen) notwendig sind. Man könnte sagen, sie entsprechen den Spermien der Tiere, obgleich das nicht exakt richtig ist und nur die Funktion einigermaßen richtig beschreibt, häufige Allergenquelle für den Heuschnupfen. Üblicherweise haben Pollenkörner eine Größe von etwa 20 bis 30 Tausendstel Millimeter (Mikron = µ). Das ist etwa ein Drittel der Breite eines Menschenhaares. Daher ist es mit freiem Auge kaum wahrzunehmen. Ein Pollenkorn besteht aus wenigstens zwei Zellen.

Eine sehr widerstandsfähige Schichte umschließt die Zellen und ihr Plasma. Auf dieser Oberfläche sitzen viele verschiedenartige, sehr spezifische Eiweiße, die als Botenstoffe zwischen männlich und weibllich dienen und daher leicht wasserlöslich sind. Gerade deswegen können sie aber auch rasch durch die wasserhältige Nasenschleimhaut ins Blut gelangen und dort als Fremdlinge ihr Unwesen treiben bzw. das Immunsystem beschäftigen.

Pollen count: kein Adelstitel. Ersetzt oft im deutschsprachigen Raum den Ausdruck "Pollenzählung". Die Anzahl der Pollen in der Atemluft an einem bestimmten Ort. Der Pollencount wird meist als "Pollen pro Kubikmeter Luft im Tagesmittel" angegeben. Dazu verwendet man sogenannte volumetrische Pollenfallen. Die damit gewonnenen Präparate werden mit dem Mikroskop untersucht.

Pollination: die Zeit der Pollenproduktion und -freisetzung durch eine bestimmte Pflanze.

Pollinosis: Heuschnupfen, verursacht durch Pollen

Poly-Sensibilisierung: Überempfindlichkeit auf mehr als ein Allergen (Pollentyp). Tritt in den meisten Fällen einer nicht oder unzureichend behandelten Pollenallergie auf.

Prick-Test: Allergietest an der Haut durch Einbringen des Allergenextraktes in die Haut (schmerzlos), eine Allergenlösung wird auf die Haut aufgetropft und anschließend wird durch den Tropfen hindurch die Haut mit einer Nadel oder Blutlanzette ganz leicht lädiert.

Pro-Drug: Vorstufe eines Arzneistoffs, der erst im Körper zum wirksamen Medikament wird.

Proliferation: Wucherung. In der Dermatologie: vermehrte Teilung der Hautzellen.

Protein: Eiweiss: Allergene sind zu 90 -95% Proteine oder Glykoproteine, d.h. Proteine mit einem Kohlenhydrat (Zucker-)Anteil.

Prick - Test: eine Allergenlösung wird auf die Haut aufgetropft und anschließend wird durch den Tropfen hindurch die Haut mit einer Nadel oder Blutlanzette ganz leicht lädiert.
Provokationstest: ein Allergenextrakt oder das vermutete originale Allergen wird direkt auf das betroffene Organ (Auge, Nase, Lunge, Haut) aufgebracht.

Provokationstest: Das erkrankte Organ wird mit dem verdächtigen Allergen provoziert; Unterteilung in orale, nasale und bronchiale Provokation. Besonders wichtig z.B. im Rahmen der Erstellung eines Gutachtens bezüglich Berufskrankheiten. Ein Allergenextrakt oder das vermutete originale Allergen wird direkt auf das betroffene Organ (Auge, Nase, Lunge, Haut) aufgebracht

Pseudoallergie: Reaktion mit den Symptomen einer Allergie, die aber keine Allergie ist: häufig eine Unverträglichkeit, oft hervorgerufen durch Medikamente oder Nahrungsmittel.

Pseudoallergische Reaktionen: durch Nahrungsmittel, die Histamin oder Histamin-Liberatoren enthalten

Psoriasis: Schuppenflechte, abgeleitet von Psora die Schuppe. Charakteristische Hauterkrankung mit roten Flecken auf der Haut die von silbrig-glänzenden, trockenen Schuppen bedeckt sind.  Typische Stellen sind Ellenbogen, Knie und der behaarte Kopf

PUVA: Psoralen (Lichtsensibilisator) und UV-A Lichttherapie. Wird häufig zur Behandlung einer Schuppenflechte eingesetzt.

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- Q -

Quaddel: Bläschenförmige Schwellung der Haut beim Hautest, meist von einer Rötung der Haut umgeben. Auch bei Urticaria (Nesselausschlag).

Quincke-Ödem: Meist nach Allergenkontakt auftretende Schwellung von Haut oder Schleimhaut, vozugsweise um die Augen, an Zunge und Lippen, im Rachen, aber auch gelegentlich an den Extremitäten. Kann auch aufgrund einer Intoleranz auftreten.

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- R -

RAST (Radio Allergo-Sorbent-Test): In-vitro-Test zur Bestimmung von spezifischen IgE in Seren der Patienten; wird mit dem Serum des Patienten durchgeführt.

Rebound-Effekt: Wiederaufflackern von Symptomen nach zu plötzlichem Ende der Behandlung.

Remission: (Vollständiges) Zurückgehen von Symptomen, erscheinungsfreie Phase.
 

Resorption: Aufnahme eines Medikamentes über die Haut oder auch Magen und Darm.

Rezidiv: Wiederkehr von Symptomen, oftmals verursacht durch physische oder psychische Reize.
 

Rhinitis: ein Begriff, der ganz allgemein für jeden Zustand, der mit Schnupfen oder Niesreiz einhergeht, verwendet wird: Nasenschleimhautentzündung

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- S -

Scratch Test: der Allergenextrakt wird auf die Haut aufgetropft und anschließend mit einer Blutlanzette in die Haut eingeritzt. Diese Methode gilt als veraltet und wird heutzutage durch den Prick - Test (Hauttest) ersetzt.

Sebostase: Trockene Haut infolge verminderter Talgabsonderung

Sensibilisierung: Reaktion des Körpers auf allergieauslösende Substanzen, hervorgerufen durch häufigen Kontakt, gekennzeichnet durch Antikörperbildung oder das erste (unbemerkbare) Stadium einer Allergie. Das Immunsystem hat bereits spezifische Antikörper gebildet, ohne dass es notwendigerweise zu allergischen Symptomen kommt. Erst bei neuerlichem Kontakt mit entsprechenden Mengen an Allergenen kommt es zum Ausbruch allergischer Beschwerden. Unter einer Sensibilisierung versteht man daher eine durch Kontakt mit einem Antigen induzierte, bei erneutem Antigenkontakt verstärkte Immunantwort bzw. Überempfindlichkeitsreaktion . In der Regel verläuft die Sensibilisierung klinisch symptomlos
Eine Sensibilisierung führt nicht immerzu Krankheitserscheinungen. Ob und in welchem Masse eine Sensibilisierung bzw. Organmanifestation erfolgt, hängt einerseits von der Allergenität des Moleküls ab, andererseits von der genetischen Disposition. Zusätzlich spielen äußere Faktoren wie die Dauer der Exposition, die Konzentration des Allergens und die Art des Eindringens eine Rolle.

Serum: Wird durch Zentrifugation aus dem Blut gewonnen. 6 ml Blut entsprechen ca. 2 - 3 ml Serum. Mit dem Serum werden In-vitro-Tests, wie z.B. der RAST oder EAST, durchgeführt. Das Serum ist der flüssige Anteil des Blutplasmas.

Soforttyp (Typ l): IgE-vermittelte allergische Reaktion.

Spezifische Antikörper: Immunglobuline die vom Immunsystem produziert wurden und dem Erkennen und Festhalten eines ganz bestimmten Allergens dienen. Ein spezifischer Antikörper kann nur ein einziges Allergen erkennen (oder im Sinne von Kreuzreaktionen ein dem Allergen sehr sehr ähnliches Allergen).

Steroide: Hormonfamilie einer bestimmten Molekülstruktur (z.B. auch Sexualhormone).

Subcutis: Lateinische Bezeichnung für die Unterhaut, die unterste Hautschicht.

Subkutan: Unter die Haut

Submediterran: Gebiete nahe den Gebieten mit Mittelmeerklima, aber nördlich davon.

Sublingual: Unter die Zunge

Syndet: Synthetische Detergentien sind reinigende Substanzen ohne die reizenden Eigenschaften von Seifen. Sie können allerdings die Haut  nicht unerheblich austrocknen.

Systemisch: Innerhalb des menschlichen Körpers stattfindend oder wirkend.

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- T -

Talgdrüse: Hautdrüse, die Talg produziert und über einen Ausführungsgang an die Hautoberfläche leitet. Der Talg (Hautfett) bewahrt die Haut vor Austrocknung (siehe auch Hydrolipidsystem).

Topisch: Örtlich, äußerlich wirkend.

T - Lymphozyten: kurz T-Zellen. Sie entstehen aus Vorläuferzellen des Knochenmarks, werden im Thymusorgan auf ihre spätere Aufgabe vorbereitet. T - Helferzellen regen die Abwehrfunktionen an, T - Suppressorzellen hemmen die Überproduktionen und Überaktivitäten des Immunsystems. Weiters gibt es noch T-zytotoxische Lymphozyten, die Fremdzellen oder entartete Zellen angreifen, und T-Gedächtniszellen, die die Molekülstrukturen von Antigenen speichern.

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- U -

Unverträglichkeit: siehe unter Intoleranz

Urea (Harnstoff): Urea ist einer der wichtigsten natürlichen Feuchthaltefaktoren, die in der Haut für die Feuchtigkeitsbildung verantwortlich sind. Urea erhöht die Wasserbindungsfähigkeit der Haut und verbessert somit den Feuchtigkeitsgehalt der Haut.

Urtikaria: eine Hautreaktion bestehend aus erhabenem weißen Zentrum und erhabenem roten Hof, Hautausschlag mit Quaddelbildung, Brennesselartig

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- V -

Vasoaktive Amine: sind Amine wie Histamin, Tyramin und Phenyläthylamin, die in bestimmten Nahrungsmitteln gefunden werden.

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- W -

Windbestäubung: der Transfer von Pollen durch den Wind (anstatt durch Insekten).

Wirkstärke: Kortikoide werden z.B. in die Wirkstärken schwach, mittelstark, stark und sehr stark wirksam eingeteilt.

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Stand: 7.10.2006 .
Alle hier enthaltenen Warenzeichen und Produktbezeichnungen sind Eigentum des jeweiligen Besitzers.

   

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