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Alpha Hydroxy Acids (AHA's = Fruchtsäuren) & Cosmetoceuticals

AHAs kommen in vielen natürlichen Pflanzen und Früchten vor

  • Zuckerrohr 
  • Trauben
  • Citrusfrüchte 
  • Glycolsäure
  • Weinsäure
  • Zitronensäure  

Chemisch sind Fruchtsauren alkoholische Saeuren mit einer Karboxyl- und einer Hydroxyl-Gruppe am gleichen (alpha)-Kohlensfoffatom Bei der chemisch einfachsten und am häufigsten eingesetzten Alpha-Hydroxysaure handelt es sich um Glykolsaeure, welche dank ihrer geringen Molekülgrösse (kleinstes AHA-Molekül) das beste Penetrationsvermögen aufweist  
Daneben wirkt es aufgrund der Kleinheit des Moleküls weniger allergisierend im Sinne einer allergischen Kontaktallergie. Trotzdem kann reine Glycolsaeure zu Hautirritationen führen. Parallel zur Wirkung steigt nämlich auch der Irritationseffekt an.  Deshalb enthalten die meisten kommerziell erhältlichen Glycolsaeure-Produkte eine teilweise bis vollständige Neutralisation oder Bufferung der Säure mit dem Resultat,  weniger Reizungen der Haut auszulösen, proportional allerdings auch an Wirkung einzubüssen. Die Wirkung ist entsprechend auf den verbliebenen Säurerest reduziert. Statt Säure weisen die neuen Produkte Salze auf. 
Amerikanische Forscher entwickelten deshalb Produkte aus Glykolsäure und Fruchtalkoholen Fruchtsäure-Ester wie zum Beispiel Glycocitrat (Gly Derm), welche durch Enzyme (Esterasen) erst in der Haut in die ursprüngliche Glykolsäure und den Alkohol gespalten werden. Die Haut kommt dadurch nicht sofort mit Säure in Kontakt, wodurch sich die Verträglichkeit des Produkts hinsichtlich Irritationen um etwa einen Faktor 10 verbessert. Die Säure entwickelt sich erst in einer grösseren Hauttiefe und kann dort somit besser einwirken. Die Schälwirkung der Glykolsäure ist vergleichbar mit derjenigen des Tretinoins (Vitamin-A-Saure), welche aber stärkere Nebenwirkungen zeigt.

Wirkungen

  • Wiederherstellung einer kompakten Hornschicht
  • Wiederherstellung der wellenförmigen Hornschichtarchitektur
  • prominentes Stratum granulosum (vermehrte Zellteilung)  
  • verdickte Epidermis (Zunahme der Keratinozyten um 1/5)
  • gesteigerte Gefässperfusion 
Effekt Resultat
Exfoliation Peeling, dünnere, glattere Hornschicht, welche die Hautoberfläche kosmetisch verbessert
Hydration Vermehrte Feuchtigkeitsspeicherung durch kompaktere Hornschicht, welche den TEWL (transepidermal waterloss) nachhaltig verringert
Saurer pH-Wert Hautoberfläche Anti-bakterieller Effekt, Bakterien lieben das saure Milieu nicht sehr
Vermehrte Durchblutung (Perfusionssteigerung), gesteigerte Synthese der Glykosaminoglykane (vermehrte Kollagenproduktion) Hydratation, Turgorsteigerung (Entwelkung), gesunderes Aussehen.

Indikationen für Fruchtsaeurebehandlungen:

Genetisch bedingtes Hautaltern feingeweblich: Anatomisch Verdünnung der Epidermis und Dermis. Abnahme von Pigmentzellen, Langerhalszellen, des Kollagengehaltes, fortschreitende Degenerierung der elastischen Fasern,  Abnahme der Blutgefasse.

klinisch: Verminderte Talg- und Schweisssekretion, reduzierte Feuchtigkeitsaufnahme, verminderte Elastizität, reduzierte entzündliche Antwort, verzögerte Wundheilung, Falten, Erschlaffung des Bindegewebes, Duennerwerden der Haut,  Verlust der Elastizität

Lichtbedingtes Hautaltern feingeweblich: Verdickung der Hornschicht (Stratum corneum), Verdünnung der Epidermis (Stratum spinosum), atypische Keratinozyten, Dysplasien,ungleichmaessige Pigmentierung, anfänglich gesteigerte, später reduzierte Kollagenbildung Verdickung des elastotischen Materials erweiterte Gefassknaeuel und entzündliche Infiltrate in der Dermis

klinisch: Trockene, faltige Haut,, als ganzes ähnlich wie bei der genetisch bedingten Hautalterung, jedoch ausgeprägter. Pigmentflecken, Erschlaffung des Bindegewebes,  Verhornungsstoerungen, Teleangiektasien (Rosazeaartiges Bild) Präkanzerosen, Hautkrebs.

Leichte Akne und Seborrhoe  

Vertriebsebenen von Fruchtsäure-Produkten

Warenhauser, Parfumerien, Drogerien: Konzentrationsbereich 1 bis 7,5 Prozent, meist neutralisiert, pH Wert über 3,5, kaum Gefahr von Reizungen
Kosmetikinstitute Konzentrationsbereich 5 bis 10 Prozent, nicht neutralisiert,  pH-Wert ca. 3,5, Schälbehandlung bis 40 Prozent, bei richtiger Anwendung kaum Reizungen, spezielle Schulung allerdings unerlaesslich
Medizinische Praxen  Konzentrationsbereich 5 bis 10 Prozent, nicht neutralisiert Peelings bis 70 Prozent, mögliche Reizungen bei falscher Anwendung

 

Cosmeceuticals: Ziel Epidermis (Oberhaut)
Produkt Kommentar
  • reine Glykolsaure 
  • Glycocitrat (z B Gly Derm)
  • 20 Prozent stabiles Vitamin C (VIP C)
  • mikronisierte Vitamine A und E (VIP A&E )
  • 1 % Zinkoxid, Titanoxid, 
  • 0,3 % Chlorhexidin 
  • 0,5 % Salizylsäure (ringförmige AHA)
  • Sauerstoff
Salizylsäure Vitamin A (Epithelschutz) sowie Vitamin E und C als Antioxidanzien (modernee Cosmeceuticals enthalten eine hohe Konzentration des wasserlöslichen Vitamins C. Durch Mikronisierung werden die  fettloeslichen Vitamine A und E chemisch verpackt und somit ebenfalls wasserloeslich gemacht. Dadurch wird ihr  Penetrationsvermoegen verbessert

antimikrobiell wirkendes Chlorhexidin 

Lichtschutzmittel wie Zinkoxid oder Titanoxid ergänzt

 Daneben wird eine Reduktion der Konzentrationen dieser medizinischen Wirksubstanzen auf ein unbedenkli ches Niveau erreicht wodurch sich die Möglichkeit zur Ver Wendung als Kosmetikinhaltsstoffe eröffnet

Functional Food: Ziel Dermis (Lederhaut)
Produkt Kommentar
Imedeen, Vitaminzusätze per os (vgl. auch oben) Mit der Einfuehrung eines Nahrungserganzungsmittel auf Meerfischbasis (Imedeen) konnte erstmals die Wirkung eines Functional Foods medizinisch bewiesen werden. Daneben gibt es eine weitere Vielzahl von sogenannten Food-additives welche die Haut erhalten bzw. die Umweltschaeden auf der Haut geringhalten sollen.
   

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