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Dermatologie: Praevention von Hautkrankheiten
 

Strategien der Prävention von Erkrankungen insbesondere von Hauterkrankungen


Umweltfaktoren Klima:
Innenraum (Wohnung, Büro):
Kleidung:
Stress:
Körperpflege:
"Genussmittel"
Ernährung:

Einleitung

Die Haut als Ganzes ist ein hochkomplexes Organ, welches mit den übrigen Körperorganen, zu welcher selbstverstaendlich auch die Psyche zuzuzählen ist, in einem intensiven Austausch steht. Es ist deshalb einleuchtend, dass bei verschiedenen Belastungen und Erkrankungen von hautfremden Organen trotzdem Rückwirkungen verschiedenster Natur auf der Haut auftreten können. Die Haut hat im weiteren eine Funktion als Grenzorgan von der Innenwelt zu Aussenwelt. Als Grenzorgan kommt sie mit verschiedensten Umweltstoffen in Berührung. Dabei handelt es sich um einfachere chemische Verbindungen, wie Wasser oder Luft, aber auch komplexe, gasförmige, flüssige oder feste Stoffe können entsprechend in Kontakt mit der Haut treten. Ebenfalls einen wesentlichen Einfluss auf das gesamte Befinden des Organismus hat natürlich die Nahrungsaufnahme. Aus all diesem Gesagten wird klar, dass bei entsprechnder Lebensführung die Gesundheit des gesamten Organismus, somit auch des Hautorganes, gefördert werden kann. In der heutigen Zeit wird viel über die Umwelt diskutiert, und über die verschiedensten Schadstoffe in Umwelt und Nahrung. Daneben kommen verschiedene moderne Krankheitsbilder vermehrt zur Erwähnung, wie Sittbuilding Syndrom, Chronic Fatigue Syndrom, Mulitorgandyshistesie und viele mehr. Dabei wird in der Regel die Schuld unserer Umwelt im weitesten Sinne gegeben. Neben der Umwelt, welche sicher einen gewissen Einfluss auf unseren Organismus hat, haben neben den Umweltfaktoren aber auch endogene Faktoren (von Innen) bzw. Faktoren, die wir selber beeinflussen können, einen Einfluss.


Ernährung:

Ernährung hat neben dem reinen "Nachschieben" von Kalorien und Aufbaustoffen auch noch eine vielfälltige Beeinflussung des psychischen Wohlbefindens zur Folge. Aus diesem Grunde sollte die Ernährung so gewählt werden, dass sie ausgewogen und gut bekömmlich ist und auch die Freude am Genuss nicht verdorben wird. In der heutigen Zeit können einem natürlich die verschiedensten Schlagzeilen das Essen eher zum Verleiden bringen (BSE, Antibiotikazusätze, Hormonzusätze). Trotzdem sollte nicht eine einseitige Ernährungsweise gewählt werden, sondern grundsätzlich die Nahrungsmittel auch neben dem Kriterium der Ausgwogenenheit auch nach Lust ausgewählt werden. Auf ein Diätregime soll nur in zwingenden Fällen zurückgegriffen werden. Dabei soll nicht nur auf Testresultate verschiedener heute durchgeführter Allergietests sondern auch auf die tägliche Erfahrung im Umgang mit Nahrungsmitteln abgestellt werden (Tatsächlich vorkommende Reaktionen anhand eines ueber Wochen geführten Diaettagebuches), es sollen ja Menschen und nicht Testresultate behandelt werden). Als Beispiel sei die Relevanz von Hauttests bei Ekzemerkrankungen genannt: Sie ist unter 50% .
Gemieden muss grundsätzlich nichts werden, es sollten aber die einzelnen Fraktionen mit Menschenverstand zu sich genommen werden, so ist auch auf den exzessiven Genuss von sehr fettigen oder süssen Speisen zu verzichten, da diese nachgewiesener Weise auch eine gewisse onkogene (tumorfördernde) Wirkung haben können.
Zu diesem Thema vgl. auch die Seiten über Ernährung


"Genussmittel"

Daneben ist auch dem Gebrauch von Genussmitteln, wie Alkohol und Nikotin Rechnung zu tragen. Gegen einen mässigen Genuss ist sicherlich wenig einzuwenden, wobei aber Nikotin eine recht weite Auswirkung auf den menschlichen Organismus zeigt, so sind neben seinen lungenschädigenden Einflüssen (chronische, obstruktive Bronchitis, Lungenkarzinome) auch Einflüsse auf die Durchblutung der Körperperipherie und somit auch der Haut gegeben. Diese Durchblutung wird stark vermindert, und führt so auch zu einem eher trockenen Hautbild. Daneben zieht Nikotin sicherlich auch noch eine Veränderung der Psyche nach sich. Nikotin ist im Prinzip ein anfänglich stressverminderndes Gift, welches allerdings dann auf Grund seiner zur Abhängigkeit führenden Eigenschaften den Stress und somit auch die Nervosität eher noch verstärkt. Auch dies kann langfirstig zu Störungen des gesamten Organismus mit z.B. Schlafproblematiken führen. Daneben ist Zigarettenrauch sowohl aktiv wie auch passiv eingeatmet ein sehr potenter "Hilfsstoff" bei der Entstehung von allergischen ERkrankungen (Conjunctivitis, Rhinitis, Asthma und Neurodermitis). Dies gilt vor allem für ungeborene oder neugeborene Kinder welche - sofern die Mutter dieser Kinder während und nach der Schwangerschaft raucht - eine um ein mehrfaches erhöhte Chance haben an einer Allergie zu erkranken.

Als Zusatzstoffe können natürlich vor allem in Zeiten der vermehrten Anstrengung auch Multivitamine und auch Fischölkapseln, sowie Gamma-Linolensäure gegeben werden.


Körperpflege:

In der heutigen Zeit wird die Haut wahrscheinlich zu viel gewaschen. Dabei kommen zwar zunehmend synthetische Detergenzien (Syndets) zu Anwendung, welche eine wesentlich hautschonendere Waschwirkung zeigen als die herkömmlichen Seifen. Pro Woche sollte nicht mehr als einmal gebadet werden, um so ein Auslaugen vor allem der oberflächlichen Hautlipide und somit langfristig eine Erhöhung des Wasserverlustes durch die Oberhaut zu vermindern. Häufig geht noch der Glaube um, dass wenn dem Bad rückfettende Zusätze beigefügt werden, dieser Auswascheffekt nicht da ist (Die rückfettenden Substanzen haben aber lediglich eine mildernde Wirkung des Auswascheffektes). In der Badetherapie wird zwischen den sogenannten Spreitungsölbädern und den Emulsionsölbädern unterschieden. Dabei haben Emulsionsölbäder, welche Emulgatoren enthalten einen stärkeren Wascheffekt im Gegensatz zu den Spreitungsölbädern. Trotz der besseren Schonung des Lipid- und Säuremantels der Haut bleibt für das Wohlbefinden und die Gesunderhaltung der Haut vor allem die Rückfettung nach der Waschung entscheidend. In der Körperpflege ist deshalb vor allem das Aufbringen von rückfettende Substanzen auf die gesamte Haut nach Wasserkontakt wichtig. Mit Vorteil enthalten diese Body-lotions sogenannte Feuchtigkeitsvermittler wie Harnstoff oder Milchsäure. Zusätze von essentiellen Fettsäuren wie die Gamma-Linolensäure sind von Vorteil.


Stress:

Stress hat nicht nur einen negativen Einfluss auf den psychischen Zustand des Menschen, sondern auch auf die verschiedensten Organsysteme, nicht zuletzt auch auf die Haut. Dies wird am häufigsten daran gesehen, dass auf der Haut verschiedenste Formen von Ekzemen auftreten können. Ebenso kann eine Psoriasis durch einen starken negativ Stress hervorgerufen oder sogar unterhalten werden. Hier ist das Bewusstwerden der Stressituation und auch der Stressfaktoren entscheidend. Im weitern sollte dann versucht werden, mit diesen Stressfaktoren aufräumen zu können. Dabei geht es einerseits um das aktive „Umschiffen“ der Stressituationen aber auch um ein aktives Stressabbauen mit zum Beispiel Yoga, Akupressur, meditativen Uebungen und nicht zuletzt viel körperlicher Bewegung im Freien. Eine Stressminderung kann auch erreicht werden, wenn dem Patienten vor Augen geführt wird, dass nach Reduktion verschiedenen Begehrlichkeiten (Karriere, Einkommen, Freizeitstress) auch der psychische Druck nachlässt ("kleinere Brötchen backen").


Kleidung:

Kleidung soll zweckmässig entsprechend der Tätigkeit und auch den klimatischen Bedingungen angepasst werden. Daneben ist trotz der starken Verbesserung der Kunststofftextilien Naturfasern, insbesondere Baumwollkleidung, der Vorrang zu geben. Es ist entscheidend, dass zum Beispiel Schweiss nicht auf der Haut liegen bleibt, sondern von der Kleidung aufgenommen wird und durch die Kleidung wegdunsten kann. Aus diesem Grunde soll auch nicht der Fehler begangen werden, gerade Kinder, bzw. körperlich aktive Leute zu warm anzuziehen. Hier kann die gutgemeinte warme Kleidung allzurasch dazu führen, dass neben der lokal irritativen Wirkung des Schweisses auch noch die feuchte Kleidung zu einer Erkältung führen kann.


Innenraum (Wohnung, Büro):

Hauptraumtemperatur zwischen 18 und 22 Grad, wenn möglich mit entsprechender Luftbefeuchtung. Geschlafen werden sollte, wenn immer möglich mit offenem Fenster und abgeschaltener Heizung, um so auch eine entsprechend ausgeglichene Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer zu ermöglichen. Bei Patienten mit Neurodermitis kann zusätzlich noch eine Hausstaubsanierung durchgeführt werden, diese beinhaltet neben dem Entfernen der verschiedenen Teppiche, auch noch das Bestücken der Matrazen und Bettwäsche mit milbendichten Ueberzügen. Auch hier ist natürlich das Rauchen zu erwähnen, auf welches grundsätzlich in geschlossenen Räumen verzichtet werden sollte (Kinder mit einer angeborenen Allergieneigung machen in Raucherfamilien zu einem erhöhten Prozentsatz asthmoide Reaktionen).
Daneben können auch Pflanzen einen nachhaltigen, negativen Einfluss auf das Wohlbefinden von Menschen haben, wenn diese entsprechend auf die Pflanzen allergisch sind (Prototyp Fictus benjaminus).


Umweltfaktoren Klima:

Klimatisch ist vor allem in Mitteleuropa am Alpennordfuss mit Schwankungen zu rechnen, was sowohl die Temperatur wie auch die Luftfeuchtigkeit betrifft. Hier ist entsprechend die Lebensführung so zu gestalten, dass die Haut jeweils entsprechend der Jahreszeit gepflegt wird: Im Winter muss auf eine fettige Körpermilch mit einem Fettanteil von zwischen 25 und 30% zurückgegriffen werden, im Sommer kann dieser Fettanteil auf gegen 10% reduziert werden. Dabei ist auch zu sehen, dass vor allem in den nebligen Wintermonaten das fehlende Sonnenlicht entsprechend auch ekzematöse Veränderungen fördern kann. Im weiteren zur Hautgesundung wichtig ist das vernünftige Sonnenverhalten bei Fernreisen im Winter und auch bei sommerlichen Badeaufenthalten in unseren Breitegraden. Hier sollte unbedingt darauf geachtet werden Sonnenbrände zu vermeiden. Insbesondere sind hier die Kinder zu schützen, weil Sonnenbrände bei Kleinkindern einen wesentlichen Späteffekt haben können.

Melanompatienten sind ueberdurchschnittlich haeufig sogenannte "Weisskragenarbeiter", also Menschen deren Haut sich unter dem Jahr nicht an die Sonne adaptieren kann und dann bei ploetzlicher, starker Sonnenexposition entsprechend rascher verbrannt wird.
Entsprechende Aufklaerungskampanien der Schweizerischen Dermatologischen und Venerologischen Gesellchaft sollten unbedingt beachtet werden.


   

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