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Ihre Haut
 

Hautpflege im Winter

Was macht unsere Haut in der kalten Jahreszeit so anfallig ?
Was braucht deshalb die Haut ?

Mit "dickem Fell" durch den Winter

Winter - das bedeutet fur die Haut feucht- kalte Witterung, teils mit Nebel verbunden in einem akuten Wechsel zu stark uberheizten, sehr trockenen Innenraumen. Kurz - die Haut wird durch die winterliche Witterung und auch durch die Kalte, welche ja in der Regel eine periphere Durchblutungsverminderung (Kalteschutz) auslost, arg in Note gebracht.


Was kann dagegen getan werden:

Hautdurchblutung:

Die Hautdurchblutung und somit Hautbefeuchtung kann durch samtliche Massnahmen, welche eine periphere Durchblutung erhohen verbessert werden. Dies beinhaltet bereits einfache Mittel wie Einnahme von viel heissen Getranken um einerseits genug Flussigkeit auf zunehmen und anderseits die Peripherie zu offnen. Auf der anderen Seite kann Hauttrockenheit als Beispiel zusatzlich noch durch Rauchen verstarkt werden da das im Rauch enthaltene Nikotin zu einer Verengung der peripheren Blutgefasse fuhrt und damit die Befeuchtung von innen reduziert wird (Langjahrigen Rauchern sieht man ihr Genussmittel an!!)

Daneben sollen regelmassig von extern her genugend fettende Hautcremes oder Korperlotionen aufgetragen werden. Grundsatzlich sollte man uber mindestens zwei Bodylotionen verfugen, namlich eine eher dunnflussig- wasserige (hydrophile) fur den Sommer und eine eher fettige, dickflussige (lipophile) fur den Winter. So ist es moglich, den jeweiligen Fettungszustand der Haut den witterungs und Jahreszeitlichen Gegebenheiten anzupassen.


Wasserverlust tief halten:

Die Haut als ganzes ist nicht in der Lage, wesentliche Mengen an Flussigkeit zu speichern oder von aussen auf zunehmen. Hingegen ist es enorm wichtig, dass die oberste Hautschicht und Hornschicht (Epidermis, Stratum corneum) intakt ist, um so einen Wasserverlust (TEWL = Trans-Epidermal-Water-Loss)durch die Oberhaut (Epidermis) nach aussen tief zu halten. Die Haut kann dann mit einer intakten und somit dichten Schutzhulle verglichen werden. Um diese Intaktheit der Oberhaut zu erreichen und zu erhalten, ist es notig diese „Hulle“ vor allem vor Sprodheit und Ekzemen zu bewahren. Dies kann am einfachsten mit einer ruckfettenden Massnahme von aussen, mit spreitenden Oelbadern und ruckfettenden Duschemulsionen erreicht werden. Dabei ist zu beachten, dass jegliche auf den Korper aufzubringende Emulsion moglichst noch bei feuchtem Hautzustand aufgebracht werden soll, um das wenige Wasser, welches naturlich von der Oberhaut aufgenommen worden ist, gewissermassen einzuschliessen und so einzufangen. Bei den aufzubringenden Emulsionen handelt es sich prinzipiell um Mischungen von Oel in Wasser bzw. Wasser in Oel. Als ein in der Natur vorkommendes Beispiel einer Emulsion kann Milch gewahlt werden. Hier sind die feinen Oeltropfchen in Wasser fein dispensiert, was dann auch die weisse Farbe ergibt.


Das goldene Dreieck der dermatologischen Therapie:

Grundsatzlich bestehen samtliche Externa aus eiener der drei Phasen fest, wassrig oder oelig oder einer Mischung dieser Phasen:

Wasser:
wassrige Losung
Alkohol in Wasser:
alkoholische Losung
Oel: dunnflussig:
Paraffin, Olivenoel, Mandeloel usw.
Dickflussig:
Vaseline
Oel in Wasser (O/W):
Milch, Lotion, Emulsion, Hydrolotion, Creme, Lipolotion, Fettcreme
Wasser in Oel (W/O):
Salbe, Fettsalbe
Fest in Wasser:
Suspension, Schuttelpinselung
Fest in Oel:
Paste
Fest in Oel mit Wasserzusatz:
Kuhlpaste

Der Fettgehalt einer Emulsion kann somit entsprechend reguliert werden. Eher wasserige Emulsionen werden meistens als sogenannte Lotionen, Hydrolotionen oder Korpermilchen verkauft, wogegen die eher fettigen als Lipolotionen oder F-Lotionen gehandelt werden. Den Dermatologen steht es daneben frei noch gewisse sogenannte magistral-rezeptierte Cremes und Korpermilchen zu verschreiben. Dabei kann oftmals noch der Kunstgriff von verschiedenen Zusatzen (Harnstoff, Milchsaure, Fruchtsauren) zur besseren Hautbefeuchtung (Feuchtigkeitsvermittler=Moisterizers) dazu genommen werden. Die im Handel erhaltlichen Bodylotion sind aber in der Regel nur Oel in Wasser- Mischungen sondern es handelt sich dabei um ausgeklugelte, sorgfaltig erprobte High-Tech- Produkte. Dabei spielt das Preisniveau in der Regel eine kleine Rolle.

Das sogenannte Einziehen einer Korperlotion in die Haut ist insofern eine Tauschung, als dass sehr wenig in die Haut einzieht, hingegen in der Regel der mehr oder weniger hohe Wasser- oder Alkoholanteil einer Emulsion wegen der Korperwarme verdunstet und somit lediglich ein mehr oder weniger dunner Fettfilm zuruck bleibt.

Dies gibt bei den im Sommer zu verwendenden Korperlotionen sehr oft den als angenehm empfundenen Kuhleffekt.

So ist es eben wichtig, dass Korperlotionen welche im Winter zur Anwendung kommen weniger rasch einziehen (hoher Fettanteil), einen gut spurbaren Fettfilm bilden und so eine bessere Schutzwirkung vor Austrocknung und Kalte bewirken. Wenn die entsprechenden Lotionen und Syndets im weiteren noch eher im sauren pH-Bereichg liegen ist zusatzlich noch eine antbakterielle Wirkung vorhanden (Bakterien mogen den sauren Bereich nicht sehrt, darum ist eine normale Haut auch sauer). Damit sind Sie in der Nasskalten Jahreszeit gut vor Austrocknungsekzemen geschutzt.


Hautreinigung

Im Winter sollten auf zu haufige Bade und Duschgange verzichtet werden um so ein Auslaugen der Haut zu verhindern (Maximal einmal Duschen pro Tag bzw einmal Baden oder Sauna pro Woche).


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