Home| e-mail | Telefon | Glossar | Terminanfrage | Privat
Staff | Lage | Angebot | Unsere Werte | Ausstattung | Raeume | Was sonst noch?
Anatomie | Physiologie | Histologie | Bilder | Medikamentensicherheit | Phyto&Haut | Interventionelle Dermatologie
Akne | Hauttumoren | Entzuendliches | Geschlechtserkrankungen | Prophylaxe | Kinder und Senioren | Hautinfektionen | Warzen
Lebensführung | Wellness | Botox | Filler | Laser | Peelings | Nutriceuticals | Sonnenschutz | Hautgesunde Ernährung | Tattooentfernung | Narben
Allergieübersicht | Kontaktallergien | Heuschnupfen | Nahrungsmittel | Urticaria | Salicylate und andere E's | Diaet
Unser Lernportal | Praesentationen | Merkblaetter | Operationsrisiken
Q&A | Links | Allergo-Dictio | Consult | Offertwesen Privatpatienten | Nebenwirkungen
Statements | Leserbriefe | Gesundheitsoekologie | Gesundheitsoekonomie | Liberale Politik | Ihre Kommentare
e-health | Datenschutz | Sicherheit und Privatheit

Search
WWW www.hautzone.ch

Allergologie
 

Nahrungsmittelunverträglichkeit

Klassifikation der Nahrungsmittelintoleranzen nach der EAACI

Klassifikation Nahrungsmittelunverträglichkeit

 

Was bringt diese Seite:

Klinik
Begriffe: Allergie und Intoleranz
Nahrungsmittelunvertraeglichkeit
Lebensmittelallergene
Prick-Testungen
Nahrungsmitteln und Inhalationsallergene
Flugzeiten der bedeutendsten allergieauslösenden Pollen
amcl-all.htm /Aus Holland in english
Pseudoallergien auf Lebensmittel/E-Stoffe

Wie sich eine Nahrungsmittel-Unvertraeglichkeit manifestieren kann

Allgemeine & psychische Symptome: Frieren, Schwitzen, Hitzegefuehl, ungeklaerte Schwindelgefuehle, erniedrigte oder erhoehte Temperatur, Kribbeln in den Haenden, erhoehte Cholesterinwerte, Uebergewicht,  Chronische Muedigkeit, Konzentrationsschwaeche, und Gefuehlsleben nachlassendes Gedaechtnis, Aggressivitaet, Gereiztheit, innere Unruhe, Angst- und Panikzustaende, Depressionen, Epilepsie, Hyperkinese (Ueberaktivitaet bei Kindern), Eßsucht, Bulimie, Alkoholsucht, starke Stimmungsschwankungen.

Koerperliche Beschwerden:

Haut: Neurodermitis, Juckreiz, Schuppenflechte (Psoriasis), Nesselsucht (Urticaria), sonstige Hautausschlaege.

Verdauungsorgane Chronische Magenschleimhautentzuendung, Uebelkeit, Sodbrennen, Durchfall, Blaehungen, Voellegefuehl, chronische Verstopfung, Geschwuere in Magen, Zwoelffingerdarm oder Dickdarm, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Zoeliakie.

Kopf: Kopfschmerzen, Migraene.

Gelenke: Schwellungen an Fußknoecheln oder Fingern, rheumatische Gelenkbeschwerden.

Atemwege: Chronischer Schnupfen mit weißlichem Sekret, chronische Nasennebenhoehlenentzuendung, Infekt- anfaelligkeit, fieberhafte Mandelentzuendungen, Asthma, chronische Bronchitis, vergroeßerte Rachen- oder Gaumenmandeln.

Herz und Kreislauf Herzrasen, verlangsamter Puls, Herzstolpern, niedriger oder hoher Blutdruck.

Urogenital: Reizblase, haeufiger Harndrang, Brennen beim Wasserlassen, Harntraeufeln, Inkontinenz, haeufige Blasenentzuendungen. Sinnesorgane Geschwollene Augenlider, verschwommenes Sehen, haeufige Mittelohrentzuendungen.

 

Tests, die Sie selbst durchfuehren koennen.

Hauttest

Durch Einreiben des Lebensmittels in die Haut kann manchmal eine deutliche Roetung und eventuell Schwellung festgestellt werden. - Sie brauchen: Tasse und Teeloeffel zum Anruehren fuer nicht fluessige Nahrungsmittel. -
So wird's gemacht.- Falls die Testsubstanzen nicht fluessig sind, etwa Mehl oder Haferflocken, muessen Sie sie mit etwas Wasser anruehren. Dann reiben Sie das angeruehrte Nahrungsmittel in die Haut ein. Obst und Gemuese wie Aepfel oder Karotten koennen Sie mit den Schnittflaechen gruendlich in die Haut reiben.
Wenn Sie nach laengerem Weglassen pruefen wollen, ob beispielsweise Kuhmilchjoghurt oder Eigelb wieder zugelassen werden koennen, liefert der Hauttest eine gute Moeglichkeit einer Vorprobe. Weitere Steigerung der Hautteste (negative Reaktion, dann weitergehen) o Hauttest - Unterzungentest - Pulstest

Unterzungentest

Sublingualtest: Dabei wird nuechtern eine Probe des Lebensmittels unter die Zunge getraeufelt. Am besten ist es, Sie machen den Test morgens, bevor Sie etwas gegessen und getrunken haben, und sogar vor dem Zaehneputzen. Gerade Zahncreme ist haeufig ein Allergen.
Sie brauchen: Eine Spritze oder Pipette, Tasse und Teeloeffel zum Anruehren. -
So wird's gemacht. Verruehren Sie feste Nahrungsmittel mit etwas Quellwasser ohne Kohlensaeure zu einem dickfluessigen Brei. Diese konzentrierte Loesung ziehen Sie in der Spritze oder Pipette auf und traeufeln sich 2 bis 3 Tropfen davon unter die Zunge. Bei Unvertraeglichkeit werden Sie innerhalb weniger Minuten typische Symptome bei sich feststellen wie Unruhe, Benommenheit, Muedigkeit, Schwindel, Kopfweh, erweiterte oder verengte Pupillen, Erhoehung der Pulsfrequenz. Sie wissen dann, daß Sie dieses Nahrungsmittel meiden muessen.

Back


Als ganzes sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten selten. Haeufig werden Nahrungsmittel zu unrecht angeschuldigt, fuer irgendwelche Symptome (vgl. oben) verantwortlich zu sein. Gerade in der heutigen "chronic fatigue" und "Fibromyalgie"-Zeit ein gefaehrlicher Fehlschluss. Die oben genannten Tests koennen als Richtungsweiser dienen, den Nachweis einer eigentlichen Nahrungsmittelallergie liefern allerdings nur die RAST-Untersuchungen aus dem Blut oder Prick-Testungen mit hochgereinigten, standartisierten Loesungen.

Fragen Sie Ihren Arzt:


Begriffe: Allergie und Intoleranz

IgE mediiert Typ I

Nicht IgE mediiert Typ II - IV nach Coombs und Gell
Nicht immunologische Reaktionen
PseudoallergieEnzymdefekt Toxisch

Back

Die klassische allergische Reaktion

Bei der klassischen allergischen Reaktion läuft folgende Kettenreaktion kaskadenartig ab:

Das Allergen (Antigen) muss für eiune allergische Reaktion im Körper anwesend sein. Beim Allergen handelt es sich um die Substanz welche für die abnorme immunologische Reaktion verantwortlich ist. Normalerweise handelt es sich dabei chemisch um Eiweissmoleküle. Dies hängt mit der Grösse der Moleküle zusammen, da das Immunsystem nur Molekülbausteine mit einer gewissen Grösse als Allergene erkennt. Vereinzelt können allerdings auch andere Stoffe welche bezüglich ihrer Grösse wesentlich kleiner sind als Proteine zu allergischen Reaktionen führen. Diese Moleküle heissen Haptene und sind nicht komplette Allergene, welche erst im Verbund mit anderern Molekülen (Molekülkomplexe) zu Vollallergenen werden.

Die Allergene werden durch B-Lymphocyten erkannt. Diese Abwehrzellen produzieren Abwehrmoleküle welche die Antigene neutralisieren. Diese Abwehrmoleküle heissen Antikörper und sind Eiweisstoffe (Proteine).

Jede B-Zelle produziert einen einzigen spezifischen Antikörper. aus diesem Grund verfügt der Organismuns über eine riesigen Pool von millionen verschidedenen Antikörperproduzierenden Zellen welche es dank ihrer Vielfalt und Lernfähigkeit ermöglichen nahezu alle Antigene zu erkennen und zu neutralisieren. Es werden 5 verschiedene Immunglobulintypen (Antikörper) gebildet: IgA, IgD, IgE, IgG, IgM. Für die Allergische Reaktion ist vor allem der  Typ IgE zuständig.

Normalerweise bindet sich der Antikörper an das Antigen und kann so das Antigen zerstören bzw. neutralisieren. Nach der Bildung von IgE lagert sich das Molekül an die die Körpereigenen Mastzellen einerseits und an das Allergen andererseits. Dies setzt für die Mastzelle das Signal Histamin freizusetzen und somit den Startschuss für die allergische Reaktion zu geben. Histamin als Substanz ist eine Sehr aktive Substanz und kann verschieden Beschwerden auslösen: Muskelkrämpfe, entzündliche Zeichen wie Rötung, Schwellung, Juckreiz sowohl der Haut als auch der Schleimhäute. Histamin kommt in vielen Nahrungsmittel gehäuft vor und kann so auch direkt pseudoallergische Reaktionen auslösen.

Allergische Reaktionen könne somit viele Gesichter haben. Bei einer inhalativen Allergieauslösung (Pollen, Hausstaub, Dämpfe mit Lösungsmitteln usw. kann Asthma die Folge sein. Der Verzehr von verschiedenenen Nahrungsmitteln kann eine analoge Reaktion oder aber auch Durchfall und Bauchkrämpfe auslösen, häufig sind dadabei auchsogennnate Kreuzreaktionen verantwortlich. Die Beschwerden varieren von Hautsymptomen (Juckreiz, Rötung, Schwellung, Ekzem) zu Schleimhautreaktionen (laufende Nase, Augenbrennen, NIesattatcken, Ohrenschmerzen bis zu Asthma). Gefürchtet ist vor allem im Rahmen der Schleimhaumanifestationen der Etagenwechsel vom oberen Respirationstrakt in den unteren Respirationstrakt (Lunge)

Intoleranz

Allergien gegenüber Nahrungsmitteln (ingestiv) und Inhalationsallergenen (inhalativ) können einfach nachgewiesen werden. Der sogennannte RAST Test (Labortest welcher in vitro mit Patientenserum durchgeführt wird) kann die Anwesenheit von spezifischen IgE nachweisen.

Schwieriger gestaltet sich der Nachweis von sogenannten Intoleranzen. Dabei reagiert der Körper auf eine aufgenommene Substanz ähnlich abnorm wie bei einer Allergie, produziert allerdings kein IgE.  So ist vor allem die Patientengeschichte wegweisend für die Identifikation eines eine Intoleranzreaktion auslösenden Stoffes. Zumal die Intoleranzreaktionen haeufig schleichend beginnen können und so den Zusammenhang mit einer auslösenden Substanz kaschieren.

Intoleranzen können eine grosse Symptomenvielfalt generieren. Vgl oben:

Labortechnisch gibt es verschieden Möglichkeiten eine Intoleranz nachzuweisen, zB. (IgG(4)-Test). Der Nachweis ist allerdings immer mit einer Fehlerquelle und somit Unsicherheit behaftet.

Back

Nahrungsmittel-Unverträglichkeit

Der Oberbegriff der Nahrungsmittelunvertraeglichkeit (im Volksmund haeufig "Allergie" genannt) besteht aus 4 Reaktionstypen:

Toxische Reaktionen Toxische Reaktionen z.B. durch mit Enterotoxin-bildenden Stämmen von Staphylococcus aureus kontaminierte Nahrungsmittel
Intoleranz-Reaktionen aufgrund eines Enzymmangels, z.B. Lactasemangel
Allergische Reaktionen immunologisch vermittelte Reaktion
Pseudoallergische Reaktionen durch Nahrungsmittel, die Histamin oder Histamin-Liberatoren enthalten

Bei der pseudoallergenarmen Diät werden alle industriell verarbeiteten Lebensmittel vermieden, denen Färb- und Konservierungsstoffe sowie Antioxidantien zugesetzt sein könnten. Nicht erlaubt sind Nahrungsmittel mit hohem pseudoallergenem Potential wie:

  • biogene Amine in Käse, Fisch und Wein oder Salicylate und p-Hydroxybenzoesäureester in Obst, Gemüse und Gewürzen 

  • Histaminliberatoren wie Erdbeeren, fermentierte Käse, Krustentiere, Mollusken. Nüsse und Schellfisch. 

  • Alle Nahrungsmittel, die Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Antioxidantien enthalten. Verdacht besteht bei allen industriell verarbeiteten Lebensmitteln

Alkoholika wie Bier und Wein, aber auch andere alkoholhaltige Getränke sind wegen des Ethanols selbst und ihres Gehalts an Sulfiten und biogenen Aminen verboten. Besteht bei dem betreffenden Patienten zusätzlich eine Nahrungsmittelallergie werden die entsprechenden Allergene und Lebensmittel aus dem Diätkatalog entfernt.

Bis heute sind in der Literatur verschiedene additivafreie Diäten beschrieben, die aber weitgehend in ihrem Aufbau übereinstimmen. Die Diät sollte zum Ausschluss einer Nahrungsmittelpseudoallergie mindestens drei Wochen streng eingehalten werden. Wenn nach drei Wochen weder Symptomfreiheit noch eine deutliche Besserung des Hautzustandes erreicht werden, können Nahrungsmittel als pseudoallergische Auslöser der Hautsymptome mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Wird der Patient unter der pseudoallergenarmen Diät erscheinungsfrei, sollte sich eine weitergehende Diagnostik in Form von Provokationen mit verschiedenen Lebensmitteln, Lebensmittelinhaltsstoffen oder -Zusatzstoffen anschließen. Diese sollten immer doppelblind, plazebokontrolliert durchgeführt werden (DBPC

Back

 


Einzelne bekannte Lebensmittelallergene tabellarisch erfasst (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Nahrungsmittel Allergen MG (kD)
Dorsch, Kabeljau (Gadus callaris) Gad c 1 12
Atlantischer Lachs (Salmo solar) Sal s 1 12
Garnele (Penaeus aztecus) pen a 1 36
Garnele (Penaeus indicus) Pen i 1 34
Garnele (Penaeus fissurus) Pen f 1 39
Garnele (Metapenaeus ensis) Met e 1 34
Abalone (Haliotis midae) Hal ml 49
Erdnuss (Arachis hypogea) Ara h 1 63
Erdnuss (Arachis hypogea) Ara h 2 17
Paranuss (Bertholletia excelsa) Ber e 1 13
Walnuss (Juglans regia) Jug r 1 14
Soja (Glycine maxima) Glyml 34
Apfel (Malus domesticus) Mal d 1 17
Kiwi (Actinidia chinensis) Act c 1 30
Sellerie (Apium graveolens) Api g 1 16
Gelber Senf (Sinapis alba) Sin a 1 14
Orientalischer Senf (Brassica juncea) Braj 1 14
Roggen (Secale cereate) Sec c 1 13
Gerste (Hordeum vulgare) Hor v 1 14
Buchweizen (Fagopyrum exculentum) Fag e 1 24
alpha-Amylase (Aspergillus oryzae) Aspo2 53

Die haeufigen "Schweizer" noch etwas genauer analysiert:

Nahrungsmittel Bestandteil Anteil des Gesamtproteins MG (kD) Sensibilisierung
Eiklar Ovomukoid (Gal d 1) -11% 28 70%
Ovalbumin (Gal d 2) -54% 43 60%
Ovotransferrin (Gal d 3) -12% 50 30%
Lysozym (Gal d 4) - 4% 14 10%
Eigelb -10% 70
Livetin Apovitellenin 1 - 2% 9
Apovitellenin VI - 2% 170
Kuhmilch a-Kasein -55% 23,6-25,3 60%
ß-Kasein -25% 24
y-Kasein - 5% 11,5-20,5
K-Kasein 19
a-Laktalbumin - 4% 14 40%
ß-Laktoglobulin -10% 18 50%
Serumalbumin - l% 66 20%
Immunglobuline - 2% 160 25%

Back

Kreuzreaktionen und Kreuzallergien

Interaktionen zwischen Nahrungsmitteln und Inhalationsallergenen die auf Kreuzreaktionen beruhen: Wichtig bei der Beratung von Patienten, welche in den Prick Tests keine Reaktionen zeigen, wohl aber in Ihrer Krankengeschichte immer wieder Allergie-Episoden aufweisen.

 

Allergen (Kreuzreagierende Pollen) Nahrungsmittel Syndrome
Birkenpollen, (Erlen-, Hasel-, Buchen(Rotbuchen)-, Kastanienpollen, partiell Eschepollen) Mandel, Frischobst (Kem-und Steinobst wie Äpfel, Pfirsiche, Kirschen), Nüsse, Wal-, Haselnuss; besonders Haselnüsse auch in verarbeiteter Form (in Schokolade, Kuchen, etc.), Karotten, rohe Tomaten, Sellerie Birkenpollen-Nuss
Haselpollen Kirschen, Birne, Pfirsich, Aprikose; Kiwi; (Karotte, Sellerie, Kartoffel) Kernobst-Syndrom
Pappelpollen (Weidenpollen)    
Fliederpollen, (Eschepollen, Ölbaumpollen)    
Beifusspollen (Artemisia) (Kamillepollen, partiell Ragweed-pollen (Kraut), Sonnenblumen-, Margaritenpollen) Sellerie, Karotte, Fenchel, Pastinake; Anis, Dill, Paprika, Koriander, Kümmel, Kamille, Lychee, Sonnenblumenkerne, Gewürzmischungen Beifuss-Sellerie Karotten-Gewürz Syndrom
Traubenkrautpollen (Engl.: Ragweed;Ambrosia) Banane; Melonen Ragweed-Bananen -Melonen-Syndrom
Gräserpollen, (Roggenpollen) Tomate; Melonen, Erdnuss, rohe Kartoffel, Soja, Erbse  
Hausstaubmilben, (Rote Baumspinne (u.a. in Obstbäumen vorkommend), Vorratsmilben, Raubmilbe) Garnelen, Hummer, Langusten, Krebse; Schnecken Milben-Schalentier( Schnecken-)Syndrom
Latex Avocado, Banane, Edelkastanie (Vermicelles, Maroni); Kiwi, Papaya, Feige, Spinat, Kartoffel, Tomate, Birkenfeige (Ficus benjamina) Latex-Frucht-Syndrom
Vogelfedern Hühnerei (Dotter, Ovalbumin) Vogel-Ei-Syndrom
Pollen (v. a. Korbblütler) Honig    
Bienenenzyme Honig  

Kreuzreaktionen zwischen Nahrungsmitteln und/oder Pollen

Nahrungsmittel Kreuz-Allergenität
Apfel (f49) Kartoffel (f35), Karotte (f31), Birkenpollen (t3)
Dorsch (f3) Thunfisch (f40), Lachs (f41), Aal (f264), Makrele (f206), Forelle (f204)
Ei (fl, f75, f245) Eidotter (f75), Eiweiß (fl), Lysozym (k208), Ovalbumin (f232), Ovomukold (f233), inhalierte Vogelprotein-Allergene
Erbse (f 12) Linse (f235), Fenchel (f219, f276), Guar (f246), Sojabohne (f14), weiße Bohne (f15), Erdnuß (f13), Lakritze/Johannisbrot (f296), Tragantgummi (f298), Kichererbse
Garnele (f24) Krabbe (f23), Hummer (f80), Tintenfisch (f258), Krebs
Getreide (f4, f5, f6, f7) Weizen (f4), Roggen (f5), Gerste (f6), Hafer (f7), Mais (f8), entsprechende Pollen, Gräserpollen
Honig (f247) Verunreinigung durch Pollen (z. B. Kompositen)
Karotte (f31) Sellerie (f85), Anis (f271), Apfel (f49), Kartoffel (f35), Roggen (f5), Weizen (f4), Birkenpollen (t3), Avokado (f96), Ananas (f219)
Knoblauch (f47) Zwiebel (f48), Spargel (f261),
Kuhmlich (f2) Stutenmilch (f286), Ziegenmilch (f300), auf Kuhmilch basierende Formeln (f228)
Pekanuß (f201) Walnuß (f256)
Pfirsich (f95) Aprikose (f237), Pflaume (f255), Guave (f292), Banane (f92)
Reis (f9) Weizen (f4), Roggen (f5), Gerste (f6), Hafer (f7), Mais (f8), Roggenpollen

Back

Gründe für Nahrungsmittelunvertraeglichkeiten ohne Nahrungsmittelallergie, das heisst durch die ingestive Aufnahme direkt ausgelöste Reaktionen mittels folgender Substanzen:

Nahrungsmittel Substanz
Alkohol Histaminliberatoren
Ananas Histaminliberatoren
Aubergine Histamin
Avokado vasoaktive Amine
Banane Serotinin, Histamin
Bier Tyramin, Sulfite, Histamin
Bohnen (ungekocht) Lektine, Hämaglutinine
Eiweiss Histamineliberatoren
Erdbeere Histamin, Aromastoffe, Histaminellberatoren
Fermentierte Nahrungsmittel vasoaktive Amine
Getreide Histamineliberatoren, Schimmeltoxine (Aflatoxine)
Hering Histamin
Japanische Hirse Schimmeltoxine (Aflatoxine)
Kakao (Schokolade) Histaminellberatoren, Phenyläthylamin
Käse Histamin, Tyramin, Phenyläthylamin, Schimmeltoxine (Aflatoxine)
Kokosnuß Schimmeltoxine (Aflatoxine)
Lachs Histamin
Mais Schimmeltoxine (Aflatoxine)
Makrele Histamin
Nüsse Schimmeltoxine (Aflatoxine)
Paprika Capsaicin
Säfte Tartrazin, andere Nahrungsmittelfarbstoffe
Salami (Wurst) Histamin, Tyramin, Natriumnitrit
Schalentlere Histamineliberatoren
Schweinefleisch Histaminellberatoren
Sojabohne Schimmeltoxine (Aflatoxine)
Spinat Histamin
Thunfisch Histamin
Tomate vasoaktive Amine
Wein Histamin, chemische Zusätze
Zitrusfrüchte vasoaktive Amine, Tyramin, Chlorogensäure
Zwiebel ätherische Öle

 

Um dazu noch einen Hinweis zur saisonalen Belastung zu geben: Die Flugzeiten der bedeutendsten allergieauslösenden Pollen in der Deutschschweiz. Jetzt kann endlich erklaert werden warum im Sommer vermehrt auf Tomaten reagiert wird.

Saison auslösende Pollen
Frühjahrspollinose Baumpollen
Ende Januar - Februar Hasel (Corylus)
  Erle (Alnus)
März - April Birke (Betula verrucosa)
  Esche (Fraxinus excelsior)
Frühsommerpollinose Gras- und Getreidepollen
Mai - Mitte Juli diverse Gräser wie
  Lolch (Lolium perenne),
  Knäuelgras (Dactylis glomerata),
  Lieschgras (Phleum pratense),
  Wiesenrispengras (Poapratense) und
  daneben v. a, Roggen (Secale cereale)
Spätsommerpollinose Kräuter und Sträucher
Ende Juli -August Beifuss (Artemisia)

Back

Nützliche Informationquellen

Wöchentliches Pollenflugbulletin (Broschüre):Schweiz. Meteorologische Anstalt SMA, Sekt. Agrar- und Biometeorologie, Postfach 514,8044 Zürich, oder Schweiz. Gesellschaft für Aerobiologie SGA c/o Medlink, Industriestrasse 28, 8604 Volketswil Pollenflugbulletin der SMA: Tel 157 126 215 (-.86/Min.) Persönliche Pollenberatung der SMA. Tel 157 25 625, sFr 2, /Min.)Web-Sites:www.sma.ch Homepage der SMAwww.glaxowelleome,ch/pollen/ Pollenflugbulletin der Schweizwww.cat.at/pollen/index.en.html/ Europäische Pollenprognose

www.allerdays.com/pollen.html/  Pollensituation in saemtlichen Bundesstaaten der USA

   

Drucken

Wenn Sie diese Seite drucken wollen, müssen Sie in Ihrem Browser JavaScript zulassen.

Schweizerfahne About Us | Site Map | Privacy Policy | Contact Us | ©2005 aitom medical medizininformatik Dr. Küng, Switzerland

DHB